Land’s End mit dem Flachen

Viktor und der verschlossene Park 

Am Heimweg von der Arbeit an der Donau entlang war der Uferweg noch immer wegen der Absuche der Donau nach der vermissten Studentin gesperrt. 

Ein Umweg durch den schönen Herzogspark war leider auch nicht möglich, da der Park versperrt war. 

Also nur ein paar Eindrücke von außen. Ein schöner alter Park mit altem Gemäuer. 

Ich werde es nachholen … 

Viktor am Herzogspark 

Eine tragische Geschichte. Jeder hat es aus den sozialen Medien mitbekommen … 

Und heute Mittag wurde die Vermisste auf dem Donausüdarm gesucht. Eines der Boote mit dem speziellen Spürhund habe ich gesehen. Auf der Strecke entlang des Herzogsparks standen bestimmt zehn Kamerateams, die jede Aktion der Polizei verfolgt und im Video festgehalten haben. 

Ein grauer, kalter und irgendwie trauriger Tag … 

Sattes Grün am Mittag

An der Donau entlang ging es bei endlich wieder Sonnenschein und fast schon zweistelligen Temperaturen vorbei am Prebrunnturm im Herzogspark mit Blick auf den Dom die Donau runter bis zum Stadtstrand unterhalb der Nibelungenbrücke, der heute auch wieder mal offen hatte und tatsächlich schon ein paar Leute anlockte. Okay, die Lage ist nicht so topp, aber am Abend beim Sonnenuntergang und danach bei Kerzenlicht und brennenden Fackeln ein durchaus lohnender Besuch.

Das Eisenerzwasser an der Donaulände bot ein schönes Spiegelbild des Fetten, ein krasser Kontrast zum sonst vorherrschenden Grün entlang des Flusses.

Am Abend bei der Heimfahrt von der Arbeit dann der Sonnenuntergang im Westhafen, zur Nibelungenbrücke mit der Altstadt im Hintergrund statt der Hafenkräne habe ich es nicht mehr geschafft. War ja auch kein klassischer Sonnenuntergang bei klarem Himmel, sondern ein Sonnenuntergang in einem Wolkenband am Horizont. Aber es hatte auch etwas …

Rapunzel’s Turm

Ja, so oder so ähnlich könnte er ausgeschaut haben, der Turm, in und um den sich das Märchen von Rapunzel ereignete. Alle Tore verschlossen, hohe Mauern, keine Möglichkeit reinzukommen. Wie es damals dann doch ging, das wissen wir von den Gebrüdern Grimm.

Auf jeden Fall passierte am Prebrunnturm im Herzogspark in Regensburg am Donausüdarm heute nichts. Kein Rapunzel, keine „Frau Gothel“, wie Rapunzel die Zauberin nannte, keine Haare, die herunter gelassen wurden, kein Königssohn, der blind durch die Gegend irrte, niemand weit und breit. Nur altes Gemäuer, mit Moos und Flechten bewachsen und schmiedeeiserne, geschlossene Tore. Okay, ein paar blinde Autofahrer, die der Ansicht waren, dass ihnen die Straße alleine gehört und Radfahrer wohl grundsätzlich nicht sehen, aber das ist ja Alltag und kein Märchen und auch nicht nur dort am Herzogspark so …

Machte auch keinen Sinn dort zu warten … den kleinen Sonnenuntergang sah ich deswegen dann am Abend im Stadtosten. Leider durch Bäume und Gebäude keine freie Sicht, aber immerhin etwas Farbe an diesem eher tristen und grauen Tag in Regensburg und Umgebung.

Soll ja besser werden morgen!

Am Donauufer beim Herzogspark

Vom Pfaffensteiner Wehr aus kann man den Donauuferweg am geografisch rechten Ufer sehr schön an alten Gemäuern entlang fahren und wird mit schönen Blicken auf die Altstadt und die Brücken der Stadt verwöhnt.

Ein Stopp am Herzogspark lohnt sich vor allem deshalb, da man vom Prebrunnturm im Herzogspark aus in östliche Richtung schauend, alle Brücken vom Eisernen Steg bis zur Nibelungenbrücke in schöner Reihenfolge sehen kann.

Bei Gelegenheit werde ich davon mal ein Bild machen, dieser Blick ist nämlich einmalig.

Mehr Infos zum Herzogspark: http://www.regensburg.de/tourismus/regensburg-erleben/sehenswertes/parks-und-gaerten/herzogspark/1397

Alle Eindrücke von heute im Picasa-Webalbum: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/23Januar2015AmDonauuferBeimHerzogspark