Eisregen, Tauwetter, Wasserpfützen … mit dem dritten Rad geht fast alles 

Glatt, nass, grau in der Früh, nass, etwas Sonne und teilweise noch immer glatt am Nachmittag. 

Spannend auf dem Arbeitsweg heute. Rutschen, einbrechen, driften, durch Wasserpfützen Rasen, stecken bleiben, alles dabei gewesen. 

Auf Naturwegen war kein Fahren möglich, entweder das blanke Eis oder fünf Zentimeter tiefer Harsch. Ein paar Mal habe ich dann geschoben. 

Ein paar Eindrücke von unterwegs … 

Dreirad und überall Wasser 

Tauwetter! 

Alles Eis von gestern wurde heute zu Wasser und stand und floss überall. Also über und durch das Wasser und am Wasser entlang in die Arbeit. Auf nicht geräumten Wegen übel zu fahren, da die Vorderräder oft durch die Eisschicht brachen und dann war innerhalb von fünf Metern Stillstand angesagt, da ich nicht mehr auf die Oberfläche zurück kam und im darunter liegenden Schnee stecken blieb. 

Auch das Eis auf der Donau ist in Auflösung begriffen, zerbrochen, geborenen, angetaut, durch den steigenden Wasserspiegel überspült und aufgebrochen. 

Wird aber wegen der Minusgrade in der Nacht noch dauern … 

Ein paar Eindrücke von einem grauen Tag mit ein paar kurzen Lücken für ein paar Sonnenstrahlen … 

Das Fette im Schneematsch 

Alter Schwede! 

Grau, nass, warm, Schneematsch, Wasserpfützen in Straßenbreite, die 4-Zöller versuchen aufzuschwimmen, Wasser wird hochgeschleudert, ich schau aus wie ein Schwein … und nass und dreckig bin ich auch noch! 

Lieber Winter als sowas. Vorbei fahrende LKW sind die Krönung. Vollwaschgang, mit allem was dazu gehört. 

Ich beantrage hiermit einen sofortigen sofortigen Wetterwechsel. Alles. Nur das nicht … 

Nochmal Spaß auf allen Dreien 

Wenig Schnee kam herunter, mehr ist angekündigt. Es reichte aber für eine erneute Spaßfahrt mit vielen Drifts zur Arbeit und auch für die ersten nachgebauten Menschen aus Schnee. 

Eine besondere Schneefrau stand am Grieser Spitz … eine einzigartige Frisur und ein charmantes Lächeln … 

Ein klasse Radltag und ein paar Eindrücke von unterwegs, viel Spaß beim Schauen! 

Ende der Eiszeit und Streusalz en masse

Nun ist es erstmal vorbei mit dem Winter und dem schönen Schnee. Hart war es zu fahren in den letzten Tagen, aber es war zu fahren und hat viel Spaß gemacht auf der weißen, gefrorenen Unterlage und bei teils schönem Wetter.

Die Plustemperaturen lassen den Schnee dahinschmelzen, doch durch den gefrorenen Boden befindet sich unter dem Schnee und Schmelzwasser noch eine Eisschicht, die das Fahren auch mit dem Fatbike extrem schwierig macht. Man kann die Spur kaum halten, das Rad fährt irgendwo hin, mit den Spikes stürzt man zwar nicht,  da sie auf dem Eis gut herhalten, aber Spaß macht das nicht mehr. Gut dass die Straßen komplett frei sind und immer eine Ausweichstrecke zur Verfügung steht.

Andreas aus Wald hat berichtet, dass er heute früh nach einem Sturz auf dem unfahrbaren Falkensteinradweg die Straße genommen hat. Das kam bisher wohl überhaupt nicht vor, wenn ich mich recht erinnere. Hoffentlich wird es jetzt dann richtig warm, die Wetterjungs reden ja von bis zu 14 °C, damit die Offroad-Wege wieder befahrbar werden.

Heute auch noch dichter Nebel den ganzen Tag, dazu Nieselregen vom Feinsten.

