Am Naturschutzgebiet

Felsen und ein bisschen off-road

Das Fette, Sonne, Sturm, Regen

Sturm mit Böen bis 80 km/h. Am Nachmittag noch eine Runde mit dem Fetten, die Schlechtwetterfront rauschte aus Südwesten heran, ich hatte mir noch zwei Stunden Sonne ausgerechnet.

In den Mattinger Hängen ging es auf schmalen Pfaden rauf und runter, der Wind tobte und die Sonne wärmte die Luft auf 20 Grad auf. Klasse!

Nach eineinhalb Stunden dann Wolken und zehn Minuten später heftige Regenschauer, die der Wald abmilderte und die Autobahnbrücke bot auch noch Schutz.

Über den Ziegetsberg ging es dann trocken und mit heftigem Rückenwind nach Hause. Eine sommerliche Runde mit vielen schönen Momenten …

 

Fett und akrobatisch im Pulverschnee 

Warm heute! 

Bei leichtem Schneefall ging es am frühen Nachmittag mit dem Fetten raus auf die Höhen entlang des Donautals. Teils hoher Pulverschnee, kaum zu fahren, vor allem bergauf sehr schwierig die Spur zu halten und dabei noch Traktion zu haben. Pure Akrobatik und irgendwann die Einsicht, dass das Fette den Kurs bestimmt und ich zu folgen habe, wollte ich auf dem Rad bleiben. 

Aber viel Spaß und ein paar schöne Stunden draußen im Schnee … 

In den Mattinger Hängen

Nochmal ein Tag mit Sonne und einigermaßen warmen Temperaturen. Wobei es am frühen Nachmittag schon mal etwas zuzog und der Ostwind kalt daher kam. Trotzdem eine schöne Rückfahrt über Stock und Stein von der Arbeit mit dem Umweg über Matting und die Mattinger Hänge mit schönen Ausblicken ins Donautal. An das Verbot des Radfahrens im Naturschutzgebiet habe ich mich brav gehalten!

Kurze Pausen in der Sonne, die Beine mal etwas lang machen, an der Walba ein dunkles Radler, Innehalten an den beiden Kapellen oben auf der Höhe über Kleinprüfening, es war ein entspannter Nachmittag trotz einiger Höhenmeter.

Gefühlt war es immer noch nicht Frühling, das kurze Trikot hier und da im Wind etwas schattig, beim Bergauffahren dagegen in Ordnung.

Es ist halt April, das darf man nicht vergessen und sich nicht an den letzten beiden Jahren orientieren, in denen wir um diese Zeit Waldbrandgefahr wegen der Temperaturen und er anhaltenden Trockenheit hatten.

Erste Fahrt des Jahres in kurz

Das ist immer ein besonderer Tag, wenn das erste Mal die kurzen Radklamotten dran dürfen. Ein gutes Gefühl, okay, Arme und Beine sind reinweiß, aber das wird sich bei mir als Südschwede nicht wesentlich ändern im Lauf des Jahres …

Bei viel Wind ging es durchs Donau- und Labertal, über die Höhen, die dazwischen liegen, alles im Tourentempo, zu schön war die Luft und die Wärme der Sonne, die mit Mühe durch den diesigen Himmel schien. Sah fast wieder aus wie Saharastaub, aber der Wind stand eher auf Ost und blies kräftig mit bis zu 30 km/h. Aber mit dem Flachen kein Problem, da gehen auch gegen den Wind 30 km/h, sehr zum Erstaunen der vielen Rennradzüge, die heute mit High-Tech-Rädern aus allen Ecken angeschossen kamen.

Ist nicht fair, ich weiß, aber mit dem Flachen kann man auch vier oder mehr gut eingefahrenen Rennradfahrern Parole bieten. Ganz selten, dass man da hinten nach fahren muss, ganz selten.

So darf es weitergehen, der Frühling darf so richtig in Fahrt kommen, da haben wir alle nichts dagegen!

Mehr oder weniger Schnee, Hauptsache Spaß

Es war in der Tat sehr wechselnd mit dem Neuschnee. Durch den starken Wind lag teilweise so gut wie kein Schnee, dann wieder fuhr ich durch kniehohe Schneefelder.

Unter 400 Metern üNN etwas pappiger Schnee, die Unterlage teils eisig, leicht angetaut, schwer zu fahren, ich war froh, die Spikes drauf zu haben. Wenn es heute Nacht Frost haben sollte, dann werden die Wege hier knüppelhart gefrieren und teils richtig glatt werden.

Über 400 Metern üNN griffiger Schnee, der auch im Wald und auf den Bäumen lag, schöne Eindrücke auf den Höhen und in den Wäldern entlang des Donautals. Ein paar kurze sonnige Augenblicke gab es auch während der fünfstündigen Querfeldeinfahrt mit Höhen und Tiefen, sowohl beim Schnee als auch der absoluten Höhe. Den Sonnenblumen half die Sonne nicht mehr, sie hatten das Gröbste eindeutig hinter sich. Der kleine Schneemann dagegen saß auf der Parkbank mit Blick gen Süden, allerdings wird er sich eher strengen Frost als warme Sonnenstrahlen wünschen. Wer will es ihm verdenken!?

Es machte wieder richtig Spaß mit dem Fetten über unberührte Wege und Pfade zu fahren, lautlos in den Höhen, mit viel Knirschen auf dem eisigen Untergrund in den Tälern.

So darf es weitergehen …