Trüber Sonntagmorgen, wieder ein bisschen geschneit in der Nacht

Über Nacht Schnee und Glätte

Winter an der Königlichen Villa

Blick über das Donautal

Fett

Gar kein Wetter … wäre manchmal besser

Na ja, Sauwetter wollte ich in die Überschrift nicht reinschreiben. Aber es trifft das heutige Wetter perfekt.

Am Morgen schnell noch etwas Neuschnee, der erwartete Eisregen blieb dagegen aus, tagsüber dann immer noch Frost, aber tonnenweise Streusalz auf den Straßen, matschig brauner Schnee, zusammengefahren von den Autos, ekelhaft für Radfahrer, denn das Profil jedes Reifens macht komplett zu und man fährt wie im Sand irgendwo hin.

Zum Glück gab es genug offroad-Strecken, die schneebedeckt und damit gut zu fahren waren. Auf der Rückfahrt von der Arbeit dann noch einsetzender Nieselregen oder Eisregen, die Temperatur stieg aber auf etwas unter Null Grad, in der Stadt gefror der Regen nicht, draußen auf den Freiflächen schon, da hörte ich beim Fahren das Knacken und Knistern des frischen Eises auf dem alten Schnee.

Nach ja, ein grauer Tag, früh grau, mittags grau, abends grau bis dunkel … man kann Rad fahren, muss man aber nicht an so einem Tag.

Mehr oder weniger Schnee, Hauptsache Spaß

Es war in der Tat sehr wechselnd mit dem Neuschnee. Durch den starken Wind lag teilweise so gut wie kein Schnee, dann wieder fuhr ich durch kniehohe Schneefelder.

Unter 400 Metern üNN etwas pappiger Schnee, die Unterlage teils eisig, leicht angetaut, schwer zu fahren, ich war froh, die Spikes drauf zu haben. Wenn es heute Nacht Frost haben sollte, dann werden die Wege hier knüppelhart gefrieren und teils richtig glatt werden.

Über 400 Metern üNN griffiger Schnee, der auch im Wald und auf den Bäumen lag, schöne Eindrücke auf den Höhen und in den Wäldern entlang des Donautals. Ein paar kurze sonnige Augenblicke gab es auch während der fünfstündigen Querfeldeinfahrt mit Höhen und Tiefen, sowohl beim Schnee als auch der absoluten Höhe. Den Sonnenblumen half die Sonne nicht mehr, sie hatten das Gröbste eindeutig hinter sich. Der kleine Schneemann dagegen saß auf der Parkbank mit Blick gen Süden, allerdings wird er sich eher strengen Frost als warme Sonnenstrahlen wünschen. Wer will es ihm verdenken!?

Es machte wieder richtig Spaß mit dem Fetten über unberührte Wege und Pfade zu fahren, lautlos in den Höhen, mit viel Knirschen auf dem eisigen Untergrund in den Tälern.

So darf es weitergehen …

Nochmal Neuschnee – Spaß pur

In aller Früh fing es nochmal zu schneien an, mit -6 °C war es auch recht kalt, der Wind aus Ost war auch zu bemerken.

Doch der erste auf unberührten Wegen zu sein, erst noch im Dunkeln, dann nach Sonnenaufgang auch mit etwas Sicht im Schneetreiben, entschädigte für die winterlichen Rahmenbedingungen.

Und dass es richtig Spaß und Laune machte, brauche ich nicht zu erwähnen. Der Arbeitsweg hin und zurück dehnte sich heute wegen des weißen Zeugs und des passenden Setups am Fatbike (Spikes sind einfach toll) auf viereinhalb Stunden aus …

So kann es noch ein bisschen bleiben, habt ihr gehört, ihr Wetterexperten, so bleiben!!!

Dass die Bilder nahe an Schwarz-Weiß sind, dafür kann ich nun aber auch nichts, wenn da draußen alles Grau und Weiß ist. Nur der Vollständigkeit halber.

Über Nacht wurde Ostbayern schneeweiß

15 cm Neuschnee über Nacht, in den Höhenlagen über den Tälern mehr. Der Schnee war schwer, die Bäume ächzten unter der Last, der frische Wind befreite sie aber zum großen Teil von dem zusätzlichen Gewicht, der große Schneebruch blieb wohl aus.

Am Nachmittag klarte es etwas auf, die Temperatur fiel schnell unter den Gefrierpunkt, der Schnee wechselte den Ton vom Knirschen aufs leise Krachen, Vorsicht war angesagt, vor allem dort, wo die Nässe nicht weg zog, sondern einfach am Boden fest fror.

Die Fahrt im Wald hoch nach Eilsbrunn, vorbei am Walderlebniszentrum und dann wieder im Tal unten auf dem Labertalradweg war fantastisch, weite Bereiche waren unberührt, fahrtechnisch am Anfang mit dem pappigen Schnee nicht immer einfach, später mit dem gefrierenden Schnee ging es dann einfacher. Aufpassen musste man bei Fußspuren, da fuhr das Vorderrad hier und da einen eigenen Weg, aber bei 12 bis 15 km/h im bis zu 15 cm hohen Schnee war das schnell zu korrigieren.

Mit den breiten Reifen hat man bei so viel Schnee ständig das Gefühl, dass man bergauf fährt. Selbst im leichten Gefälle muss man treten, da der Widerstand des Schnees, den man zusammendrücken muss, sehr hoch ist.

Aber es machte riesig Spaß und nachdem es jetzt aufgeklart hat und die Temperatur schon bei -2 Grad liegt, wird es morgen noch einen Schneetag mit dem Fahrrad geben. Je nach Glätte eventuell mit dem Trike, mal sehen.

Alle Bilder von heute im Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/30Januar2015Neuschnee