Viktor, Sonne, Wind und Regen 

Wow! Fast 20 °C heute Mittag in der City. Am Brückenbasar in Stadtamhof ging es zu wie in italienischen Straßencafes, echt klasse und zum Verweilen einladend. 

Doch ich musste weiter zur Arbeit, ein anderes Mal. 

Am Nachmittag dann mit heftig einsetzendem Wind viele, auch dunkle Wolken, nach Gewitter aussehend. Doch es blieb bei zwei kurzen Regentropfaktionen, dann schien wieder die Sonne vom diesigen Himmel. 

Bei heftigen Windböen fuhr ich in der Pause zum Bäcker nach Barbing und noch raus zum Blick auf die Walhalla, die halbe Stunde nutzend. 

Hier das Video zur Fahrt mit ein paar Bildern … https://www.relive.cc/view/903794480?r=wa

Mit dem Flachen die Wette verloren 

Hätte, hätte, Fahrradkette …

War guter Rückenwind heute früh Richtung Stadtosten. Nach dem Dienst musste ein Kollege in Straubing was erledigen, ich sagte etwas flapsig zu ihm, dass ich da heute mit dem Rad auch nicht länger als eine Stunde brauchen würde … er müsste mich aber wieder mit retour nehmen, da ich nicht so viel Zeit habe.

Das Sturmtief aus West und die stündlich auflaufenden Wetterwarnungen vor starken Böen, das passt! Bis auf eine kurze Passage Richtung Süden geht es gen Südosten …

Also los, der Wetteinsatz stand schnell fest, er würde am Kraftwerk in Straubing warten.

Doch schon am Start in der Straubinger Straße, Einmündung Osthafenstraße der erste Dämpfer. Die Fahnen von ArcelorMittal hingen kraftlos am Fahnenmast, von wegen Westwind und Sturmböen …

Es kam noch schlimmer, ab Friesheim südlicher Wind, da musste ich gegen anfahren bis rüber nach Geisling. Das waren die Ausläufer des Föhns, die Temperatur stieg auf 18 °C, ich stoppte dann auch und zog das Sommertrikot an.

War jetzt eh egal, das wurde heute nichts! So machte ich unterwegs noch ein paar Fotos und einen Stopp in Pfatter beim Dorfladen, der aber noch zu hatte. 

Dann die letzten paar Kilometer doch noch leiser Südwestwind, der das Kraut aber auch nicht mehr fett machte. 

So dauerte meine Fahrt zehn Minuten länger als geplant und nach 1 Stunde und zehn Minuten bog ich auf den Parkplatz vom Kraftwerk ein, mein Kollege freute sich über die Brotzeit und ich habe gelernt, vor so einer Wette mal aus dem Fenster zu schauen …

fluxx.

P. S.: Ich bin die 41 km schon mehrmals in einer Stunde gefahren, deshalb war ich mir heute ganz sicher …

Mit dem Flachen in den Nebel und dann in einen sonnigen Nachmittag 

Am Morgen nach einem gewöhnlichen Sonnenaufgang in Schwabelweis nur zwei Kilometer weiter im Osthafen eine dichte Nebelwand mit düsteren Eindrücken und einer matten Scheibe am Himmel, die alle Mühe hatte, da irgendwie Licht durch zu schicken. 

Ganz anders dann am Nachmittag auf der 100-km-Runde nach Hause. Sonne, später ein paar Wolken, 18 °C und schönen Herbstfarben entlang und in den Maisfeldern, die nur noch oben grün sind, die Maiskolben aber in schöner gelb-oranger Farbe leuchten. 

Harte Schräglage von Ihrlerstein runter, ansonsten gechillte Straßen im Donautal, wo heute viele Radfahrer das schöne Wetter nutzten. 

Es darf so bleiben … 

Viktor am See in Neutraubling 

Ein kalter, windiger und regnerischer Tag. Zeit für einen kleinen Umweg über Neutraubling und den dortigen See, an dem heute nur die Enten am Holzsteg saßen und dem unwirklichen Sommertag trotzten. 

Den Warnhinweis im Osthafen habe ich dann doch beachtet, da es wohl um die Botschaft und nicht um das verwendete Fahrzeug geht … 

Wechselhaft, windig, warm

Es geht in bewährter Manier weiter … Wolken, riesig wie Berge, schwarz wie die Nacht, aus denen teilweise Wasser fällt. Einfach fällt. Dazu Wind, ein Roulettespiel, wann man wohin fährt.

Bin aber trocken geblieben im Stadtosten, während es im Norden heftig schüttete. Ein paar Eindrücke vom Kreuzhof und Pürklgut. Schaut fast aus wie eine Reise in vergangene Zeiten.

Schade, dass sowohl die alte Kirche am Kreuzhof sowie das Pürklgut so verkommen und niemand Interesse daran hat, dort schöne und attraktive Sehenswürdigkeiten einzurichten. Wert wären sie es allemal.

