Kurze Donautalrunde, kein Regen

Eine kurze, schnelle Runde an der Donau draußen bis nach Bad Abbach. Aus der Stadt raus, in Matting hoch zur Kapelle, vorbei an Hochzeitsgästen, die dort eine große Hochzeit mit Blasmusik und Zelt feierten.

Erstaunlich, was es am Gesamtschnitt ausmacht, wenn man nur zwei Minuten zum Fotografieren stehen bleibt und wie der Anteil am Stadtverkehr bremst. Zwei Stundenkilometer habe ich durch die Stopps verloren und obwohl ich an der Donau entlang durchgängig über 35 km/h gefahren bin, ist der Gesamtschnitt nur 32,0 km/h.

Auch erstaunlich, dass es heute erst am späten Nachmittag geregnet hat …

Keiner hat mich erwischt

Und es waren viele unterwegs heute … doch im Zick-Zack bin ich durch den südöstlichen Landkreis gefahren, ihnen immer ausweichend.

Schon von Weitem sah ich sie daherkommen und konnte immer wieder die Richtung ändern, sodaß mich tatsächlich keiner der Graupelschauer erwischt hat!

Wind, Sonne, riesige Wolkenfelder und graue Wolkenwände mit heftigen Graupelschauern wechselten sich ab. Dabei war es mit maximal 6 °C richtig kalt, Handschuhe und Winterklamotten waren nicht verkehrt.

Das Licht und die Fernsicht waren toll, das Reh direkt hinter dem Zaun am Straßenrand war perplex, dass ich so schnell die Kamera in der Hand hatte und abdrückte. Ein erstaunter Blick, kein Reflex zur Flucht.

Den Fahrradschlauchautomat habe ich nicht gebraucht, die passenden Größen für das Flux Z-Pro wären eh nicht verfügbar gewesen.

Eine fast winterliche Runde!

Sonne, kalter Wind, aber aus Nordwest

Nein, Frühling ist es noch nicht, auch wenn die Sonne schien, nur ein paar Schleierwolken den ansonsten blauen Himmel zierten, Spaziergänger und Radfahrer in Horden unterwegs waren und an der Walba die komplette Terrasse mit Gästen besetzt war.

An windgeschützten, sonnigen Orten war es richtig warm, gute 20 °C, was für kurzärmelig. Aber ich traute der Sache nicht, als ich mittags auf der Terrasse in der Sonne am Flachen noch die Kettenführung änderte. Der Wind frischte wieder auf, heute aus Nordwest und noch immer bitterkalt.

Beim Fahren dann die Bestätigung, es war alles andere als warm. Viele Radfahrer in kurzen Hosen, das wäre mir heute zu riskant gewesen. Gegen den Wind war es kalt und man spürte, dass man auskühlte. Gut, dass ich mich für 2 Lagen entschieden hatte. Tat gut und war auch angenehm warm.

Ein paar Eindrücke von unterwegs, die einen schönen Tag zeigen, der zum Radfahren wie gemacht war.

Fast alles wie gestern

Heftiger und kalter Wind, das Flache, viele Wolken, kleine Sonnenfenster, zum Schluss etwas blauer Himmel.

Oben auf der Hochebene bei Lindach und rüber nach Viehhausen krasse Böen, aber im Schutz des Waldes auch Windstille. Viele kleine Hügel, ein stetes Auf und Ab mit gemächlichen Auf- und rasanten Abfahrten.

Zurück im Donautal, die Fahrt runter nach Herrnsaal ist immer ein Genuss, gegen den Wind wieder rein in die Stadt. Das Laabertal habe ich heute ausgelassen.

Im Gegensatz zu gestern nur wenige Radfahrer, dafür viel Autoverkehr und Spaziergänger.

Frost und Rauhreif vor Sonnenaufgang

Bei der frühmorgendlichen Fahrt in die Arbeit mit dem Fetten hatte es Frost mit -4 °C und Rauhreif/Nebel. Dieser Nebel hielt sich hartnäckig bis Mittag, erst dann kam die Sonne zum Vorschein und es wurde mit 8 °C, aber frischem Südostwind einigermaßen warm … zumindest an windgeschützten Stellen in der Sonne.

Nach der Heimfahrt dann das Z-Pro hergerichtet, der Carbonausleger wurde repariert, das Tretlager getauscht, die Kette erneuert (also eigentlich sind das ja drei Ketten!) und eine für hiesige Gegend passende Kassette montiert.

Passte alles perfekt! Zum Testen ging es dann noch auf eine Feierabendrunde in den Sonnenuntergang. Ein paar Eindrücke von der Runde mit dem Flachen in den Bildern. An der Walba schon erste Gäste auf der Sonnenterrasse, da hat es mich schon gejuckt, mich auch hinzusetzen …

Aber es war keine Zeit, denn es war schon spät. So genoß ich das entspannte Fahren, das einfach nur Spaß macht!

Drei Räder – oder doch Dreiräder?

SONNE!

Bis Mittag noch Regen, dann aber kam die Sonne mit Macht durch die dünnen Schleierwolken und trieb das Thermometer auf stattliche 10 °C, in der Sonne war es noch wärmer, wie im Frühling.

Ein frischer Wind blies das Donautal rauf von Bad Abbach, gut, dass ich das flache Trike dabei hatte, die anderen Radfahrer kämpften ganz schön gegen den Wind an. Bei einem Fotostopp bei Oberndorf kam dann noch einer mit drei Rädern daher und schon standen da zwei Dreiräder auf dem abgesetzten Radweg, sehr zum Staunen der vorbeifahrenden Radler.

