Eindrücke aus der Altstadt

Mond und Sonne gleichzeitig

Das Fette und die Entscheidung

Wohin nur an diesem sonnigen Sonntag? Mittagessen in der Stadt, Kaffee auf der Promenade waren geplant, dazwischen eine Runde über die Insel.

Der Wegweiser verwirrte mehr als er half. Letztlich habe ich die Langstrecke gewählt und die 3 km zum Wattenmeer in Angriff genommen … 😀

Über den Nordstrand und Südstrand ging es dann noch zum Sonnenuntergang, der auch heute in grellroten Farben den Tag verabschiedete.

Morgen dann wieder eine längere Runde, vielleicht raus zum Hafen …

Schnee, Eis, Mond, Sonne, Kälte

Stadt, Land, Fluss haben wir als Kinder immer gespielt. Zu einem festgelegten Buchstaben mussten passende Wörter zu den genannten und weiteren Kategorien auf einen Zettel geschrieben werden. Wer zuerst fertig war, sagte „Stopp“ und es wurde verglichen.

Eine Stadt-Land-Fluss-Runde mit Schnee, Eis, Sonne, Mond und Kälte stand an. Na ja, eigentlich waren es ja die Fahrten in die Arbeit und zurück. Und zum Glück sagte keiner „Stopp“, sonst wäre ich nicht so weit gekommen. Und vergleichen musste ich mich auch nicht, waren sonst keine Radfahrer unterwegs da draußen auf den Wiesen und Feldern.

Ein perfekter Wintertag! Und genau so ein „p“ hätte ich gewählt für das alte Spiel. Perfekt, prima, phänomenal, phantastisch, prächtig!

Und die anstehende klirrend kalte Nacht konnte ich beim Heimfahren am Abend schon spüren. Der fast volle Mond stand am klaren Himmel, über den Schneeflächen draußen vor der Stadt war es empfindlich kalt nach Sonnenuntergang, nichts mehr zu spüren von der warmen Sonne am Mittag, die dort, wo sie anstand, den Schnee schon ordentlich wegtaute.

Und genau da wird es morgen früh spiegelglatt sein, denn das Schmelzwasser gefror schon am Abend zu tückischen Eisplatten. Höchste Aufmerksamkeit für Balancefahrzeugführer … die Spikes sind die Wahl der Stunde.

Eisig kalte Runde nach Donaustauf und Umgebung bei Sonnen- und Mondschein

Bei -2 Grad und strahlendem Sonnenschein ging es raus über den Stadtosten Richtung Donaustauf und Umland, wo ich mir Einiges anschaute, was mich schon lange interessierte und wo ich bisher nie gefahren bin.

Auf dem Weg raus nach Barbing dann mein erster Platten in diesem Winter, in einen Einschnitt des Schwalbe Kojak hatte sich ein Steinchen eingenistet und mit der scharfen Spitze irgendwann den Schlauch aufgeritzt. So kamen wenigstens auch mal die Einweghandschuhe zum Einsatz und der Schlauchwechsel konnte mit sauberen, wenn auch eiskalten Fingern durchgeführt werden. Ein Kraftakt ist dann das Aufpumpen des Reifens mit der Minipumpe auf 7 Bar gewesen, aber da wurde mir wieder warm und auch die Finger tauten wieder auf.

Auf dem Rückweg nach Sonnenuntergang drehte ich mich zufällig um und sah einen großen, orangen Mond aufgehen, ein tolles Bild mit Blick auf die Walhalla, allerdings mit der Kamera auf die Schnelle nicht so recht einzufangen, ohne Stativ auch nicht optimal und scharf wird der Mond sowieso nur mit einem guten Teleobjektiv.

Aber für einen Eindruck von der Stimmung da draußen reichen die Aufnahmen, später dann auf der spiegelglatten Osttangentenbrücke noch ein Blick auf das nächtliche Schwabelweis mit der Kirche und dem Mond, schon etwas höher am Himmel.

Daheim hatte es dann schon -5 Grad, wird wohl wieder eine klare, eiskalte Nacht mit der Chance auf zweistellige Minusgrade.