Fett und auf leisen Sohlen zum nördlichsten Punkt der Donau 

Da es regnete und Eis und Schnee in weite Ferne gerückt sind, bekam das Fette heute früh die geschmeidig laufenden Sommerreifen verpasst. Was für eine Schau! Gleich mal über den Domplatz geschmirgelt um dem Kopfsteinpflaster die lange Nase zu zeigen … 

Aber vorher ging es raus nach Etterzhausen, schon wieder in der Sonne, der Regen war am späten Vormittag vorbei. Dann zum nördlichsten Punkt der Donau (km 2383) und beim St. Nikolaus ein paar Bilder zur Dokumentation. Beeindruckend, was der 30fach-Zoom beim Blick vom Nikolaus zum Pfaffensteiner Wehr offenbart. Sogar der Autobahnwegweiser ist zu lesen und der Dom in Details zu erkennen, auf dem Übersichtsbild nur in der Ferne zu erahnen. 

Schön war es und die zwei Stunden vergingen viel zu schnell … 

Viktor und der unerwartete goldene Oktober 

Und wie sie sich geirrt haben! Alle miteinander! 

Oder war ich gar nicht in Bayern unterwegs? Da sollte heute nämlich alles trist und grau sein, ohne Chance auf Sonne. 

Ha, bei Sonnenschein und 15 °C bin ich an der Donau entlang über eine Stunde in die Arbeit gefahren. Was für ein Licht und was für ein tolles Gefühl! 

Weiter so … 

Mal wieder mit dem Fetten unterwegs

Nachdem ich heute vor einem Jahr mit Markus die 4-Tages-Fatbike-Tour begonnen habe, heute auch mal wieder mit dem Fetten. Nein, nicht doch … das Fatbike meine ich!

Ich bin wieder auf die Stollenreifen umgestiegen, da sie für den bevorstehenden Urlaub besser geeignet sind als die Straßenreifen. Fährt sich wieder butterweich, wenn auch etwas laut vom Abrollgeräusch her. Aber so brauche ich wenigstens nicht klingeln, die Radfahrer und Fußgänger vor mir sind vorinformiert …

Ein wolkiger, aber schon warmer Sommertag, die große Sommerhitze steht wohl unmittelbar bevor. Von mir aus gerne, der Urlaub auch!

Dunstig am Morgen und ein Sonnenuntergang

Dunstig und wolkig war es, kalt mit etwas über 10 °C. Über die Winzerer Höhen, die Auffahrt hinter der Kirche habe ich endlich gefunden, nachdem mir ein Ureinwohner die schmale Gasse gezeigt hatte, ging es mit dem Fetten zur Arbeit, schöne Schotterwege mit bis zu 21 % Steigung.

Die Sicht auf die Stadt war schlecht, diesig, den Wolken geschuldet. Nur schwach sah man den Dom, die Donau lag fahl und farblos unten im Tal. Nur das Gelb von den unzähligen Löwenzähnen auf den Wiesen und neben den Wegen brachte etwas Farbe in die Landschaft. Ich habe heute gesehen, dass der Löwenzahn der eigentliche Herrscher unserer Gegend ist. Er hat weite Gebiete fest in seiner Hand, egal wohin man zur Zeit schaut, überall ist der Löwenzahn mit seinem kräftigen Gelb zu sehen. Sogar in den gepflegten Vorgärten der Stadtrandsiedlungen, wohl sehr zum Ärger der Anwohner … nur am Baseballstadion draußen im Stadtosten findet sich ein reiner Rasen, der auch jeden Tag in besonderer Weise gepflegt wird. Wie schön wäre da ein einziger Löwenzahn mitten im Feld …

Ganz anders dann am Abend. Die Sonne tauchte die Altstadt in warmes Licht, die Ufer waren mit Menschen besetzt, die alle den Sonnenuntergang sehen wollten, der sich dann auch in schönsten Farben über der Donau präsentierte. Ich sah die Sonne dann am Eisernen Steg untergehen, ein einsames Sportboot schaukelte leise im Schein der untergehenden Sonne auf dem Wasser.

Novembersonne und 18 °C am Martinstag

Mittags auf der Fahrt in die Arbeit schob sich die Sonne immer mehr durch die restlichen Wolken hindurch und es wurde Höhe Donaustauf komplett sonnig mit ungewöhnlichen 18 °C.

Das Licht war einmalig, die Farben leuchtend, die Wiesen hatten fast ein frisches Grün, der Himmel spiegelte sich in der ruhig dahin fließenden Donau im schönsten Blau, die Walhalla und die Burgruine Donaustauf lagen erhaben auf den Anhöhen, ein Frachtschiff fuhr langsam zu Tal.

Schon westlich von Regensburg ein paar schöne Ausblicke auf den Westpark und hinüber ans andere Donauufer nach Kneiting, die Laubbäume, die noch Laub tragen, im kräftigen Braun, die Farbe ist langsam aus den Blättern gewichen.

Und endlich war der schöne Schmetterling mal von der Sonne im richtigen Moment beschienen, ein Meisterwerk der Jungs von www.spraybar.de. Das Vorderrad musste ich wegen der Farbe der Nabe und der Aufschrift auf der Gabel mit ins Bild nehmen.

Ein sonniger und schöner Sommertag mitten im November, ich denke, dass St. Martin an so einem Tag ganz anders als gewohnt daher kommen würde … wobei es am Abend bei der Heimfahrt nur noch 8 °C hatte. Also eher wieder Novembertemperatur.