Es grünt und Sonnenuntergang

Woohoo!

Sehr kalt, gefühlt minus 10 °C

Das Fette in zwei Welten 

Das war krass heute. In Bayern ab Mittag überall Sonne. Die Wetterfroschlüge … heißt, bei uns den ganzen Tag Nebel! 

Von wegen, weit gefehlt. Schon in der Früh Frost und Sonne, blauer Himmel, herrliche Spiegelbilder in der wenig Wasser führenden Donau, kein Lufthauch, tolles Licht, seht selbst. 

Und draußen im Stadtosten, nur fünf Kilometer weiter dann ein völlig anderes Bild. Nebelschwaden, die Sonne nur in Lücken kurz zu erahnen und bis kurz vor Sonnenuntergang keine Sicht. 

Dann ein kurzer Blick auf die Sonne und mit der Dämmerung zog von Westen her dichtester Nebel ins Donautal, so heftig wie schon lange nicht mehr. Sichtweite etwas mehr als fünfzig Meter. 

Das kann ja morgen lustig werden. Sonne ab Mittag. Wetterfroschlüge!? 

Viktor an gefrorenen Wasserpfützen 

Am Tag nach dem Supermond kalte und diesige Ernüchterung, es ist und bleibt November, ein ganz normaler November. 

Trotz Frost und noch gefrorenen Wasserpfützen am Morgen war mildere, aber dafür nasse Luft vorausgesagt. Hohe Glatteisgefahr durch überfrierenden Regen, aber das blieb im Donautal zum Glück aus. 

In den Höhenlagen Richtung Osten sah es nicht so gut aus und Blitzeis war ein ernstes Problem am Abend. 

Eine kalte Fahrt am Morgen durch die Parks und über die Jahninsel, eine nasse Fahrt am Abend auf kurzem Weg nach Hause … 

Kettenschaden, fette Fliege und Laserschwert

Könnte man fast meinen, wenn man das Bild mit dem Sonnenstreifen auf dem Vorderrad und vor dem Fahrrad sieht …

Es war eine ganz normale Fahrt an der Donau entlang zur Arbeit, ein paar Stopps auf der Jahninsel mitten in der Stadt und in dem Gewirr der Donauarme. Alles noch matschig vom langen Regen und den Ausuferungen wegen des teils hohen Wasserstandes. Doch es war sonnig und nicht schwül, was ich eigentlich erwartet hatte.

Eine freche und fette Fliege setzte sich ungeniert auf das Oberrohr des alten Rocky Mountain und lies sich ganz ruhig fotografieren. Ein Stück weiter draussen im Osten unter der Odessabrücke dann der Sonnenstreifen auf dem Asphalt und die Aufnahme, die mich an ein Laserschwert der Jedi-Ritter erinnerte.

Ja und dann fiel mir ein leises Geräusch auf, rhythmisch, am Umwerfer vorne. Bei genauer Beobachtung sah ich dann eine Unregelmäßigkeit an der Kette und bei der Überprüfung eine gebrochene Kettenlasche, die aber noch hielt und nur nach oben gebogen war.

Mit dem Kettennieter aus der Satteltasche war der Übeltäter schnell entfernt und durch einen Kettenschnellverschluss ersetzt. Selber hatte ich das Werkzeug noch nie gebraucht, bisher damit immer nur anderen Radlern geholfen.

Ja grad zünftig war’s

Und immer zünftiger ist es geworden … nein, Spaß!

Es war ein wettertechnisch ekelhafter Tag. Keine Sicht, früh -1 °C und Ostwind, 100% Luftfeuchtigkeit, am Satellitenbild überall, außer im Donautal, wolkenloser Himmel. Da hat es uns wieder mal ordentlich erwischt.

Und es steigerte sich bis zum Abend. Die Sicht wurde immer schlechter, es kam ein nasses Nieseln dazu, richtig klasse zum Radfahren. Alle 200 Meter mit den nassen Handschuhen über die Brillengläser wischen, bei Gegenverkehr tausend Spiegelungen in der Brille, richtig klasse.

Aber immerhin steigerte sich die Temperatur um 100% und erreichte am Abend 1 °C. Immer noch Ostwind. Es fühlte sich an wie im Sommer durch die vom Wind vertriebene feine Wasserfontäne eines großen Sprengers zu fahren, wie er auf den Feldern zum Bewässern eingesetzt wird. Nur halt ein bisschen kälter, ein bisschen …

Kann nur besser werden. Aber wir haben ja den 8. Dezember und wettertechnisch passt das dann schon wieder.

Das Baumgesicht auf der Jahninsel sagt eigentlich alles über den Tag und das Radfahren!

Am Abend bei der Heimfahrt von der Arbeit dann wenigstens noch ein paar warme Kerzenlichter an der Hauswand des Katharinenspitals und der Dom im orangefarbenen Nebel, was auch optisch etwas Wärme vermittelte.