Viktor und das Wunder auf der Fahrt nach St. Emmeram 

Nein, hat nichts mit St. Emmeram oder den dort verborgenen Kräften zu tun, nein, ganz und gar nicht.

Die vielen Heiligen, die dort und Wort und Bild auf steinernen Tafeln und in Skulpturen verewigt sind, können auch nichts dafür, auch wenn ich diesen Ort, diesen Vorhof der Kirche im ehemaligen Kloster gerne aufsuche.

Die Stadtverwaltung war es! Ein wahrhaftiges Wunder, noch nie erlebt und umso unglaublicher …

Die Leute von der Stadtreinigung holen ihre Steine wieder ab. All die vielen Tonnen der kleinen spitzen und jeden Fahrradreifen zerstörenden und so manchen Sturz beim Bremsen provozierenden Steinchen, die auch heuer wieder voller Fürsorge auf die Radwege geworfen und bis heute vergessen wurden.

Wahrlich ein Wunder, denn in den vergangenen Jahren meinte man es nur zu gut mit den Radfahren und ließ das Zeug bis Ende März liegen …

Hier noch ein paar Eindrücke von St. Emmeram.

Dreirad fahren auf eisiger Piste 

Puh, heute hätte ich mich mit dem Fetten trotz Spikes nicht getraut. Zu viel Aufmerksamkeit erfordert das Fahren auf den teils zu knüppelharten Eisrinnen gefrorenen Uferwegen.

Mit dem Trike ging es bis auf sporadisch auftretende Traktionsprobleme sehr gut, Rutscher und Drifts machen nicht wirklich was aus und man kann den Blick getrost von der Piste nehmen. 

Und dort, wo die Wege und vor allem Radwege frei waren, liegen schöne bunte Steinchen sehr zur Freude aller Radfahrer. Bis März! 

Willkommen, meine kleinen Freunde

freundeBis Ende März 2016 werden sie wieder auf allen Radwegen herumlungern, nichts tun, außer die Radfahrer nerven und bei unachtsamer Fahrweise zu Sturz bringen und sich still und leise ins Profil der Reifen einnisten und sich heimlich und langsam bis zur innewohnenden Luft durcharbeiten, damit diese auch mal raus darf … na dann auf, wir haben eh keine andere Wahl!