Nochmal fett durch Schnee und Kälte 

Gefühlt viel kälter als gestern, die Luftfeuchtigkeit war dafür verantwortlich, dass ich an minus zwanzig Grad dachte und der leichte Wind ließ mich auch bergab langsam fahren, was das Gefühl der Nadelstiche im Gesicht etwas verhinderte … 

Der Schnee war wie Pulver, teils stark verweht, so dass ab und zu Schiebepassagen dabei waren, die den Vorteil hatten, dass die Zehen wieder etwas Blut und Wärme abbekommen haben. 

Und durch das Grau des Himmels war die Sicht im Schnee stark beeinträchtigt, alles sah eben und gleichmäßig aus. Irrtum! Zweimal bin ich dann doch in einer Schneewehe gelegen, so schnell konnte ich gar nicht reagieren. 

Nach zwei Stunden hatte ich die … äh, ich meine genug und bin daheim im Wohnzimmer langsam wieder aufgetaut. 

Schee wars trotzdem! 

Viktor, Rauhreif und der Nikolaus 

Leichter Frost, den ganzen Tag Nebel, bizarr angefrorene Bäume auf den Höhen über der Stadt. Alles in Weiß- und Grautönen, kalte Farben und kalte Luft.

Was wäre das für ein Bild mit ein bisschen Sonnenschein gewesen …

So musste auf dem Weg von der Arbeit nach Hause der Nikolaus am Neupfarrplatz für warme Farben und etwas Wärme sorgen, auch wenn er völlig unbeeindruckt über dem Trubel am Weihnachtsmarkt thront.