Dreikönigsrunde im Schnee und Eis

Da gibt es heute nicht viel zu sagen.

Schnee, Eis, angetaut, schwer, pappig, glatt im Wechsel, bergab höchste Konzentration. Über Hügel und durch Wälder ging es auf und ab, ein paar Mountainbiker waren auch unterwegs, aber taten sich noch wesentlich schwerer im teils weichen Schnee.

Die Eindrücke sprechen für sich, sogar die Sonne schaute sich das zweimal kurz an …

Mit Temperaturen um den Gefrierpunkt ließ es sich gut aushalten und es machte wieder sehr viel Spaß, trotz der Anstrengung.

Letzte Runde vor der Weihnachtspause

Nach einer kalten Nacht und Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt war die Sonne schon am Morgen da und verhieß einen sonnigen Tag. Kurz vor Mittag ging es dann los, es hatte 9 °C, frischer Wind blies aus Südwest, die Sonne schien noch nicht überall ins Donautal hinein, zu tief steht sie um diese Jahreszeit auch am Mittag.

Teils noch nasse Straßen, aber entlang der Donau wenig Verkehr, heute auch keine Radfahrer, im Gegensatz zu gestern. Mit dem Bacchetta CA2 ging es in flotter Fahrt über die Hügel und durch manche Dörfer, in denen ich noch nicht war, bis nach Neustadt/Donau, über Bad Abbach und Kelheim. In Abensberg ein kurzer Abstecher zum Hundertwasserturm und zum Kunsthaus, der dort stattfindende Weihnachtsmarkt hatte aber schon geschlossen.

Auf einer meiner Lieblingsstrecken ging es in sanften Wellen zurück ins Donautal und dann über die Hügel rüber ins Tal der Schwarzen Laber und wieder retour bis Kapfelberg. Kein Hügel wurde heute ausgelassen, die Temperatur mit immer um die 8 °C war angenehm fürs Fahren ohne zu schwitzen und doch zügig vorwärts zu kommen.

Mit einbrechender Dunkelheit ging es dann von Bad Abbach wieder hinein in die Stadt, wo der Verkehr am Zusammenbrechen war und gestresste Autofahrer aufblendeten, hupten und schimpften, wenn es nicht gleich weiter ging.

Wie entspannt, wenn auch fordernd, da diese Fahrt mit dem Bacchetta CA2 doch war einen Tag vor dem Heiligen Abend.

Und jetzt sind sie verräumt die Räder und stehen still bis nach den Feiertagen …

Felder, Hügel, Wälder

Ein nebliger Tag, seit der Morgendämmerung. Ich musste schmunzeln, als der Sprecher der Nachrichten beim Wetter ankündigte, dass sich das Wetter am Nachmittag ändern wird und es trüb und bedeckt werden wird …

Optisch war es kein Unterschied, mit 6 °C und etwas Wind ziemlich mild, bei der Heimfahrt durch den südlichen Landkreis mit der hügeligen Landschaft, Wiesen, Feldern und Wäldern eine durchaus angenehme Temperatur, vor allem bei dem ständigen Auf und Ab auf teils sehr verschlammten Wegen.

Viele Hochsitze auf den Freiflächen, viel Wild in den Feldern, gut geschützt durch die vielen Gräben und halbhohen Sträucher. Teilweise kannte ich mich nicht mehr so recht aus, lediglich die ab und zu zu durchfahrenden Ortschaften sagten mir dann wieder etwas und ich wusste grob, wo es weiterging.

Viele schöne und einsame Wege und Straßen bin ich gefahren, bis ich nach gut 800 Höhenmetern nach Bad Abbach runter kam und von dort die Donau entlang wieder in die Stadt reinfuhr. Ein slowakisches Schubschiff mit einem Schubleichter voller Baumstämme begleitete mich ein Stück weit und die Besatzung winkte mir ein paar Mal zu, wenn ich wieder am Ufer stand, um ein paar Fotos zu machen.

Eine lange Heimfahrt ging nach etwas über vier Stunden zu Ende, ein schöner Spätnachmittag auf dem Rad in stiller und ruhiger Umgebung.