Reifenkiller und Sturzbeschleuniger, dem Dreirad ist es egal 

Tonnen von Splitt, scharfkantig und fies verpasst er fast allen Reifen unzählige kleine Schnitte, in denen sie sich dann einnisten, die ganz Kleinen, die Killer für den Schlauch … und in schnellen Kurven kann man nicht wie üblich fahren, denn sie fangen unvermittelt zu rollen an und verleiten Rad und Fahrer zur Gleichnamigen! 

Dem Trike ist es egal, die Marathon Plus sind nicht angreifbar und in Kurven sind die kleinen Steinchen machtlos. Im Gegenteil! Herrliches Driften und viel Spaß. 

Ein paar Eindrücke von einem kalten, aber sonnigen und schönen Valentinstag … 

Kalter Sonnentag

Ein Tag, an dem die Sonne mal wieder zeigte, was in ihr steckte. Nach einer langen Durststrecke hier in der Gegend war das eine Wohltat, obwohl es mit dem auf Ost drehenden, eisigen Wind und maximal 3 °C doch sehr frisch war da draußen.

Aber besser so, als der Sturm der letzten Tage, der den Regen vor sich her trieb …

Entlang der Donau und durch die Altstadt ging es in den Stadtosten, ein paar Eindrücke von der schönen Stadt und der etwas Hochwasser führenden Donau auf der Fahrt in die Arbeit. Die Kelheim , ein RoRo-Schiff für Autos, fuhr Richtung Hafen Saal an der Donau. Dort ist das Terminal für die Neufahrzeuge, die von dort in die ganze Bundesrepublik per Autotransporter verteilt werden.

Am Abend dann noch ein paar Eindrücke vom Fluss, die Schwabelweiser Kirche am anderen Donauufer und die in einer Reihe gegen den Wind sitzenden Möwen im oberen Vorhafen der Schleuse Regensburg. Der Schnee ist von letzter Woche, aber als ich das Rad in die Garage stellte, fing es erneut zu schneien an, die Vorhersage verspricht ja neuen, frischen Schnee in Hülle und Fülle fürs Wochenende.

Das Fette ist bereit und wir schaffen das …

Ab Mittag Sonne pur

Früh Nebel bei nur 3 °C, dann aber ab Mittag Sonne pur. Innerhalb kurzer Zeit waren es angenehme 13 °C und kein Wind.

Über den oberen und unteren Wöhrd (Blick über den Regen zur Dreifaltigkeitskirche oben am Berg, Badeplatz am rechten Ufer des Donaunordarms mit den Sandufern) bis runter an die Lazarettspitze, wo Donaunord- und -südarm zusammenfließen (Blick entlang der alten Baumalle, die ins Naturschutzgebiet mündet und Blick die Donau runter zur Schwabelweiser Eisenbahnbrücke).

Das Flusskreuzfahrtschiff „Maria Theresa“ kam von der Schleuse zu Tal und fuhr rückwärts an die Donaulände in den Donausüdarm hoch, ein gängiges Manöver, wenn nach dem Aufenthalt in Regensburg die Fahrt talwärts weiter geht. Damit sparen sich die Schiffsführer zwei Wendemanöver. Die Antriebstechnik (4 360°-Propeller-Antriebe) sorgt dafür, dass so ein 135-m-Schiff nach allen Seiten und in alle Richtungen manövriert werden kann und dabei auch rückwärts in der Bergfahrt eine beachtliche Geschwindigkeit erreicht.