Reifenkiller und Sturzbeschleuniger, dem Dreirad ist es egal 

Tonnen von Splitt, scharfkantig und fies verpasst er fast allen Reifen unzählige kleine Schnitte, in denen sie sich dann einnisten, die ganz Kleinen, die Killer für den Schlauch … und in schnellen Kurven kann man nicht wie üblich fahren, denn sie fangen unvermittelt zu rollen an und verleiten Rad und Fahrer zur Gleichnamigen! 

Dem Trike ist es egal, die Marathon Plus sind nicht angreifbar und in Kurven sind die kleinen Steinchen machtlos. Im Gegenteil! Herrliches Driften und viel Spaß. 

Ein paar Eindrücke von einem kalten, aber sonnigen und schönen Valentinstag … 

Sensation: Viktor entdeckt in eisiger Kälte einen Schneeelefanten 

Inmitten von Schnee, Eis und strengem Frost passiert das Unglaubliche … ein Schneeelefant wird gesichtet, der erste seiner Art in Europa! 

Experten vom Max-Planck-Institut sind vor Ort und sprechen von der wichtigsten Entdeckung seit Ötzi … 

Ansonsten ist Wasser gefroren, auf Seen, Weihern und Altwassern der Donau. 

Ein paar Eindrücke von Viktor am Eis und im Gegenlicht … 

Fett und nicht ganz ungefährlich an der Donau entlang 

Heutiger Arbeitsweg an der Donau entlang. Das Graffiti hatte es in sich, mein neuer Begleiter auch  … und wie!

Fett, trocken und dezent kommen die Beats von unten herauf, natürlich nur auf einsamen Wegen, ein kurzes Klopfen auf die Oberseite startet die auf der Smartwatch gespeicherte Musik. Vom Feinsten! 

Ein paar Eindrücke von unterwegs und die immer wieder schöne Sicht auf die Steinerne Brücke und den Dom … 

Viktor in der Allee und an der alten Stadtmauer 

Durch die schönste Allee der Stadt ging es bei strahlend schönem Herbstwetter am Mittag in die Arbeit. 

Erste Kastanien fallen mit buntem Laub zusammen auf den Boden, es ist Herbst geworden, auch wenn die Temperaturen durchaus noch sommerliche Werte erreichen. 

Am Abend ein kurzer Stopp an der schön beleuchteten alten Stadtmauer unweit der Maxstraße. Habe ich so noch nicht bewusst wahrgenommen … 

Die schönste Allee in der Stadt

Gut versteckt hinter dem RT-Bad am rechten Donauufer des Donaunordarms schlängelt sich der Weg aus drei Reihen Kopfsteinpflaster durch die schönste Allee der Stadt. Immer wieder ein Erlebnis und ein bleibender Eindruck fürs Auge und die Seele. Die mächtigen, alten Uferbäume strahlen Ruhe und Kraft aus, direkt neben dem ruhig dahinfließenden, nur durch ein paar Stromschnellen aufgewühlten Wasser der Donau.

Ein gefällter Baum, gesichert mit Stahlseilen und leicht wippend, da die Spitze im Wasser auf und ab ging, lag vor der schmalen Brücke, die wieder auf die Straße rauf führte. Ein frischer Sproß am abgeschlagenen Baum suchte sich seinen Weg durch die dicke Rinde.

Und der Sommer kann kommen … der City-Beach ist fast fertig, nur noch nicht offen. Langsam fuhr die Kristallprinzessin auf der letzten abendlichen Fahrt zu Berg und lag eine halbe Stunde später fest vertäut und schon verlassen am Steiger unterhalb der Eisernen Brücke.

Den beeindruckenden Sonnenuntergang konnte ich leider nicht im Bild festhalten, die Umgebung passte nicht für ein schönes Foto. Es gab schon lange keinen so glühenden Feuerball mehr, der groß und überdimensional am Horizont über der Stadt langsam unterging.

Regen und Wasser

Da hat es aber richtig geregnet am Mittag bei der Fahrt in die Arbeit. Und die Jacke und Hose waren frisch gewaschen, aber noch nicht imprägniert. Na ja, kein Problem, wenn man nass ist, solange es einem warm bleibt. Die Funktionsunterwäsche von Odlo tut da klaglos ihre Dienste und hält die Knochen und Muskulatur warm und funktionsfähig …

Das Graffiti am Oberen Wöhrd passte so recht zum Wetter, das weiße Schiffchen schaukelte auf den Wellen, die erstaunten Augen schauten mich groß an. Ja, da kann man nicht nur rudern oder schwimmen, da kann man auch mit dem Rad fahren.

