Mit dem Fetten über Stock und Stein 

Über die Höhen zwischen Regensburg und Sinzing, durch den Wald und über die leeren Felder, im überwiegenden Grau des Tages über Stock und Stein, wo der Blick aber sowieso am Boden verweilt, damit die losen und rutschigen Passagen problemlos durchfahren werden können. Es fehlt noch die Farbe im Wald, dann ist der Herbst endgültig da! 

Das Fette und die Fette

Heute mal wieder das Fette. Eine Runde durch den Wald, Einstieg war draußen am alten Prüfeninger Schlossgarten mit dem Kloster und der alten Kirche. Der Buchenwald ist noch kahl, ein paar bunte Blümchen am Wegrand und dort habe ich sie gesehen … die Fette!

Die angeblich gar nicht fliegen kann. Haha, und wie sie von Blüte von Blüte flog, mit einem dumpfen Surren der filigranen Flügel. Hat mich an das Fette erinnert, das angeblich so gar nicht fahren kann. Haha, und wie es fuhr. Über so manchen Weg hinauf und hinunter, mit einem dumpfen Surren der fein profilierten Reifen.

Ein schöner, warmer Frühlingstag. 23 °C zeigte das Thermometer in der Spitze, sogar im Wald war es angenehm warm und sehr schön zu fahren. Und im Hinblick auf die Wetterprognose muss man den Augenblick genießen und voll in sich aufnehmen, schnell kann und wird es wieder kalt und nass sein …

Dreikönigsrunde im Schnee und Eis

Da gibt es heute nicht viel zu sagen.

Schnee, Eis, angetaut, schwer, pappig, glatt im Wechsel, bergab höchste Konzentration. Über Hügel und durch Wälder ging es auf und ab, ein paar Mountainbiker waren auch unterwegs, aber taten sich noch wesentlich schwerer im teils weichen Schnee.

Die Eindrücke sprechen für sich, sogar die Sonne schaute sich das zweimal kurz an …

Mit Temperaturen um den Gefrierpunkt ließ es sich gut aushalten und es machte wieder sehr viel Spaß, trotz der Anstrengung.

Nochmal 10 cm Neuschnee

Über Nacht kamen noch einmal 10 cm Neuschnee dazu, durch die Sonne, die am Vormittag und frühen Nachmittag heraus kam, taute es jedoch vor allem an den Südhängen und dort, wo die Sonne hin schien.

Der Schnee war nass und schwer und mit der eisigen Unterlage von heute nacht schwierig zu fahren. Höchste Aufmerksamkeit war angesagt.

Bis rüber nach Sinzing ging es gut und nachdem ich die sehr schmutzige Passage von Sinzing nach Lohstadt hinter mir hatte (hier werden während der Woche Erdaushubarbeiten am geplanten Sportboothafen am Golfplatz ausgeführt und entsprechend schaut die Straße aus), ließ es sich wieder gut fahren.

Hinauf ging es durch den Wald über Forststraßen und Wege nach Kapfelberg und dann auf den gut geräumten und teils schon trockenen Straßen vom Sportboothafen aus wieder rein in die Stadt, immer an der Donau entlang.

Hat Spaß gemacht und es war wieder ein gelungener Nachmittag auf dem Fatbike. Diese Verhältnisse sind einfach für so ein Rad gemacht.

Alle Eindrücke im Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/31Januar2015NochmalNeuschnee

Über Nacht wurde Ostbayern schneeweiß

15 cm Neuschnee über Nacht, in den Höhenlagen über den Tälern mehr. Der Schnee war schwer, die Bäume ächzten unter der Last, der frische Wind befreite sie aber zum großen Teil von dem zusätzlichen Gewicht, der große Schneebruch blieb wohl aus.

Am Nachmittag klarte es etwas auf, die Temperatur fiel schnell unter den Gefrierpunkt, der Schnee wechselte den Ton vom Knirschen aufs leise Krachen, Vorsicht war angesagt, vor allem dort, wo die Nässe nicht weg zog, sondern einfach am Boden fest fror.

