Fett und fett

Eine entspannte Inselumrundung mit 46 km immer am Wasser entlang. Sand, Dünen, Wasser, Priele, Wiesenwege, Pflasterwege, Deiche, alles dabei.

Anstrengend war es schon, Mark, der sich heute ein Fettes mietete, war aber gut mit dabei und wir hatten viel Spaß.

Am Hafen im Hafen Kieker ein Alster, also Radler, ansonsten nur Wasser und eine kleine Brotzeit, die wir dabei hatten.

Hier die vielen Eindrücke von unterwegs und die zwei Fetten mit ihren Fahrern …

Das Fette im Hafen und am Nordstrand 

Das Sturmtief ist in der Nacht weiter gezogen, heute ein ruhiger, sonniger Tag auf der Insel.

Raus ging es über den Südstrand und durch die Dünen zum Hafen, mit den schnellen Lotsenbooten, die weit raus fahren, um die Lotsen an Bord der Ozeanriesen zu bringen, die in die Ems rein fahren möchten, mit dem Seenotrettungskreuzer, der gerade auslief, dem alten Leuchtfeuerschiff Borkum Riff, das als Museum betrieben wird, den Krabbenkuttern und Segelbooten.

Über den Deich ging es dann rüber zum Steerenk-Klipp, einer Aussichtsdüne im Ostland, dem Startpunkt zur Wanderung an die Ostspitze, Hooge Hörn. Heute sah man bis Juist, klare, weite Sicht, auch Eemshaven war vom Hafen aus zu sehen.

Übers Café im Ostland – ein Pfannkuchen mit Brombeeren, Eis und Sanddorn musste sein, nachdem mich der aus den Dünen auf den Weg springende Ziegenbock ziemlich erschreckt hatte – ging es raus an den Nordstrand und entlang der Spülsaumkante zurück zur Strandpromenade.

45 km, Sonne, leichter Nordwestwind, feinster Sand, ein perfekter Sommertag auf dem Fatbike!

Ein fantastisches Schauspiel

Es war ein ganz besonderer Tag. Früh hatte es Nebel, mit -2 °C war es kalt unter der Nebeldecke, Sonne war für die Höhenlagen des Bayerischen Waldes angekündigt, also warm anziehen auf dem Rad.

Das Garmin Edge 810 zeigte bis -3,7 °C an, da darf man aber getrost zwei Grad abziehen, so genau misst das GPS die Temperatur nicht. Aber kalt blieb es trotzdem.

Im Stadtwesten und Stadtgebiet (Blick auf den Grieser Steg im Nebel, auf einen Hafenkran im Westhafen und über den Steg der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke) Nebel, tristes Grau bestimmte die Aussicht.

Doch dann ganz unvermittelt kurz unterhalb des Westhafens ein Lichtblick am Himmel, schaute nach Sonne aus. Und tatsächlich gab es einen lang andauernden Kampf zwischen Sonne und Nebel, ein fantastisches Schauspiel an der Brücke des Odessarings über die Donau.

Schwabelweis lag in der Sonne, am gegenüberliegenden Ufer wechselnden sich Sonne und Nebel im Minutentakt ab, hell und dunkel wurde es abwechselnd, eine mystische Stimmung lag über den Feldern entlang der Schwabelweiser Hinterstellung. Im Osthafen dann den ganzen Vormittag Sonnenschein, am Odessaring Nebel.

Auch am Nachmittag nur draußen am Osthafen bis über den Odessaring Sonne, ab dem Westhafen wieder Nebel und nur ab und zu eine matte Sonnenscheibe am nebligen Himmel. Es kostete etwas Mühe und ein paar Sprints, den Platz zu finden, um die nur kurz auftauchende Sonne zwischen den Türmen des Doms zu erwischen. Am Grieser Steg gelang es mir dann endlich.

Und nach Einbruch der Dunkelheit noch eine mit Weihnachtslichtern und sich im Regen spiegelnde Dachterasse, passend zum anstehenden Advent.