Das Fette staunt und staunt und staunt

Wind mit 50 km/h, in Böen noch drüber, Radfahren in eine Richtung möglich, fliegende Burschen am Wasser, Kitesurfer vom Feinsten, wehender Sand, plötzliche Wetterwechsel von Sonne zum Weltuntergang, Versöhnung am Nordstrand mit einer Art Sonnenuntergang, dazwischen Radfahren zum Seeblick zu Tee und Kaffee und nach dem Sturm mit Vollwaschgang zum Meeresblick zu Pizza und Pasta. Und der Regenbogen sorgte für Zuversicht … was für ein Tag.

Auf dem Carbonara den Motor schon mal ein bisschen frei gefahren 

Nein, es heißt nicht wirklich so, aber klingt doch besser als Carbon Aero 2!

Läuft! Mit einer sportlichen, aber nicht verausgabenden Leistung ging heute bei windigen (Südost-/Südwestwind) 7 °C die Stadt-Land-Fluss-Runde mit 60 km und 250 Höhenmetern mit einem Schnitt von 34,5 km/h. 

Fazit: Ich brauche schnelle Reifen und die 30er Zonen müssen weg. Man muss einfach zu oft abbremsen, Vorfahrt gewähren und unübersichtlich ein- und abbiegen. 

Nein, Spaß  … ich bin sehr zufrieden und es hat Freude gemacht mit dem Carbonara. Alles andere wäre unverantwortlich und eine Fahrt mit dem Messer zwischen den Zähnen und hohem Risiko. 

Der Frühling kommt ja erst … 

Das Flache und der Böhmische

Bewölkt und grau war es am Morgen. Der Nordostwind brachte über Nacht die Wolken und es sah nicht gut aus. Bis zum späten Vormittag keine Sonne. Doch dann gegen 11 Uhr und je weiter ich nach Osten kam, kam auch immer mehr blauer Himmel zum Vorschein und die Sonne setzte sich durch.

Nein, eigentlich blies der böige, kalte Böhmische die Wolken weg. Es war krass. Die Böen knallten seitlich gegen das Rad, oft fuhr ich auf den Geraden in leichter Schräglage, angelehnt an den von links kommenden Wind. Gut, dass ich das Flache genommen hatte. Das spielte heute alle Vorteile aus und duckte sich tief unter den Wind und trotzte dem Böhmischen mit aller Eleganz und Lässigkeit.

Bis unterhalb Bogen kam ich, in Pfelling machte ich dann kehrt, es war genug. Die Rückfahrt meist mit Wind von schräg hinten, es lief gut und entspannt das Donautal rauf.

Ein paar Eindrücke von den Sehenswürdigkeiten, die man als Radfahrer so nebenher sieht. Mal dicht dran, mal weiter weg. Die Kamera holt die Motive dichter ran, damit sie gut zu sehen sind.

Höhepunkt war der Hai im Altwasser … im Vorbeifahren gerade so über die Leitplanke hinweg gesehen. Mit 30 cm Sitzhöhe ist die Aussicht nicht nimmer unbegrenzt!

Den Wind kann man nicht sehen, das Schilf auf den Bildern zeigt jedoch ein wenig die Bewegung und Richtung des Windes.

100 Meilen würde der Engländer sagen. Bei Sonne, Wind und diesiger Sicht. Aber bei bester Laune und ziemlich entspannt.

Regen, Wind, Kälte, die Pegel steigen

Ein regnerischer, windiger Tag mit dunklen Wolken und am Nachmittag einigen Lücken, durch die kurz die Sonne herausschaute und im Osthafen die Zementsiloanlage im hellen Weiß vor einem schwarzen Himmel erstrahlen ließ.

Ansonsten viel Regen, der Donaupegel steigt an, an der Steinernen Brücke sind die Brückenvorfüße schon überspült, das Wasser rauscht gewaltig durch die Brückenjochs, das Gefälle nimmt zu und die Geschwindigkeit des Wassers erreicht gute zehn Stundenkilometer im Bereich der Brückendurchfahrten. Ein paar Eindrücke von dort mit dem Blick rüber aufs Sorat Hotel und Richtung Dom mit der alten Historischen Wurstkuchl.

Am Nachmittag dann noch ein Abstecher hoch zum Windrad draußen im Stadtnorden, doch die Aussicht war nicht so toll und der Wind da oben sehr stark, sodass ich nicht lange dort oben geblieben bin.

Mal schauen, wie es wettertechnisch weitergehen wird diese Woche und ob der Schnee und die Kälte tatsächlich auch kommen werden … ich bin bereit.

Gedenkfahrt für einen verstorbenen Freund

Zwei Jahre ist es heute her, dass ein Freund, mit dem ich ein paar Jahre in der Winterpokalmannschaft zusammen gefahren bin, plötzlich und unerwartet verstorben ist. Viel zu jung, viel zu früh …

Leider hatte ich heute aufgrund einer nicht verschiebbaren Dienstreise keine Möglichkeit, eine Gedenkfahrt für ihn zu unternehmen, wie im letzten Jahr, als ich ihm zu Ehren am 25. November 200 km mit dem Liegerad gefahren bin.

So bin ich wenigstens am Abend für zwei Stunden raus in die Dunkelheit und bin bei Schneeregen, kaltem Ostwind und 0 °C gefahren, da ich weiß, dass er sich nicht geziert hätte, da mitzufahren.

Einen Eintrag im Liegeradforum möchte ich dazu auch verlinken, den ich für ihn heute noch verfasst habe: http://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/2-todestag-von-iqual-joachim-jannsen.43705/#post-691678

Eine nasse und kühle Angelegenheit heute, ein paar Eindrücke von der Wehrbrücke Pfaffenstein mit Blick auf die Autobahn, ein Krankenwagen brachte noch etwas Blau mit ins Bild, von der Nibelungenbrücke in beide Richtungen und von der Donaulände, wo gerade ein Fahrgastkabinenschiff ablegte und mit dem Suchscheinwerfer die Mauer der Königlichen Villa anstrahlte. Dieses Selfie konnte ich nicht einfach ignorieren …

An Donau und Naab bei Wind, Regen, Graupelschauer und Schneetreiben

1 Grad, frischer Wind aus West, Regen, Graupelschauer, Schneefall im beliebigen Wechsel, zwei kurze Momente, in denen die Sonne nicht wirklich eine Chance hatte, auf unsere Gegend zu scheinen …

Der Schnee war durch das Tauwetter schwer, matschig, weich, die Unterlage oft noch eisig, vor allem auf den Waldwegen, wo das Fahren kaum möglich war. Ich schaute auch so oft es ging, dass ich auf kleinen Straßen fahren konnte, die freigeräumt und problemlos zu fahren waren.

Mit den paar Stopps zum Fotografieren waren dann die 3,5 Stunden auch schnell vorbei und im Schutz der Dunkelheit traf ich trocken zuhause wieder ein. Die Haut von Mammut (Modell Ultimate) ist jeden Cent wert, wenn man bei solchen Witterungsverhältnissen länger draussen unterwegs ist.