Alles grünt und wächst

Kühl und windig bei der Abfahrt, bewölkt, doch im Süden schien die Sonne eine Chance zu haben. Das Regenradar zeigte keine Niederschläge, die Temperatur mit anfangs 14 °C doch für die Jahreszeit zu kühl.

Beim Rausfahren Richtung Walba traf ich dann einen Radler auf einem Zeitfahrrad, da wurde mir schnell warm. Der Junge zog mit 40 bis 45 km/h locker dahin, das war schon sportlich. Ab der Walba fuhr ich dann alleine weiter, rings um Bad Abbach herum und über Gundelshausen nach Kapfelberg rüber.

Die Natur wuchert und steht in frischem Grün da, die Kühe auf der Weide haben die Kälber dabei, alles wächst und gedeiht. Der Blick rüber auf Kapfelberg mit den Kühen hat schon fast etwas vom Allgäu.

 

Sonnenaufgang im Osthafen

Endlich mal wieder einen Sonnenaufgang erwischt. Zwischen zwei Uferbäumen am linken Donauufer kam die Sonne gerade über den Höhenrücken hinter Tegernheim und ich schaute just in dem Moment da rüber … immer wieder schön anzuschauen. Das Wasser war trotz der Strömung absolut glatt und lag wie ein Spiegel da. Das ist selten da draußen, vor allem um diese Zeit, da kurz vor sechs doch die ersten Frachtschiffe ihre Fahrt wieder aufnehmen und das Wasser aufwühlen.

Am Nachmittag dann endlich die ersehnte Wärme mit bis zu 21 °C. Der Wind böig, aber nicht mehr so kalt, der Himmel im schönsten Blau, die Natur in allen möglichen Grüntönen und die Rapsfelder in ihrem einmaligen Gelb, das ich immer wieder begeistert anschaue.

Getroffen habe ich einen Freund auf seinem Liegedreirad (Trike) und einen weiteren Liegeradfahrer, der sich als Martin aus Burghausen vorstellte und eigentlich aus dem Landkreis Regensburg stammt. Er war mit seinem Liegerad auf der Rückfahrt von Riedenburg und verbringt ein paar Tage hier zum Urlaub machen und Rad fahren. Wir haben uns nett unterhalten und festgestellt, dass die Welt gar nicht so groß ist, da wir beiden einen weiteren Liegeradfahrer aus Burghausen kennen …

Zwischen Poikam und Matting am rechten Donauufer

Frühling! Bis zu 11 Grad, trotz Frost in der Früh. Am frühen Nachmittag kam ich doch noch los und fuhr mit dem Fatbike eine Runde nach Kelheim, immer schön auf den Wegen am Flussufer entlang. Wenig Teer, viele Leute, noch mehr Radfahrer, aber es war schön und abwechslungsreich da draußen an der Donau. In Kelheim volle Besetzung der Straßencafés, wo auch immer Sitzgelegenheiten in der Sonne waren, sie wurden genutzt. So kann es weitergehen und wenn man den Wetterexperten glauben mag, dann stehen uns noch zwei solcher Tage bevor. Hier noch ein paar Eindrücke vom rechten Donauufer zwischen Poikam und Matting, aufgenommen wieder mit dem Google Nexus 4.