Regensburg rundumadum – auf den Höhen rund um die Stadt

Am frühen Nachmittag sah es dann doch danach aus, als würde das Wetter halten. Sogar ein paar Wolkenlücken ließen erahnen, wo sich die Sonne bei kühlen 6 Grad versteckte. Also rein in die Radklamotten, Foto und Wasserflasche in die Radtasche gepackt und los ging es.

Die Wege und Pfade waren tief und schwer zu fahren, am Max-Schultze-Steig war sowieso Schieben angesagt, denn nach der Naturschutzgebietsverordnung ist das Radfahren nicht erlaubt. Es wäre auch nur dem Trialweltmeister möglich gewesen, dort zu fahren, selbst das Laufen war grenzwertig. Nur Schlamm unter nassen Blättern.

Die Aussicht von da oben ist toll, flussaufwärts auf die Autobahnbrücke über die Donau, flussabwärts nach Kleinprüfening.

Unten dann auf den anderen Flussseite ein Blick zurück hinaus, wo ich hergekommen bin.

Auf den Winzerer Höhen eine schöne Sicht von Norden auf die ganze Stadt, den Fernsehturm gegenüber, die Donau von Mariaort her kommend, den Dom in der Altstadt.

Über den Stadtosten ging es hinauf am Universitätsklinikum vorbei bis nach Großberg, am Rückweg nochmal ein Blick auf die inzwischen beleuchtete Stadt und den Fernsehturm mit dem letzten Abendrot in der Ferne.

Alle Eindrücke von der anstrengenden, aber schönen Runde mit dem Fatbike Trek Farley 6 in meinem Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/14Dezember2014RegensburgRundumadum

Samstagsrunde in den Donaudurchbruch über Stock und Stein

Nach viel Nässe und Regen in den letzten Tagen waren die unbefestigten Wege noch matschig, voller Wasserpfützen und teils schwer zu befahren. Doch mit meinem neuen Rad sollte das möglich sein und das sogar mit einer Menge Spaß, wenn ich den ersten ErFAHRungen glauben wollte.

Bei Sonne und fast schon milden 6 Grad ging es raus Richtung Donau, gleich hinter dem Prüfeninger Schloss den Waldweg hoch und oben durch den Wald bis fast zum Autobahnparkplatz vor der Sinzinger Brücke. Die breiten Reifen griffen satt in den weichen und teils steinigen Boden, keinen Moment der Unsicherheit fühlte ich, ein perfekt sicheres Gefühl, das ich von keinem anderen Rad kannte. Auch hinunter nach Großprüfening auf einem ausgefahrenen Feldweg zog das Bike sicher und ohne Rutschen seine Spur, Steine und Unebenheiten wurden einfach weggeschluckt. Kein Wunder, bei 0,5 Bar Reifendruck.

So wählte ich bis hinein in den Donaudurchbruch hinter Kelheim unbefestigte Wege entlang des rechten Donauufers und war durchgängig von der Performance des Trek Farley 6 begeistert. Die Sonne trug ihren Teil dazu bei und als ich beim Klösterl auf der langen, wegen des niedrigen Wasserstands auch breiten Kiesbank ein paar Fotos machte und anschließend im weichen, teils schon vom Wasser umspülten Flusskies ohne Rutschen oder Einsinken dahin fuhr, kannte meine Begeisterung kaum noch Grenzen – und auf so ein Rad musste ich 50 Jahre warten!

Auf dem Rückweg noch über den gerade öffnenden Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in Kelheim und dann am linken Ufer am geschotterten Uferweg zurück, an der Schleuse Bad Abbach vorbei bis zum Rosengarten, wo die mächtigen Felsfangzäune den Schotterweg und die Bahnlinie vor herabstürzenden Steinen und Felsbrocken schützen. Das Fatbike hing ich kurzerhand für ein Posing in die Stahlringe und hielt die Zweckentfremdung auch fotografisch fest. Nein, beschädigt habe ich dabei weder Zaun noch Bike.

Über Sinzing und die Naabbrücke in Mariaort ging es dann zum Abschluss rein bis zum Pfaffensteiner Wehr, dort wieder auf die rechte Donauseite und heim zum Kaffeetrinken.

Eine klasse Rundfahrt mit einem tollen Bike, das mich absolut begeistert und einen hohen Suchtfaktor besitzt. Einfach nur fett …