Sonnenaufgang im Osthafen

Endlich mal wieder einen Sonnenaufgang erwischt. Zwischen zwei Uferbäumen am linken Donauufer kam die Sonne gerade über den Höhenrücken hinter Tegernheim und ich schaute just in dem Moment da rüber … immer wieder schön anzuschauen. Das Wasser war trotz der Strömung absolut glatt und lag wie ein Spiegel da. Das ist selten da draußen, vor allem um diese Zeit, da kurz vor sechs doch die ersten Frachtschiffe ihre Fahrt wieder aufnehmen und das Wasser aufwühlen.

Am Nachmittag dann endlich die ersehnte Wärme mit bis zu 21 °C. Der Wind böig, aber nicht mehr so kalt, der Himmel im schönsten Blau, die Natur in allen möglichen Grüntönen und die Rapsfelder in ihrem einmaligen Gelb, das ich immer wieder begeistert anschaue.

Getroffen habe ich einen Freund auf seinem Liegedreirad (Trike) und einen weiteren Liegeradfahrer, der sich als Martin aus Burghausen vorstellte und eigentlich aus dem Landkreis Regensburg stammt. Er war mit seinem Liegerad auf der Rückfahrt von Riedenburg und verbringt ein paar Tage hier zum Urlaub machen und Rad fahren. Wir haben uns nett unterhalten und festgestellt, dass die Welt gar nicht so groß ist, da wir beiden einen weiteren Liegeradfahrer aus Burghausen kennen …

Ab nach Mexiko!

1 °C, dichter Nebel, sogar Schnee! Irgendwie war ich frustriert heute früh … doch dann beim Vorbeifahren an den Graffities hinter dem Dultplatz plötzlich die Idee! Mexiko! Ja, da muss ich hin. Sonne, Hitze, blauer Himmel, staubige Straßen.

Schnell wurde ich fündig. Im Osthafen standen große Holzcontainer mit Bestimmungsland Mexiko. Bingo! Da passt selbst so ein fettes Rad locker rein, den Prokuristen kenne ich, das geht klar. Der Hafenkran stand bereit. Doch weit und breit kein Schiff, das die Fracht hätte mitnehmen können. Nur unter der Odessabrücke ein Güterschiff, das aber schon beldaden war und außerdem laut Marine Traffic keinen Seehafen als Bestimmungshafen hatte.

Und auch das Schiff für meine Mitfahrt, die „Savor“ (deutsch: genießen) legte unter der Oberpfalzbrücke im Schleusenkanal ab, bevor ich zusteigen konnte. Außerdem hatte sie arge Höhenprobleme unter den beiden folgenden Brücken, was mich dann wieder beruhigte, doch nicht eingestiegen zu sein.

Aus war er, der Traum von Mexiko, der so gut begonnen hatte.

Na ja, letztlich blieb der nette Anblick des mexikanischen Lokals in der Innenstadt mit dem Namen „El Sombrero“, der mir auch Wärme und Behaglichkeit vermittelte und die widrigen äußeren Umstände vergessen ließ, die ich heute für insgesamt dreieinhalb Stunden da draußen auf dem Rad ertragen musste …

Ein fantastisches Schauspiel

Es war ein ganz besonderer Tag. Früh hatte es Nebel, mit -2 °C war es kalt unter der Nebeldecke, Sonne war für die Höhenlagen des Bayerischen Waldes angekündigt, also warm anziehen auf dem Rad.

Das Garmin Edge 810 zeigte bis -3,7 °C an, da darf man aber getrost zwei Grad abziehen, so genau misst das GPS die Temperatur nicht. Aber kalt blieb es trotzdem.

Im Stadtwesten und Stadtgebiet (Blick auf den Grieser Steg im Nebel, auf einen Hafenkran im Westhafen und über den Steg der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke) Nebel, tristes Grau bestimmte die Aussicht.

Doch dann ganz unvermittelt kurz unterhalb des Westhafens ein Lichtblick am Himmel, schaute nach Sonne aus. Und tatsächlich gab es einen lang andauernden Kampf zwischen Sonne und Nebel, ein fantastisches Schauspiel an der Brücke des Odessarings über die Donau.

Schwabelweis lag in der Sonne, am gegenüberliegenden Ufer wechselnden sich Sonne und Nebel im Minutentakt ab, hell und dunkel wurde es abwechselnd, eine mystische Stimmung lag über den Feldern entlang der Schwabelweiser Hinterstellung. Im Osthafen dann den ganzen Vormittag Sonnenschein, am Odessaring Nebel.

Auch am Nachmittag nur draußen am Osthafen bis über den Odessaring Sonne, ab dem Westhafen wieder Nebel und nur ab und zu eine matte Sonnenscheibe am nebligen Himmel. Es kostete etwas Mühe und ein paar Sprints, den Platz zu finden, um die nur kurz auftauchende Sonne zwischen den Türmen des Doms zu erwischen. Am Grieser Steg gelang es mir dann endlich.

Und nach Einbruch der Dunkelheit noch eine mit Weihnachtslichtern und sich im Regen spiegelnde Dachterasse, passend zum anstehenden Advent.