Ein nagelneues Strada Carbon mit allem Komfort! Bis auf die Anzahl der Räder und die Tatsache, dass man in so einem Velomobil auch wie mit einem Trike mit den Füßen nach vorne sitzt und treten muss, haben die beiden Fahrzeuge nicht viel gemeinsam. Gut, beide voll gefedert, aber sehr unterschiedliche Systeme. Das vollverkleidete Dreirad für Wetter aller Art, Kälte macht nichts, warme Temperaturen eher und für Speed, da der Windwiderstand erheblich geringer ist als bei einem offenen Trike.

Da hat er heute ganz schön geschwitzt, der Rainer, der da aus der Hülle gekrochen ist. Bei solchen Temperaturen fährt man in so einem Velomobil mit der kurzen Radhose und einem dünnen Radtrikot. Na ja, der kühlende Fahrtwind fehlt eben.

Wir fuhren getrennt weiter, ich genoß die Sonne an diesem Nachmittag in vollen Zügen und fuhr gemütlich über einsame Straßen und Hügel und dann an der Donau entlang in einen schönen Sonnenuntergang hinein.

Ein perfekter Radltag …

Stadtradeln Regensburg – Tag 10 – Stadt-Land-Fluss-Runde

Am Mittag Reparaturarbeiten am Lenker des Rennliegerads Bacchetta CA2. Die Lenkerverlängerung war gebrochen, ein neues Mittelteil wurde an der Drehbank angefertigt und eingepasst, damit ab morgen, wenn der große Regen kommt, das Teil wieder fahrbereit ist …

Derweil war ich am Nachmittag mit dem Trekkingrad im Stadtbereich, entlang der Donau und bis rauf nach Bad Abbach unterwegs. Schön langsam, Regenerationsmodus mit Biergarten an der Walba in der späten Nachmittagssonne und dann noch im Hahn-Zelt auf der Maidult. Nur am Grieser Spitz im nostalgischen Wagencafé war niemand da, schade!

Ein geruhsamer Tag mit vielen schönen und bewusst erlebten Augenblicken!

75 km kamen so auch zusammen.

Ein schräger Sonnenuntergang an der Walba und nächtlicher Blick auf die Dreifaltigkeitskirche

Spät war es heute geworden mit der Nachmittagsausfahrt, denn erst mussten am Trike die „Winterreifen“ montiert werden. Die Schwalbe Kojak, profillose Reifen und sehr empfindlich gegen den gestreuten Split, runter und die Schwalbe Marathon Plus, sehr unempfindlich gegen alles, was einen Reifen plätten könnte, rauf. Mit kalten Fingern ging das in einer guten halben Stunde von statten, das Aufziehen der starren Marathon Plus hatte es in sich und sie sind ja bekannt dafür, dass sie nicht beim ersten Versuch rund aufgezogen werden können. Aber mit kurzfristigen 8 Bar zog es sie dann doch rund auf die Felge.

Deshalb auch schon auf der Rückfahrt von Bad Abbach ein sehr schräger Sonnenuntergang an der Walba, die Uferbäume drohen dort in den Fluss zu kippen, was einerseits dem Weitwinkel der Kamera, andererseits der Uferböschung geschuldet ist. Schaut jedenfalls sehr schräg aus.

Dann ging es noch die Donau runter bis kurz nach Tegernheim, am Rückweg über den Grieser Spitz mit einem abendlich-nächtlichen Blick auf die Dreifaltigkeitskirche am Dreifaltigkeitsberg mit dem Liegeplatz am Regen im Vordergrund.

Sehr kalt war es heute, auf dem Trike sind die Füße besonders empfindlich, da sie sehr hoch positioniert sind und das Blut eher raus als rein läuft. Da hilft nur ab und zu aufstehen und ein paar Schritte laufen, dann geht es wieder für eine Stunde. Die -3 Grad und ein frischer Nordostwind ergaben ein Kältegefühl, das weit unter der gemessenen Temperatur liegt. Aber laut Wetterbericht sollen wir ja den Tiefpunkt bereits überschritten haben. Ich hoffe, die Jungs haben Recht …

Eindrücke von unterwegs

Am Vormittag sah man ja heute ab und zu die Sonne, doch ab Mittag kam von Westen her Bewölkung auf, aber nach Regen sah es nicht direkt aus. Der Regen zog wohl nördlich an uns vorbei. Auch das Regenradar zeigte im Südwesten trockenes Wetter, also raus an die Donau und in den Mattinger Hängen rauf Richtung Kelheim.

In Alkofen dann unvermittelt ein schöner Sonnenuntergang, später auf der Rückfahrt klarte es sogar auf und man konnte die Sterne sehen.

An der Walba noch ein Bild, wie es dort um diese Jahreszeit kurz nach 18 Uhr aussieht – da ist mir der Sommer mit der schönen Terrasse schon bedeutend lieber.

Abendrunde mit Sonnenuntergang über Unterirading zum Ebner-Bäcker nach Pentling

Frisches Brot vom Ebner, frische Luft aus Nordost, Sonnenuntergang an der Walba, überfrierende Nässe mit teils spiegelglatten Fahrbahnen, -6 Grad, die sich durch den Wind noch kälter anfühlten.

Aber schön war es trotzdem, wenn ich auch sehr vorsichtig von Pentling wieder runter gefahren bin. Ein Sturz wäre nicht gut, lieber ein bisschen feige.