Mal ohne Fahrrad

Winter in Weltenburg

Mit dem Carbonara schnell nach Weltenburg 

Bedeckt, keine viertel Stunde Sonne, mit 18 °C eher kühl, fast kein Verkehr, nur vereinzelt Radfahrer. Das waren die Bedingungen heute am frühen Nachmittag. 

Draußen an der Donau entschloss ich mich zu einem Abstecher nach Weltenburg. Die Strecke über Saal, Unterteuerting, Pullach und Holzharlanden ist sehr reizvoll, etwas hügelig, aber eine schöne Alternative. 

Am Kloster Hochbetrieb, ich bin gleich wieder zurück zur Fähre in Stausacker und habe übergesetzt um über den Col de Stausacker zurück nach Kelheim zu fahren und dann die übliche Strecke nach Hause. 

Das Carbon Aero 2 lief einfach perfekt, trotz der Trödelei am Kloster, der Überfahrt mit der Fähre und den Stopps zum Fotografieren kam auf 84,7 km mit 786 Höhenmetern ein glatter 30er Schnitt zusammen. Da gibt es nichts zu meckern … 

Weltenburger Enge

Das macht das Besondere an unserer Gegend aus … sanfte Hügel mit toller Sicht, Felder und Wälder im Wechsel, rasante Abfahrten und geschlängelte, sich an die Topographie anpassende, verkehrsarme Straßen. Da macht Radfahren einfach Spaß.

Und wenn das Ziel ein so einzigartiger Platz wie der Donaudurchbruch in der Weltenburger Enge mit dem Kloster St. Georg ist, dann gibt es fast keine Steigerung mehr für eine ausgedehnte Heimfahrt von der Arbeit.

Vier Stunden Sonne, Ostwind, bis zu 20 °C und Radfahren vom Feinsten! Da müssen die Bilder sprechen, besser kann man es nicht ausdrücken!

In der Klosterschänke schon reger Betrieb, dort wo bei extremen Wasserständen die Donau im Innenhof steht, die Fahrgastschiffe von Kelheim her kommend brachten die Besucher, die das dunkle Bier im Schatten der mächtigen Kastanien genossen.

Draußen an der großen Kiesbank Kinder, die Kieselsteine ins Wasser warfen, ein Zillenfahrer, der Wanderer übersetzte. Es war schon was los bei dem Wetter heute.

Ein schönes Fleckchen Erde …