Sonntag, grau, beginnender Schneefall

Auf Dreien kann nichts schief gehen 

Da kam doch heute ab und zu sogar die Sonne für eine oder zwei Minuten raus!

Bei der Heimfahrt von der Arbeit am Nachmittag fast noch ein Sonnenuntergang draußen im Stadtwesten, den ich aber wegen dem Gerüttel auf der eisigen Schneepiste nur verschwommen gesehen habe. 

Aber die Kamera hat ihn im Stand dann auch nicht besser einfangen können. 

Ein paar wieder etwas mit mehr Farbe gefüllte Eindrücke von heute … 

Mal wieder mit dem Fetten unterwegs

Nachdem ich heute vor einem Jahr mit Markus die 4-Tages-Fatbike-Tour begonnen habe, heute auch mal wieder mit dem Fetten. Nein, nicht doch … das Fatbike meine ich!

Ich bin wieder auf die Stollenreifen umgestiegen, da sie für den bevorstehenden Urlaub besser geeignet sind als die Straßenreifen. Fährt sich wieder butterweich, wenn auch etwas laut vom Abrollgeräusch her. Aber so brauche ich wenigstens nicht klingeln, die Radfahrer und Fußgänger vor mir sind vorinformiert …

Ein wolkiger, aber schon warmer Sommertag, die große Sommerhitze steht wohl unmittelbar bevor. Von mir aus gerne, der Urlaub auch!

Der Schiffsname sagt alles

Regen, Regen, Regen … welche ein Zufall, dass das Gütermotorschiff mit dem Namen °Aquaplan“ an diesem Tag im Oberwasser der Schleuse Regensburg lag.

Es regnete bis auf kurze Unterbrechungen den ganzen Tag, egal also, wann raus mit dem Rad, nass war es in jedem Fall. Und mit 3 °C und frischem Westwind auch ziemlich kühl. Aber Hauptsache in den Klamotten ist es warm, wenn die auch nach kurzer Zeit erst außen, dann zunehmend auch innen nass sind. Das geht recht gut, zumindest für 2 bis 3 Stunden. So auch heute.

Die Wege waren stark mit Pfützen bedeckt und teils sehr schlammig, aber es macht einfach mehr Spaß abseits der geteerten Straßen zu fahren. Das Rad kann man mit dem Hochdruckreiniger wieder säubern, die Klamotten waschen.

Ein paar nasse Eindrücke von unterwegs, die Bilder sprechen für sich. Die Biber haben wieder Hochsaison, wenn ich die Bäume entlang der Donau anschaue. Insbesondere rein Richtung Pfaffensteiner Wehr und am Donaunordarm. Manchmal ist eben der Biber schneller als der Mensch, der angefallene Bäume zwar mit Farbe markiert, aber eben noch nicht abgeschnitten hat.

Eine trotz Nässe schöne Fahrt entlang der Donau.

Kalt, windig, bedeckt – Riegling

7 °C, bedeckt, Sonne nur ab und zu schemenhaft in kleinen Wolkenlücken zu sehen, Ostwind mit 3 Beaufort. Herbst, wie er auch sein kann. Ganz anders als gestern.

Doch ein roter Baum mitten in einem umgepflügten Acker, hier konnte das Fatbike seine Qualitäten ausspielen, da musste ich hin. Also querfeldein, klasse zu fahren, hätte auch nass sein können, die Traktion stimmte. Schöne Blüten, habe ich so noch nie gesehen.

Hoch über Riegling dann der Ausblick ins Donautal hinunter, im Wald ein paar Eindrücke festgehalten und oben auf der Marienhöhe noch der Blick über die Wiesen, bevor es hinein ging Richtung Westbadweiher, wo ein paar gelb-orange leuchtende Bäume das triste Grau des Nachmittags aufhellten.

Zweieinhalb Stunden Bewegung waren es dann doch, gefühlt war es aber schon winterlich kalt heute.

Stadt-Land-Fluss-Runde im Schnee

In der Früh wieder Neuschnee, ein paar Zentimeter sind dazu gekommen, -8 Grad und frischer Wind, geschwitzt habe ich beim Fahren wirklich nicht. Nach einer Stunde draußen und fern der Heimat fanden dann meine Finger und Zehen auch wieder zu mir, ein schönes Gefühl, wenn man beim Schalten und Bremsen die Finger merkt, danach ging es trotz der widrigen Umstände und des wieder einsetzenden Schneefalls ganz gut.

Durch die Stadt auf verschneiten und unbefestigten Wegen über den Stadtnorden und hoch über Grünthal und die Hohe Linie bis raus nach Donaustauf. Das war die Morgenrunde.

Am Nachmittag dann runter Richtung Geisling, retour über Donaustauf und raus bis nach Prüfening zur Fähre. Die verschneiten Wege entlang der Donau waren super zu fahren, die Straßen in der Stadt weniger, denn das Schnee-Salz-Gemisch, das knöcheltief auf dem Teer lag, führte zu manchem Manöver, das akrobatische Künste erforderte, damit ich auf dem Rad blieb und mich nicht zum Matsch auf der Straße gesellte.

In der Dunkelheit bei immer noch -6 Grad, aber keinem Schneefall mehr, kam ich dann in der verschneiten, immer noch nicht geräumten Wohnstraße an. Da fährt es sich auf dem Gehweg leichter, wenn nicht gerade ein Nachbar unvermittelt aus dem Garten tritt.

Alle Eindrücke wieder im Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/29Dezember2014StadtLandFlussRundeDurchDenSchnee