Die Fahrt im Wald hoch nach Eilsbrunn, vorbei am Walderlebniszentrum und dann wieder im Tal unten auf dem Labertalradweg war fantastisch, weite Bereiche waren unberührt, fahrtechnisch am Anfang mit dem pappigen Schnee nicht immer einfach, später mit dem gefrierenden Schnee ging es dann einfacher. Aufpassen musste man bei Fußspuren, da fuhr das Vorderrad hier und da einen eigenen Weg, aber bei 12 bis 15 km/h im bis zu 15 cm hohen Schnee war das schnell zu korrigieren.

Mit den breiten Reifen hat man bei so viel Schnee ständig das Gefühl, dass man bergauf fährt. Selbst im leichten Gefälle muss man treten, da der Widerstand des Schnees, den man zusammendrücken muss, sehr hoch ist.

Aber es machte riesig Spaß und nachdem es jetzt aufgeklart hat und die Temperatur schon bei -2 Grad liegt, wird es morgen noch einen Schneetag mit dem Fahrrad geben. Je nach Glätte eventuell mit dem Trike, mal sehen.

Alle Bilder von heute im Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/30Januar2015Neuschnee

Auf der Suche nach Schnee Richtung Falkenstein – Falkensteinradweg

Den ganzen Vormittag die Meldungen im Radio, dass sogar im tiefen Westen seit gestern Schnee fällt. Und bei uns weit und breit nichts, über Nacht nur etwas Schneestaub und Frost. Das Trek Farley 6 musste doch unbedingt mal auf Schnee gefahren werden …

Also ging es raus Richtung Nordosten und auf den Falkensteinradweg, die Zeit sollte bis Roßbach/Wald reichen. Bis dahin fuhr ich genau 2 Stunden, Schnee sah ich keinen, nur etwas angezuckerte Wiesen und Bäume, der Radweg selber war frei, etwas gefroren und teils glatt.

Bei km 22,4 der Bahnstrecke (von Regensburg/Hauptbahnhof aus gerechnet ist es km 32) des Falkensteinradwegs Höhe Wald drehte ich um und mit der Wende kam auch die Wende – es fing zu schneien an und dieser Zustand entwickelte sich schnell zu einem Schneetreiben mit kaltem Ostwind, der immer noch anhielt und wohl die Westströmung lange aufgehalten hatte. Jetzt ging es schnell mit dem Schnee, bis rein nach Regensburg lagen dann schon 5 bis 8 cm lockerer Pulverschnee, durch den Wind teils stark verweht, eine wahre Freude, mit dem Fatbike darüber zu gleiten. Die Autos waren nur geringfügig schneller, lautlos ging es durch oder über den frischen Schnee, unberührte Flächen gehörten dem Fatbike und da war es voll in seinem Element. Noch nie hatte ich so viel Spaß mit einem Fahrrad im Schnee. Das Trek Farley 6 lief wie auf Schienen, lediglich der Krafteinsatz stieg mit steigender Schneehöhe, aber das kenne ich ja vom Trike, wo 3 Reifen durch den Schnee pflügen. Aber die Traktion am Fatbike ist einzigartig und ich konnte dort fahren, wo mit dem Trike nichts mehr möglich gewesen wäre.

An der Ampel am Justizgebäude gingen 5 Mädels über die Straße und zweimal hörte ich: „Schau‘ hin, der hat Winterreifen drauf!“.

Eine super Runde, die -3 Grad und der eiskalte Ostwind waren Nebensache, das Erlebnis des Fahrens auf frischem Schnee ließ schnell alle Widrigkeiten der Natur vergessen.

Ich freue mich schon auf morgen …

Alle Eindrücke von unterwegs: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/27Dezember2014FalkensteinradwegBisRoBachWald