Dreikönigsrunde im Schnee und Eis

Da gibt es heute nicht viel zu sagen.

Schnee, Eis, angetaut, schwer, pappig, glatt im Wechsel, bergab höchste Konzentration. Über Hügel und durch Wälder ging es auf und ab, ein paar Mountainbiker waren auch unterwegs, aber taten sich noch wesentlich schwerer im teils weichen Schnee.

Die Eindrücke sprechen für sich, sogar die Sonne schaute sich das zweimal kurz an …

Mit Temperaturen um den Gefrierpunkt ließ es sich gut aushalten und es machte wieder sehr viel Spaß, trotz der Anstrengung.

Den ganzen Tag Regen

Ein regnerischer Tag, die Fahrt raus ins Walderlebniszentrum bei strömendem Regen war seit langem einmal wieder eine echte Regenfahrt. Die Jacke und Hose halten gute 30 Minuten dicht, das reichte, um einigermaßen trocken anzukommen. Im Wald viele Wurzeln, schwer zu fahren, höchste Aufmerksamkeit war gefragt, schnell ist nasses Holz, wie auch auf der Naabbrücke bei Mariaort, glatt wie Schmierseife und unvermittelte Stürze die Folge. Aber es ging alles gut. Und es ist ja nur Wasser, was an so einem Tag viele vom Fahren mit dem Rad abhält. Einfach mal probieren, mit den richtigen Klamotten ist es kein Problem.

Über Nacht wurde Ostbayern schneeweiß

15 cm Neuschnee über Nacht, in den Höhenlagen über den Tälern mehr. Der Schnee war schwer, die Bäume ächzten unter der Last, der frische Wind befreite sie aber zum großen Teil von dem zusätzlichen Gewicht, der große Schneebruch blieb wohl aus.

Am Nachmittag klarte es etwas auf, die Temperatur fiel schnell unter den Gefrierpunkt, der Schnee wechselte den Ton vom Knirschen aufs leise Krachen, Vorsicht war angesagt, vor allem dort, wo die Nässe nicht weg zog, sondern einfach am Boden fest fror.

Die Fahrt im Wald hoch nach Eilsbrunn, vorbei am Walderlebniszentrum und dann wieder im Tal unten auf dem Labertalradweg war fantastisch, weite Bereiche waren unberührt, fahrtechnisch am Anfang mit dem pappigen Schnee nicht immer einfach, später mit dem gefrierenden Schnee ging es dann einfacher. Aufpassen musste man bei Fußspuren, da fuhr das Vorderrad hier und da einen eigenen Weg, aber bei 12 bis 15 km/h im bis zu 15 cm hohen Schnee war das schnell zu korrigieren.

Mit den breiten Reifen hat man bei so viel Schnee ständig das Gefühl, dass man bergauf fährt. Selbst im leichten Gefälle muss man treten, da der Widerstand des Schnees, den man zusammendrücken muss, sehr hoch ist.

Aber es machte riesig Spaß und nachdem es jetzt aufgeklart hat und die Temperatur schon bei -2 Grad liegt, wird es morgen noch einen Schneetag mit dem Fahrrad geben. Je nach Glätte eventuell mit dem Trike, mal sehen.

Alle Bilder von heute im Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/30Januar2015Neuschnee