Dreirad und überall Wasser 

Tauwetter! 

Alles Eis von gestern wurde heute zu Wasser und stand und floss überall. Also über und durch das Wasser und am Wasser entlang in die Arbeit. Auf nicht geräumten Wegen übel zu fahren, da die Vorderräder oft durch die Eisschicht brachen und dann war innerhalb von fünf Metern Stillstand angesagt, da ich nicht mehr auf die Oberfläche zurück kam und im darunter liegenden Schnee stecken blieb. 

Auch das Eis auf der Donau ist in Auflösung begriffen, zerbrochen, geborenen, angetaut, durch den steigenden Wasserspiegel überspült und aufgebrochen. 

Wird aber wegen der Minusgrade in der Nacht noch dauern … 

Ein paar Eindrücke von einem grauen Tag mit ein paar kurzen Lücken für ein paar Sonnenstrahlen … 

Sonntag in der Altstadt und an der Donau

Eine ruhige, einame Fahrt zur Arbeit am Sonntagmorgen durch die Altstadt mit ein paar Eindrücken von den Plätzen und aus den Gassen …

Und am Abend auf der Heimfahrt ein schöner, wenn auch hinter Wolken stattfindender Sonnenuntergang über der Altstadt, gesehen von der Nibelungenbrücke und der Holzgartenstraße (Donauufer) aus.

Dazwischen ein sonniger und sehr windiger Tag mit Temperaturen bis 10 °C, durch den frischen Ostwind, der bis zum Abend anhielt, gefühlt aber kälter.

So ein Spaß …

Die Überschrift habe ich mir mal vom Waldler geklaut, der heute mit seinem Fetten auch sehr viel Spaß im Schnee hatte … https://waldlerblog.wordpress.com/2016/01/05/so-ein-spass-2/

Auf der Fahrt in die Arbeit Schneefall, Eisregen, auf den Brücken extreme Glätte, am Geländer festgefrorenes Wasser, aus dem Brückenablauf meterlange Eiszapfen in bizarren Formen, von denen langsam das Schmelzwasser tropfte, ein Containerschiff in der Schleuse Regensburg, im Auslauf unter dem Schleusentor jede Menge Fische, die von den Möwen gierig gefangen wurden, das Containerschiff dann auf der Talfahrt vor der Nibelungenbrücke, Höhe Tegernheim dann noch ein talfahrendes Schiff, dorthin führt nur ein Feldweg, den noch niemand vorher gefahren war.

Der Schnee war schwer heute, oben leicht angefroren, darunter weich und pappig, schwer zu fahren, oft schwer zu steuern, auf den Uferwegen sah man an den zwei, drei Fahrradspuren, dass da Schlangenlinien fahren angesagt war, teils Matsch mit mehr als zehn Zentimeter Höhe, dann wieder gefrorene Stellen.

Sobald es etwas in die Hügel ging nahm die Schneehöhe zu, oft zusammengetretener Schnee, der noch schwerer zu fahren war. Eine echte Herausforderung heute, aber auch viel Spaß.

Zum Schluss der heutigen Schneefahrten noch eine Runde durch die Altstadt mit ein paar Stadtansichten und einem kleinen Schneemann, der gerade noch als solcher zu erkennen war, so spartanisch war seine Körperform und Ausführung …

Ein toller Tag mit dem Fetten im Schnee!

Ganz schön eng

Schleuse Regensburg, ein Fahrgastkabinenschiff der Viking-Flotte fährt ganz langsam in die Schleusenkammer ein. An beiden Seiten sind zwischen Bordwand und Schleusenmauer nur ca. 30 cm Platz. Bei einer Gesamtlänge des Schiffes von über 100 Metern ist ein geübtes Auge gefragt.

Allerdings fährt der Schiffsführer nicht vom Steuerhaus aus, sondern steuert am Seitenfahrstand (hier der weiße Kasten mit dem Klappdeckel am Oberdeck an der Steuerbordseite des Schiffes, also die mit dem grünen Positionslicht). Im Bild sieht man, wie er sich nach außenbord lehnt, damit er die Steuerbordseite des Schiffes sehen kann und ohne Anecken in die Schleusenkammer einfahren kann.