Viktor am Morgen, das Flache am Nachmittag 

Was für ein Montag! 

Um 05.30 Uhr schon 18 °C, Sonne und fast blauer Himmel und eine Stadt, die sich von ihrer schönsten Seite zeigte. Einfach nur fantastisch, wenn man so in die Woche starten kann. 

Tagsüber dann Wolken und schwüle Luft, stickig und unangenehm. Doch am frühen Nachmittag kam Wind auf, der Wolken und schwüle Luft wegfegte. 

Zeit für zwei Stunden mit dem Flachen unter dem Wind durch und über Land gefetzt. Was für ein Spaß und weit und breit keine Radfahrer, die wohl alle den Wind fürchteten … 

Mit dem Flachen eine schnelle Runde in der Sonne 

Überwiegend Sonne, aber nur 7 °C bei der Abfahrt zu Hause. Im Schatten der bewaldeten Hänge im Donautal war ich froh über Mütze und Handschuhe . . . 

Ein paar Eindrücke von unterwegs. Die Reiter hatten gehörigen Respekt vor dem unbekannten Fahrrad, die Pferde waren angespannt und der Passierabstand war groß. Auf dem Weg wäre es wohl nicht gegangen. 

Keiner hat mich erwischt

Und es waren viele unterwegs heute … doch im Zick-Zack bin ich durch den südöstlichen Landkreis gefahren, ihnen immer ausweichend.

Schon von Weitem sah ich sie daherkommen und konnte immer wieder die Richtung ändern, sodaß mich tatsächlich keiner der Graupelschauer erwischt hat!

Wind, Sonne, riesige Wolkenfelder und graue Wolkenwände mit heftigen Graupelschauern wechselten sich ab. Dabei war es mit maximal 6 °C richtig kalt, Handschuhe und Winterklamotten waren nicht verkehrt.

Das Licht und die Fernsicht waren toll, das Reh direkt hinter dem Zaun am Straßenrand war perplex, dass ich so schnell die Kamera in der Hand hatte und abdrückte. Ein erstaunter Blick, kein Reflex zur Flucht.

Den Fahrradschlauchautomat habe ich nicht gebraucht, die passenden Größen für das Flux Z-Pro wären eh nicht verfügbar gewesen.

Eine fast winterliche Runde!

Durchs Hinterland

Wieder ein Mix aus Wolken und Wolken und Wolken … ein paar kurze Augenblicke Sonne, aber nicht unbedingt da, wo ich gerade unterwegs war. Kalter Wind aus Nordwest bei bis zu 8 °C ließ nicht gerade Frühlingsgefühle aufkommen.

Auch die Vegetation ist noch nicht so weit. Die sonst an Ostern gelb blühenden Forsythien sind nirgends zu sehen, nur hier und da ein paar Palmkätzchen an kahlen Zweigen. Wird Zeit, dass mit Ostern der Frühling kommt.

Auf und ab ging es durchs Hinterland, auf einsamen Straßen, vorbei an Gehöften und auf Wirtschaftswegen, auf denen ich noch nie gefahren bin und die hin und wieder im Nichts oder auf grobem Schotter endeten.

Trotzdem eine schöne Runde im Landkreis Kelheim.