Berg und Tal mit dem Carbonara 

Sonntag morgen, kühle 10 °C, kein Wind, Sonne pur. 

Eine schöne 100/1000er Runde mit dem Bacchetta Carbon Aero 2, nach dem Motto „Karbon statt Kondition“ … 

Zum Schluss dann warme 20 °C und ein ausgepowerter Maschinist! 

Zeit für ein paar Fotos war dennoch … 

Traumradlwetter

Was für ein Tag! Endlich Frühling, fast schon Frühsommer. Schon in der Früh 16 °C, am Nachmittag bei der Tour in den südlichen Landkreis 23 °C, teils böiger Wind, perfektes Radlwetter.

Und die Farben nicht zu übertreffen. Das leuchtende Gelb der Rapsfelder kombiniert mit dem frischen Grün vor dem tiefen Blau des Himmels. Da kann man sich gar nicht satt sehen. Die Landschaft leicht hügelig, ein stetes Auf und Ab, schön flüssig zu fahren und auf den Abfahrten immer wieder Zeit, die schöne Gegend zu betrachten.

Der neue Schwalbe Durano am Vorderrad ist ein Komfort- und Speedwunder, das Z-Pro läuft besser als je zuvor, bei einem 5-km-Sprint gegen zwei Rennradler der harten Kategorie stand die 4, teilweise die 5 vorne am GPS. Das macht Laune!

So darf es weitergehen … mit dem Flachen und dem Wetter.

Schnelle Nebelfahrt

Sichtweiten unter 100 Metern am Vormittag, Temperatur 3,8 °C, frischer Südostwind unter der Nebeldecke. Gegen 11 Uhr machte ich mich dann doch auf zu einer Adventsrunde, könnte ja auch schneien und Minusgrade haben …

Heute musste es mal wieder das Schnelle sein, das Gefühl mit wenig Kraftaufwand durch die Landschaft und über die Hügel zu gleiten ist einfach toll.

Oder anders gesagt: Karbon statt Kondition …

Durchs Donautal und über die Hügel ging es kreuz und quer durch den südlichen Landkreis bis ich irgendwann in Abensberg ankam, den Weihnachtsmarkt mit dem Trubel ersparte ich mir aber heute und fuhr durch die wellige Gegend wieder zurück Richtung Kelheim mit dem einen oder anderen Abstecher in Dörfer, in denen ich bisher noch nicht gewesen bin.

Mühelos ging das mit dem Bacchetta CA2, na ja, man sagt ja auch: Karbon statt Kondition … aber Spaß beiseite, es lief richtig gut heute. Immer darauf bedacht, nicht zu schwitzen, was bei diesem Wetter nicht so toll ist, da man dann bei eventuellen Stopps schnell auskühlt und sich leicht erkältet. Aber im Lauf der Jahre hat man das gelernt, wie schnell man am Berg und in der Ebene fahren darf, um eben in einem gesunden Temperaturbereich zu bleiben. Außerdem geht es im Winterpokal nicht um Geschwindigkeit, sondern um gefahrene Zeit. Die hoch über mir kreisenden Geier warteten also vergeblich.

Und da standen heute 4:35 Stunden auf dem Garmin. Rechtzeitig zum Adventstee war ich wieder daheim und im warmen Wohnzimmer mit dem Adventskranz und den Kerzen war es dann auch gemütlich und eine Belohnung für die Zeit draußen im Nebel.

Einfach nicht zu sehen, der Nikolaus

Gibt’s Nikolausnebel? Also vom Nikolaus bestellter Nebel, damit er sich auf die faule Haut legen kann? Ja, das muss es wohl gewesen sein …

Schon in der Früh dichter Nebel, Radfahren nicht gerade angesagt, sollte ja wie gestern gegen MIttag wieder sonnig werden. Richtung Bayerischer Wald war es schon sonnig, das Satellitenbild zeigte nur im Donautal Nebel an. Am Mittag dann die Nachricht von Andreas, dass es Richtung Wald/Falkenstein schon sonnig ist. Also raus und die Donau rauf Richtung Kelheim, vielleicht dort eine schöne Aussicht von der Befreiungshalle herunter, mal schauen.

Doch weit und breit keine Sonne. Immer wieder auf den Anhöhen etwas mehr Licht. Also den nächsten Waldweg hoch, so hoch wie es eben ging und raus auf die Hochebene, sofern vorhanden. Doch keine Sonne, nirgends. 2 °C und leichter Wind, doch der Nebel blieb hartnäckig. Kurz vor Kapfelberg dann der erste Lichtblick, aber die Sonne schaffte es nicht.

Im Zurückschauen sah ich Sonne bei Matting, also retour und den Rosengarten hoch quer durch den Buchenwald, über glitschiges Laub und nasse Äste, kein besonderes Vergnügen und oben feststellend, dass es umsonst war. Auf dem Rückweg von Kelheim am rechten Donauufer ging es Richtung Hausen weg, da ich dort sowas wie blauen Himmel sah. Und oben angekommen dann tatsächlich ein Stück blauer Himmel über einem Senffeld mit einem schönen Ausblick auf einen Jägerstand und den Waldrand, der aber schon wieder im Nebel verschwand. Auch unten in Bad Abbach verschwand die Kirchturmspitze im Nebel, der Turm der Burg war gar nicht zu erkennen.

Na ja, und dann wieder Nebel die Donau rein bis in die Stadt, immer dichter werdend und die Autobahnbrücke bei Sinzing nahezu ins NIchts leitend. Wenigstens zwei Ruderer und ein Gütermotorschiff mit einem Schubleichter leisteten mir Gesellschaft. Sonst war niemand unterwegs, kein Wunder, wenn der Nikolaus auch keine Lust hatte und sich im dichten Nebel einen schönen Tag machte, unbeobachtet und alleine die ganzen Süßigkeiten futternd … gut, dass ich schon so alt bin und mir die Süßigkeiten am Abend auf dem Weihnachtsmarkt in Abensberg selber kaufen konnte.

So war das heute ein ständiges Rauf und Runter vom Donautal auf die Anhöhen und es sind 970 Höhenmeter in dreieinhalb Stunden zusammengekommen. Danke Nikolaus, dass ich wenigstens die Sonne einmal gesehen habe – bei der Kraxelei!