Viktor, das Briefing und ein später Sonnenaufgang

Morgenbesprechung im Unterwasser der Schleuse Regensburg, noch vor Sonnenaufgang. Hätte mich schon interessiert, was es da zu bereden gab … 😁

Dann draußen, einige Zeit später, die hinter den Wolken und dem Schwabelweiser Kirchturm hervorkommende Sonne, fast eine dreiviertel  Stunde nach Sonnenaufgang. Trotzdem oder gerade deswegen schön und eindrucksvoll, mal ganz anders.

Und am Nachmittag nach ein paar Regenschauern dann wieder Sonne am Donausüdarm. Ein guter Start ins Wochenende!

Viktor’s Sonntag

Sonntag früh in die Arbeit. Kalt mit 8 Grad, aber Sonne. Ein kleiner Abstecher zur schönsten Allee der Stadt entlang des Donaunordarms. Morgendliches Briefing der Hafenmöwen auf der Kaimauer.

Pünktlich zur Heimfahrt ein Gewitter wie Weltuntergang, aber der Regen nur noch nördlich der Donau. Südlich die Sonne und vor dem schwarzen Himmel über Keilberg ein gewaltiges Farbspiel eines Regenbogens, der nur in Segmenten sichtbar war. Einfach gigantische Farben!

Möwen

Ungewöhnlich und selten zu sehen …

Dort, wo sich sonst Touristen und Gäste der Historischen Wurstküche und Besucher des Salzstadels tummeln und reges menschliches Treiben herrscht, war heute wegen des schlechten Wetters, es war sehr kalt und windig, leicht regnerisch, niemand zu sehen.

Diese Chance ließen sich die zahlreichen Möwen nicht entgehen und saßen an der Kante der Ufermauer, immer gegen den wechselnden Wind drehend, ab und zu eine Runde fliegend, aber immer wieder zurückkehrend.

Ein paar Tauben dazwischen und das Fette, das keinen der Vögel auch nur irgendwie beunruhigte. Die Szene erinnerte irgendwie an die Küste, wo die Möwen ja an der Tagesordnung sind.

Halb so wild

Den Wetterprognosen nach hätte es heute Frost und starken Schneefall geben sollen … von wegen! Mit knapp über null Grad und am Vormittag mit starkem Wind und ein paar Flocken ab und zu lag die Prognose etwas daneben.

An der Donau entlang ging es raus bis zur Walhalla, vorbei an der Regenmündung (der Schiffsname war auch eine Täuschung, denn statt eines Rosengartens sah ich nur gestapelte Container an Bord) und über den Westhafen, wo die Möwen wohl auch auf den Schnee warteten und einmütig und sehnsüchtig Richtung Westen sahen. Etwas scheuer waren die Rehe draußen auf dem Feld bei Sarching, misstrauisch schauten sie in meine Richtung und als ich mich wieder aufs Rad setzte, verschwanden sie im schnellen Galopp in einer Buschgruppe am Ende der Freifläche.

Oben an der Walhalla heftiger Wind, nur an der Ostseite war es einigermaßen auszuhalten und das Rad konnte aufrecht stehen bleiben. Die Aussicht war gut, aber wenig Farbe bei diesem Wetter unten im Donautal. Imposant die hohen Säulen im Vergleich zum kleinen Fetten, das da ganz unscheinbar im langen Säulengang herumsteht.

Das Tor zum Licht ist eindeutig da oben, ich konnte es fotografisch festhalten – falls es jemand suchen sollte!

Am Abend auf der Heimfahrt dann der Schnee im dichten Gestöber, sehr nass noch, dort wo man stand, hatte man gleich dicke Schneebrocken unter den Schuhen. Aber es wurde wenigstens etwas weiß und die Wege und Nebenstraßen waren unbefahren und es machte viel Spaß, dort die fette Reifenspur in den frischen Schnee zu ziehen.