Ein kurzes Posing am Wasser, dann ein geschickt dekoriertes Handtuch im Fenster eines Flusskreuzfahrtschiffes, das ebenfalls nach Ablichtung bettelte, den grimmig drein blickenden Mann im Spiegelbild habe ich erst jetzt bemerkt, wird nicht wieder vorkommen.

Viel Wasser auch von unten, da wurden Rad und Fahrer wieder sauber, hatte es doch auf den verschlammten Wegen ganz anders ausgesehen.

Und dann am Abend auf dem Weg zum Stammtisch einen Freund mit seinem Trike getroffen und mit ihm die dreiviertel Stunde zum Menzo nach Wenzenbach geradelt, bevor es am Abend dann wieder zurück ging und auf einer kleinen Stadtrunde noch der weihnachtlich dekorierte Hochkran an der Baustelle an der Eisernen Brücke aufgenommen werden wollte. Warum sonst wäre er denn so geschmückt worden?

Rund um die Donau und zu spät für den Sonnenuntergang

Ein trüber Tag, der dann überraschender Weise am späten Nachmittag doch noch etwas Sonne bekommen sollte. Doch leider konnte ich an keiner exponierten Stelle sein, um den langsam aus den Wolken herausfallenden großen orangen Ball angemessen im Bild festzuhalten. Nur durch die Uferbäume ein schmaler Eindruck dessen, was da heute zu sehen war.

In der Früh alles grau, die Donau tritt am Oberen Wöhrd und unterhalb der Steinernen Brücke etwas über die Ufer, das geniale Graffiti von den Jungs von Spraybar musste unbedingt mit hierher, da der Gesichtsausdruck einfach schön ist, das Mädel hat einfach nicht damit gerechnet, dass so ein fettes Rad ganz ungeniert an ihrer Wand lehnt.

Im Westhafen reger Betrieb beim Umladen von Schüttgütern von einem auf das andere Frachtschiff, im letzten Moment konnte ich das herabrieselnde Schüttgut noch im Bild festhalten, nur mit einer Serienaufnahme möglich. Das Containerlager wird immer größer, nein, vor einem Seehafen müssen wir uns nicht verstecken.

Noch ein paar Eindrücke von der Donau an der Steinernen Brücke, es scheint, als stünde das Fatbike mit drei Rennruderbooten am Start für ein Rennen, wenn man die neu mit Holz eingefassten Brückenvorfüße als Bug solcher Rennboote durchgehen lässt. Die enge Gasse gleich oberhalb in die Altstadt mit den Bögen, auf denen sich die Tauben trotz spitzer Nägel ohne Probleme niedergelassen haben.

Und dann am späten Abend noch die Runde durch die Altstadt mit Eindrücken vom vorweihnachtlichen Geschehen am Weihnachtsmarkt im Spitalfgarten. Vorher war da noch der durch einen Schiffsscheinwerfer hell erleuchtete Liegeplatz am Regen, ein schöner Anblick der angestrahlten Bäume in der sonst stockfinsteren Gegend. Leider sieht man die Dreifaltigkeitskirche am Berg oben nicht so gut, dafür sind die Bilder aus der Hand ohne Stativ qualitativ nicht geeignet.

Der Schiffsname sagt alles

Regen, Regen, Regen … welche ein Zufall, dass das Gütermotorschiff mit dem Namen °Aquaplan“ an diesem Tag im Oberwasser der Schleuse Regensburg lag.

Es regnete bis auf kurze Unterbrechungen den ganzen Tag, egal also, wann raus mit dem Rad, nass war es in jedem Fall. Und mit 3 °C und frischem Westwind auch ziemlich kühl. Aber Hauptsache in den Klamotten ist es warm, wenn die auch nach kurzer Zeit erst außen, dann zunehmend auch innen nass sind. Das geht recht gut, zumindest für 2 bis 3 Stunden. So auch heute.

Die Wege waren stark mit Pfützen bedeckt und teils sehr schlammig, aber es macht einfach mehr Spaß abseits der geteerten Straßen zu fahren. Das Rad kann man mit dem Hochdruckreiniger wieder säubern, die Klamotten waschen.

Ein paar nasse Eindrücke von unterwegs, die Bilder sprechen für sich. Die Biber haben wieder Hochsaison, wenn ich die Bäume entlang der Donau anschaue. Insbesondere rein Richtung Pfaffensteiner Wehr und am Donaunordarm. Manchmal ist eben der Biber schneller als der Mensch, der angefallene Bäume zwar mit Farbe markiert, aber eben noch nicht abgeschnitten hat.

Eine trotz Nässe schöne Fahrt entlang der Donau.