Na ja, im neuen Salzstadel (der historische steht ja an der Steinernen Brücke und diente im Mittelalter als Lagerstätte für das wertvolle Salz) im Westhafen lagert noch genügend Streusalz für die nächste Eiszeit. Noch vor sechs Wochen war die Halle komplett voll, unvorstellbar, was da in der letzten Zeit an Salz auf die Straßen gestreut wurde.

Und der Dom St. Peter mit seinen zwei Türmen war gerade noch so zu sehen, wenn man direkt darunter stand. Von der Donau aus sah man den Dom und die Altstadt wegen des Nebels gar nicht. Auf dem Steg an der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke sah man nicht mal das andere Ufer.

Der Eisbär, der es sich in einem warmen Schaufenster in einer Apotheke in der Maxstraße gemütlich gemacht hat, war erstaunt und neugierig zugleich, hat er doch noch nie in seinem Leben ein Fatbike gesehen …

Dann lieber in die Arbeit

Das sind die Tage, an denen es outdoor nicht unbedingt schön ist. Neblig, kalt, nass, windig (der Ostwind geht immer noch, das Tief ist wohl hoch über uns unbemerkt hinweggezogen) und Tauwetter. Gerade so über Null Grad, der Schnee in der Stadt ist sulzig, nass, pappig, draußen auf den freien Flächen noch etwas griffiger, gut zu fahren, wenn auch hier und da noch eisig und glatt.

Mit den Spikes kein Problem, sie greifen und halten die Spur, nur auf dem braunen zusammengeschobenen Salzmatsch, da hilft gar nichts mehr, ausser den Lenker festhalten und durch.

Die Sicht war heute sehr begrenzt, auf den Bildern, die ich auf der Fahrt in die Arbeit gemacht habe, gut zu sehen. Na ja, vieles ist gar nicht zu sehen, wenn man es genau nimmt. Ich hatte aufgrund des Windes die Hoffnung, dass es irgendwann im Lauf des Tages aufmachen wird, aber bis auf ca. fünf Minuten am späten Nachmittag, wo sich über der Innenstadt ein kleiner Fleck blauer Himmel zeigte, blieb es doch neblig und je weiter man nach Osten kam, desto dichter wurde die Suppe.

Am Abend dann noch eine ausgedehnte Heimfahrt. Dunkel ist dunkel. Da ist der Nebel egal, er ist nur in Mikroteilchen im Scheinwerferlicht zu sehen. Die Fischtreppe am Pfaffensteiner Wehr sieht aus wie eine Lavarinne, in der sich langsam die zähe Flüssigkeit zu Tal wälzt, immer wieder ein schöner Anblick durch die lange Belichtung. Und passend fand ich heute das Graffiti, das in den trüben, grauen Tag mit seinen überwiegend weißen Flächen ein bisschen Farbe und brachte und dazu noch so etwas wie gute Laune vermittelte …

Eiszeit

Die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt lassen den tagsüber angetauten Schnee über Nacht in Eisrinnen gefrieren, die trotz Spikes nur mit höchster Konzentration und Akrobatik zu befahren sind.

Es kostet richtig Kraft, die Anstrengung hinterlässt Spuren, das Wochenende wird wohl eher in Richtung Erholung gehen …

Die Bilder zeigen den Zustand am frühen Morgen, na ja, wenigstens die Sonne schien ein paar Stunden, wenn sie auch am Rückweg von der Arbeit schon wieder hinter Wolken verschwunden war und den Blick auf Stadtamhof schon wieder grau erscheinen ließ.

Die Aufnahmen von der Donau sind an der Odessabrücke entstanden, das Flusskreuzfahrtschiff liegt an der Bunkerstation und bunkert Schiffsdiesel für die weitere Fahrt. Die letzten Nebelschwaden bei Schwabelweis weichen der Sonne, die bis zum frühen Nachmittag scheinen wird.

Die milden Temperaturen der nächsten Tage machen hoffentlich die unbefestigten Wege wieder befahrbar.