Herbst

Verschwommen

Viktor tropfnass auf verdeckten Wegen

Heftiger Regen am Vormittag. Vollwaschgang. Nach einer Stunde auf teils verdeckten Wegen und Straßen, nasses und rutschiges Laub gaben Viktor den Rest, tropfnasse Ankunft in der Arbeit. Feiertagsstimmung!

Am Abend dann aber sogar etwas Sonne bei stürmischem Wind. Warten am Fluss. Ich habe viele von ihnen gesehen. Der Kormoran ist wieder da. Herbst.

Viktor an gefrorenen Wasserpfützen 

Am Tag nach dem Supermond kalte und diesige Ernüchterung, es ist und bleibt November, ein ganz normaler November. 

Trotz Frost und noch gefrorenen Wasserpfützen am Morgen war mildere, aber dafür nasse Luft vorausgesagt. Hohe Glatteisgefahr durch überfrierenden Regen, aber das blieb im Donautal zum Glück aus. 

In den Höhenlagen Richtung Osten sah es nicht so gut aus und Blitzeis war ein ernstes Problem am Abend. 

Eine kalte Fahrt am Morgen durch die Parks und über die Jahninsel, eine nasse Fahrt am Abend auf kurzem Weg nach Hause … 

Das Fette auf verdeckten Straßen 

Heuer scheint es so zu sein, dass die Leute das Laub nur einmal zum Schluss zusammen tun und entsorgen. Fällt nicht nur auf Straßen, Wegen und Plätzen auf, nein, auch in den Gärten scheint es so zu sein. 

Das wochenlange Generve der Laubbläser und -sauger fehlt nicht wirklich, im Gegenteil, es herrscht friedliche Stille im tristen Herbst. 

Das Fette gleitet lautlos über das nasse Laub, in den Kurven sehr darauf bedacht, auf dem glitschigen Untergrund, dort wo sonst glatter Teer ist, nicht unvermittelt die Haftung zu verlieren. 

Ein paar Eindrücke vom Zustand der Straßen und Wege entlang der Alleengürtel in der Stadt. 

Viktor und der erste Frost

Überfrierende Nässe am Morgen, Minusgrade, November pur. 

Am Nachmittag bei der Heimfahrt von der Arbeit dann doch so etwas wie Aufhellung, sogar kurz die Sonne am stark bewölkten Himmel. Aber nicht weniger kalt . . . 

Das Laub fiel nach der frostigen Nacht tagsüber durch den leichten Ostwind massiv von den Bäumen. Die Farben verblassen allmählich. November . . . 

Nebel, Nieselregen, Dämmerung – auf der Suche nach Farben

Erst am späten Nachmittag Zeit für eine Runde mit dem Fatbike. Doch Nebel, Nieselregen und einsetzende Dämmerung waren nicht sehr motivierend. Aber warum nicht auch an so einem Tag einfach auf die schönen Dinge schauen?

Schauen … genau, sehen tut man vor allem die warmen herbstlichen Farben, im Dauergrau und der Dämmerung fallen sie auf und plötzlich, wenn man genau hinschaut, ist die Welt wieder bunt. Wie immer im Leben, genau hinschauen, das Wesentliche sehen, dann verschwindet das Grau und die Welt wird bunt und hell.

Nur eineinhalb Stunden waren es dann bei 11 °C und davon eine gute halbe Stunde in der Dunkelheit, die ja heute schon eine Stunde früher einsetzte. Für die letzten Aufnahmen musste dann auch der Blitz herhalten, denn die langen Belichtungszeiten waren ohne Stativ nicht mehr machbar.

Letztlich eine schöne Runde, wäre schade gewesen, nicht loszufahren.