Viktor und Stadtansichten

Beauty im Regen

Viktor am Morgen, Highracer am Nachmittag 

In die Arbeit mit Viktor durch die menschenleere Stadt, vorbei an alten und historischen Gebäuden. Blumen inklusive …

Dann mit dem Highracer aus der Stadt raus an die Donau rauf bis Kelheim, durch Kelheim durch, ins Altmühltal bis Essing. Heftige Kopfsteinpflasterpassagen inklusive. Dann retour.

Bei so einer Fahrt mit zwei Stadtdurchfahrten von Tür zu Tür schaut die Sache schon ganz anders aus, wenn man die Zahlen betrachtet, dazu muss ich sagen, dass die Smartwatch den Bruttoschnitt berechnet und jeder Stopp zulasten des Gesamtschnitts geht. In der Stadt steht man dann halt verkehrsbedingt oder an Ampeln.

Verglichen mit der Runde mit dem Flachen gestern ohne Stadt, ohne die schlechten Bedingungen bei der Einfahrt ins Altmühltal war ich heute nicht langsamer unterwegs und hatte auch noch das schnellere Rad. Der Wind war wie gestern, West, auf dem Rückweg eher unbeständig und nachlassend.

Gestern ein 37er, heute ein 32er Schnitt. Okay, annähernd doppelt so lange Strecke, aber das macht das Kraut auch nicht fett …

Immerhin noch 22 °C, Sonne, herbstliche Farben! Vielleicht der letzte Tag über 20 °C in diesem Jahr.

Aber der Herbst ist wie im Leben trotzdem die schönste Zeit …

Mit dem Hybrid-Oldtimer unterwegs

War mal wieder Zeit für das altehrwürdige Rocky Mountain Element Race von 1997. In bester Verfassung, schön und schnell zu fahren, seit es zum Hybrid umgerüstet ist. Da staunen selbst eingefleischte Rennradler, wie schnell das Mountainbike mit den glatten Reifen geht. Und es steckt alles weg, was so eine Straße zu bieten hat. Macht richtig Laune, der alte Knabe …

Ein paar Eindrücke von der Fahrt in die Arbeit am Mittag, als die Sonne noch einigermaßen schien. Schön warm, viel los am Fluss und in der Altstadt, vor allem an der Historischen Wurstküche, wo sich die Touristen die Bratwürste mit Kraut schmecken ließen.

Und zwei, die die Zeit am Fluss so richtig gut fanden, der eine in seiner Jacht, der andere vor seinem Bild. Beide sahen sehr zufrieden aus und hatten sicher ihren Spaß und ihre Freude.

Alles erwacht

Ich denke, dass das gestern niemand so richtig geglaubt hat. Aber es war heute tatsächlich ein Frühlings-, nein, fast schon ein Sommertag.

21 °C am Nachmittag, die Stadt platzte aus allen Nähten, Menschen auf Wegen und Plätzen, auf Bänken und Geländern, in Cafés und auf den Ausflugsschiffen, in den engen Gassen und Gängen, überall. Und alle suchten die Sonne, die mit ihrer Kraft Wärme und gute Laune verbreitete.

Touristen von den großen Flußkreuzfahrtschiffen wälzten sich in Gruppen über die Platzfolge und am Donauufer entlang, das Leben ist mit einem Schlag zurück gekehrt, alles ist erwacht.

Halt, nein, da waren noch zwei in ihrer kleinen Höhle am Denkmal an der Odessabrücke, die den Start in den Frühling verschlafen haben. Es braucht wohl noch etwas Wärme, bis sie wieder aktiv werden.

Und entscheiden musste ich mich heute auch wieder … für das Fette …

Regen, Wind, Kälte, die Pegel steigen

Ein regnerischer, windiger Tag mit dunklen Wolken und am Nachmittag einigen Lücken, durch die kurz die Sonne herausschaute und im Osthafen die Zementsiloanlage im hellen Weiß vor einem schwarzen Himmel erstrahlen ließ.

Ansonsten viel Regen, der Donaupegel steigt an, an der Steinernen Brücke sind die Brückenvorfüße schon überspült, das Wasser rauscht gewaltig durch die Brückenjochs, das Gefälle nimmt zu und die Geschwindigkeit des Wassers erreicht gute zehn Stundenkilometer im Bereich der Brückendurchfahrten. Ein paar Eindrücke von dort mit dem Blick rüber aufs Sorat Hotel und Richtung Dom mit der alten Historischen Wurstkuchl.

Am Nachmittag dann noch ein Abstecher hoch zum Windrad draußen im Stadtnorden, doch die Aussicht war nicht so toll und der Wind da oben sehr stark, sodass ich nicht lange dort oben geblieben bin.

Mal schauen, wie es wettertechnisch weitergehen wird diese Woche und ob der Schnee und die Kälte tatsächlich auch kommen werden … ich bin bereit.