Fett und auf leisen Sohlen zum nördlichsten Punkt der Donau 

Da es regnete und Eis und Schnee in weite Ferne gerückt sind, bekam das Fette heute früh die geschmeidig laufenden Sommerreifen verpasst. Was für eine Schau! Gleich mal über den Domplatz geschmirgelt um dem Kopfsteinpflaster die lange Nase zu zeigen … 

Aber vorher ging es raus nach Etterzhausen, schon wieder in der Sonne, der Regen war am späten Vormittag vorbei. Dann zum nördlichsten Punkt der Donau (km 2383) und beim St. Nikolaus ein paar Bilder zur Dokumentation. Beeindruckend, was der 30fach-Zoom beim Blick vom Nikolaus zum Pfaffensteiner Wehr offenbart. Sogar der Autobahnwegweiser ist zu lesen und der Dom in Details zu erkennen, auf dem Übersichtsbild nur in der Ferne zu erahnen. 

Schön war es und die zwei Stunden vergingen viel zu schnell … 

Fett gegen den kalten Wind vom Nebel in die Sonne 

Der Blick aus dem Fenster und aufs Satellitenbild stimmte mich auf einen eisigen Nebeltag ein. Doch der kalte Ostwind war Hoffnung, die sich nach einer Stunde Fahrt erfüllt hat und der Nebel, der im Stadtwesten und im Wald hoch über Riegling vorherrschte musste an der Donau bei Kneiting der Sonne weichen, zurück geblasen vom Ostwind. 

Noch auf der Naabbrücke in Mariaort war es sehr glatt, angefrorenes Holz ist tückisch und bedarf vorsichtiger Fahrmanöver. 

Gegenüber dem Grieser Spitz ein einladend gestalteter Liegestuhl, der aber noch angefroren war und in der Sonne nicht gerade zum Verweilen animieren konnte. 

Eine fast zweistündige Fahrt zur Arbeit heute mit vielen Eindrücken … und geschwitzt hab ich nur auf den Bergaufpassagen im Wald über Riegling und Etterzhausen. 

Das Flache zeitlos 

Nach den düsteren Tagen im Gefrierschrank mit Nebel und permanent anhaltendem Frost heute ein Geschenk des Himmels. 

Sonne und 3 °C, kein Wind und herrliches Licht luden zum zeitlosen und entspannten Fahren mit dem Flachen ein. 

Nur der Augenblick zählt, das wurde mir beim Anblick des großen Ziffernblatts wieder mal vor Augen geführt. Wer in dieser eigentlich stillen Zeit gehetzt und ohne Zeit durch die Tage taumelt, sollte sich mit dem Bild beschäftigen, auf dem das Flache vor dem Ziffernblatt steht  … was ist schon Zeit, wenn die Zeiger fehlen!? 

Schöne Augenblicke heute im Donau- und Naabtal  … 

Viktor nach der Reparatur auf ausgedehnter Biergartentour 

Unerfreulich und sehr laut waren die Geräusche, die Viktor seit gestern Abend von sich gegeben hat. Nicht zu lokalisieren, traten aber nur beim Treten auf. Zwischen die gekreuzten Speichen zog ich kleine Schlauchstreifen, das war es nicht. Den Riemen spannte ich nochmal korrekt, das war es auch nicht. Die Pedale waren fest, die Tretlagerschalen auch. Ich hatte keine Idee mehr. 

Der Chefmechaniker vom Bikehaus wusste sofort Bescheid. Der Freilauf! Aber warum? Er erklärte mir, dass der Hersteller Schindelhauer die Freilaufnaben ohne Fett montiert. Das geht je nach Fahrleistung bis zu einem Jahr gut, dann fängt der Freilauf zu knarzen und zu knacken an. Unglaublich! 

Nach zwanzig Minuten war alles behoben, läuft absolut ohne Geräusche. Wie es sein soll. 

Ich kam dann erst gegen vier nach Hause, alle waren mit dem Rad unterwegs. Meine Frau mit zwei Mädels traf ich dann im Biergarten in Mariaort, einer der Burschen kam später noch dazu, mit ihm fuhr ich noch eine schnelle Runde Richtung Bad Abbach, auf dem Rückwegein Stopp in der Walba. 

Biergartenrunde nach der Arbeit, auch nicht schlecht …