Mit dem Fetten ins Nichts

Viktor, die Blumenfee und der Regen 

Das Rad der Blumenfee steht vor dem Café Spital am Brückenbasar in Stadtamhof und man kann dort keine Blumen kaufen! 

Ich stand mit Viktor dann am Nachmittag bei der Heimfahrt von der Arbeit zehn Minuten unter der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke um den Schauer abzuwarten. 

Und am Regen dann noch der Blick rüber nach Gries und auf den Regensburger Dom. 

Sehr wechselhaft heute, viel Wind, viele Wolken, wenig Sonne und hier und da lokale Schauer … 

Und jetzt auch noch Dreirad fahren im Nebel 

Minusgrade, Nebel, nasskalt, glatt. Perfekt zum Rad fahren, was auch sonst. 

Einen Kollegen hat es heute früh erwischt, ohne Spikes ein Roulettespiel, er hat aber „nur“ Prellungen, heute Nachmittag hatte er die Faxen dick und hat sich Spikes geholt. Sag ich ihm seit meinem Sturz vor zwei Jahren. Er sagte, die Erfahrung hätte er selber doch nicht machen müssen … 

Große Teile der Welt waren mir heute vorenthalten, bin dann sicherheitshalber von der Steinernen Brücke zum Dom hoch gefahren um nachzuschauen, hätte ja sein können! 

Ein paar neblige Aufnahmen. 

Das Fette in zwei Welten 

Das war krass heute. In Bayern ab Mittag überall Sonne. Die Wetterfroschlüge … heißt, bei uns den ganzen Tag Nebel! 

Von wegen, weit gefehlt. Schon in der Früh Frost und Sonne, blauer Himmel, herrliche Spiegelbilder in der wenig Wasser führenden Donau, kein Lufthauch, tolles Licht, seht selbst. 

Und draußen im Stadtosten, nur fünf Kilometer weiter dann ein völlig anderes Bild. Nebelschwaden, die Sonne nur in Lücken kurz zu erahnen und bis kurz vor Sonnenuntergang keine Sicht. 

Dann ein kurzer Blick auf die Sonne und mit der Dämmerung zog von Westen her dichtester Nebel ins Donautal, so heftig wie schon lange nicht mehr. Sichtweite etwas mehr als fünfzig Meter. 

Das kann ja morgen lustig werden. Sonne ab Mittag. Wetterfroschlüge!? 

Viktor, Regen, Dunkelheit und Lichter 

Halb sechs, Viktor und ich starten in Dunkelheit und Regen. 

Über sieben Brücken musst du gehn, besser fahrn. Und da war mal mehr und mal weniger Licht, aber die Spiegelungen und Reflexionen auf dem nassen Boden machen selbst so eine Fahrt zu etwas Besonderem. 

Ein paar der schönsten Eindrücke von heute früh … 

Viktor verfroren

Das war richtig kalt heute, zwar nur etwas unter Null, aber der Wind kam wohl direkt aus Sibirien … 

Es war wieder mal so ein Tag, an dem ich kalte Finger und Füße hatte. Das kommt nicht oft vor und ist gar nicht so von der absoluten Temperatur abhängig, eher vom Wind und dem Gefühl der klaren Luft und eisig empfundenen Kälte. 

Wenigstens beim Fotografieren wurden die Füße wieder etwas warm und der Blick in den Himmel mit den warmen Farben half auch etwas. 

Auf der Heimfahrt am Abend durch die sich leerende Stadt war es dann wieder bitterkalt und zugig in den Gassen. 

Nach einer halben Stunde im warmen Wohnzimmer waren dann Hände und Füße auch endlich zu Hause … 

Das Fette im Nebel 

Dichter Nebel am Morgen in der Altstadt, nicht ungewöhnlich um diese Jahreszeit. Doch ungewöhnlich, dass nur einen guten Kilometer weiter donauabwärts an der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke die Sonne scheint und mein Schattenbild ins noch grüne Laub der Bäume zeichnet … 

Ein Hinweis, wie der Radfahrer aussieht, findet sich auf dem dritten Bild! 

Zwei Stunden Zeit

Musste am Abend noch einen Termin wahrnehmen, also waren zwei Stunden Zeit nach der Arbeit bis dahin, zu wenig um heimzufahren. Aber eine Runde die Donau runter ging auf jeden Fall.

Vom Osthafen über Barbing, Sarching, Friesheim, Pfatter bis raus Richtung Gmünd und retour über die Schleuse Geisling und die Tour de Baroque wieder bis Osthafen. Viel Wind, 23 °C, Sonne, Wolken, toll zu fahren, vor allem die Donau abwärts, der Wind kam von schräg hinten. Die Fernsicht war einmalig, wenig Verkehr, alles bestens.

Auf der Rückfahrt dann der härtere Teil gegen den Wind. Aber 30+ gingen immer, von Donaustauf rüber nach Barbing mit Wind schräg von vorne sogar bis zu 45 km/h. Lief sehr gut und war doch unaufgeregt zu fahren heute. Auch der Puls im angenehmen Bereich, was wäre da heute gegangen, wenn ich keinen Termin mehr gehabt hätte … so blieben noch 20 Minuten zum Duschen, Umziehen und für 2 Äpfel …

Die Smartwatch rechnet die Bruttozeit, also Pausen an den Ampeln, an Einmündungen, beim Fotografieren und sonstigen notwendigen Stopps werden nicht rausgerechnet. Damit ist hier auch nur der Bruttoschnitt angegeben, also die gesamte Zeit von Abfahrt bis Ende.

Da macht das Fahren mit dem Flachen echt Spaß, nicht auszudenken, was das mit einem normalen Rad für ein Kraftaufwand wäre, an so eine Zeit heran zu kommen. Und bequem und entspannt ist man mit so einem Flachen auch noch unterwegs, können sich die Leute halt nicht vorstellen, sonst würden sie es auch tun …

Alle Bilder von heute: https://goo.gl/photos/uMhMcKzfzsyGiZA17