Der Wind hat geholfen

Also nicht beim Fahren, da war er sehr hinderlich, da von Bad Abbach bis fast Geiselhöring und rüber nach Geisling fast immer von vorn kommend. Aber beim Wetter! Das kam wie ich aus dem Westen und der Ostwind hat es aufgehalten. Sehr schön …

Es war dann dreieinhalb Stunden sonnig, mit 25 °C sehr warm, erst mit Überqueren der Donau auf der Straßenbrücke unterhalb der Schleuse Geisling war dann auch die Front der grauen Bewölkung da, über Donaustauf sah es beim Retourfahren fast aus, als gäbe es Gewitter. Auf dem Bild mit Blick zu Tal von der Straßenbrücke in Geisling aus ist die Trennlinie gut zu sehen.

Wenig Verkehr im südlichen Landkreis, die Straße von Wolkering nach Gebelkofen war gesperrt, ruhiges und entspanntes Fahren. Die Sicht war gut, die Brotzeit in Bach an der Donau beim Schifferl auch.

Ein schöner, wenn auch etwas umständlich gefahrener Arbeitsweg. Die Kollegen sagen hin und wieder, dass sie mir mal ein Navi schenken, damit ich den direkten Weg finde!

Den ganzen Tag gegen den Wind

Heute ging es bei lausigen 3 °C, bedecktem Himmel und Nordwestwind um 9 Uhr von Passau retour Richtung Regensburg, das Donautal wieder hinauf. Eigentlich den ganzen Tag gegen den Wind, der am Mittag, während wir in der Klostergaststätte Niederalteich vorzüglich Mittag machten, die Wolken weg blies, sodass wir bis zum Sonnenuntergang bei bis zu 9 °C wenigstens zum eiskalten Gegenwind die etwas wärmende Sonne auch von vorne hatten. Es ging zäh, auch die Runde Schnaps, die uns der Wirt ausgab, half nicht. Der Wind frischte immer mehr auf, die Jungs, die schon mal die Passaufahrt mitgemacht haben, wissen, wie das abläuft … :)

In Wörth an der Donau gab es eine letzte Einkehr im Cafe Rösch mit köstlichem Kuchen und Kaffee, bevor die Bayerwaldjungs hoch Richtung Wald fuhren und ich weiter gegen den Wind nach Regensburg. Unser Oberachdorfer war ja quasi schon zuhause.

Eine klasse Tour mit vielen Kilometern, tollem Wetter, vielen schönen Eindrücken, jeder Menge Spaß und kulinarischen Köstlichkeiten!

Alle Eindrücke von unterwegs … https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/PassauRegensburg20Marz2016#

Streifenweise Sonne und ein toller Sonnenuntergang

Jetzt verstehe ich endlich auch die Aussage im Wetterbericht: „Streifenweise Sonne“ … ein Kollege meinte, als er das Bild sah: „Haben die die Fahrbahnmarkierung gerade erneuert? Und du bist gleich drüber gefahren?“

Die neuen Reifen am Fetten sind toll, samtweich, leise, schnell und doch komfortabel, alles wegschluckend, mit vorne 0,7 und hinten knapp einem Bar Druck. Von dem englischen Versender On-One, produziert von Vee. Und mit 22 EUR ein echtes Schnäppchen!

Am Vormittag nur hin und wieder Sonne, wolkig, sehr windig, viel frische Luft direkt aus dem Oberen Bayerischen Wald, eiskalt. Am Nachmittag dann mehr Sonne, noch mehr frische Luft, noch kälter. Mit fast null Grad am Abend und dem Nordostwind gefühlt im Minusbereich.

Aber die Eindrücke haben entschädigt, egal ob es der Blick die Donau bei Friesheim und auf den Oberen Bayerischen Wald, das Panorama in den Donauauen, die Schafe an der Schleuse Geisling, die Sonne hinter den Wolken oder der grandiose Sonnenuntergang am Sarchinger Weiher waren.

Ein schöner Tag, nicht nur zum Radeln!

Ein fettes und ein flaches Rad draußen bei Wörth an der Donau

Bei herrlichem Sonnenschein und doch noch kühlen 1 bis 2 Grad ging es die Tour de Baroque runter Richtung Wörth/Donau. Höhe Demling kam mir ein Liegeradfahrer entgegen, ich rätselte und war gespannt, wer denn das wohl sein würde. Und da hielt er auch schon an und sprang mir mitten in den Weg. Mein Winterpokalkamerad und Tourenausarbeiter unserer jährlichen Wochentour, die uns schon viel von unserem Land gezeigt hat. Schnell waren wir uns einig, dass wir, das fette und das flache Rad, gemeinsam ein Stück die Donau runter fahren. Bei schönen Unterhaltungen verging die Zeit wie im Flug und unterhalb Wörth/Donau trennten wir uns, er fuhr weiter Richtung Straubing, ich zurück nach Regensburg. Ein schöner Nachmittag, nicht nur wegen der Sonne!