Viktor und ein verregneter Sommertag

Mehr Wolken als Sonne. Stark böiger Wind vor den heftigen Regenschauern. 

Und doch noch ein bisschen Farbe auf der Fahrt in die Arbeit. Tolle Graffitis! Die Jungs sind echte Künstler. 

Und Viktor fährt im Schatten der großen Hotelschiffe die Donaulände entlang. Im Zurückschauen scheint dann tatsächlich die Sonne für nicht mal eine Minute. Nur für ein Foto … 

Es darf wieder Sommer werden. Ohne Gewitter und Regen. 

Arbeitsweg mit dem Fetten

Weiterhin kalt, windig, Graupelschauer, tiefhängende graue Wolken, nur wenige Lücken, durch die die Sonne scheinen könnte, wenn sie denn gerade dort wäre.

Ein paar Eindrücke von der Fahrt in die Arbeit mit dem Fetten, was mir halt so aufgefallen ist auf und neben der Straße und den befahrenen Wegen.

Es darf Frühling werden, ich habe nichts dagegen!

Dann lieber in die Arbeit

Das sind die Tage, an denen es outdoor nicht unbedingt schön ist. Neblig, kalt, nass, windig (der Ostwind geht immer noch, das Tief ist wohl hoch über uns unbemerkt hinweggezogen) und Tauwetter. Gerade so über Null Grad, der Schnee in der Stadt ist sulzig, nass, pappig, draußen auf den freien Flächen noch etwas griffiger, gut zu fahren, wenn auch hier und da noch eisig und glatt.

Mit den Spikes kein Problem, sie greifen und halten die Spur, nur auf dem braunen zusammengeschobenen Salzmatsch, da hilft gar nichts mehr, ausser den Lenker festhalten und durch.

Die Sicht war heute sehr begrenzt, auf den Bildern, die ich auf der Fahrt in die Arbeit gemacht habe, gut zu sehen. Na ja, vieles ist gar nicht zu sehen, wenn man es genau nimmt. Ich hatte aufgrund des Windes die Hoffnung, dass es irgendwann im Lauf des Tages aufmachen wird, aber bis auf ca. fünf Minuten am späten Nachmittag, wo sich über der Innenstadt ein kleiner Fleck blauer Himmel zeigte, blieb es doch neblig und je weiter man nach Osten kam, desto dichter wurde die Suppe.

Am Abend dann noch eine ausgedehnte Heimfahrt. Dunkel ist dunkel. Da ist der Nebel egal, er ist nur in Mikroteilchen im Scheinwerferlicht zu sehen. Die Fischtreppe am Pfaffensteiner Wehr sieht aus wie eine Lavarinne, in der sich langsam die zähe Flüssigkeit zu Tal wälzt, immer wieder ein schöner Anblick durch die lange Belichtung. Und passend fand ich heute das Graffiti, das in den trüben, grauen Tag mit seinen überwiegend weißen Flächen ein bisschen Farbe und brachte und dazu noch so etwas wie gute Laune vermittelte …

Ab nach Mexiko!

1 °C, dichter Nebel, sogar Schnee! Irgendwie war ich frustriert heute früh … doch dann beim Vorbeifahren an den Graffities hinter dem Dultplatz plötzlich die Idee! Mexiko! Ja, da muss ich hin. Sonne, Hitze, blauer Himmel, staubige Straßen.

Schnell wurde ich fündig. Im Osthafen standen große Holzcontainer mit Bestimmungsland Mexiko. Bingo! Da passt selbst so ein fettes Rad locker rein, den Prokuristen kenne ich, das geht klar. Der Hafenkran stand bereit. Doch weit und breit kein Schiff, das die Fracht hätte mitnehmen können. Nur unter der Odessabrücke ein Güterschiff, das aber schon beldaden war und außerdem laut Marine Traffic keinen Seehafen als Bestimmungshafen hatte.

Und auch das Schiff für meine Mitfahrt, die „Savor“ (deutsch: genießen) legte unter der Oberpfalzbrücke im Schleusenkanal ab, bevor ich zusteigen konnte. Außerdem hatte sie arge Höhenprobleme unter den beiden folgenden Brücken, was mich dann wieder beruhigte, doch nicht eingestiegen zu sein.

Aus war er, der Traum von Mexiko, der so gut begonnen hatte.

Na ja, letztlich blieb der nette Anblick des mexikanischen Lokals in der Innenstadt mit dem Namen „El Sombrero“, der mir auch Wärme und Behaglichkeit vermittelte und die widrigen äußeren Umstände vergessen ließ, die ich heute für insgesamt dreieinhalb Stunden da draußen auf dem Rad ertragen musste …

Regen und Wasser

Da hat es aber richtig geregnet am Mittag bei der Fahrt in die Arbeit. Und die Jacke und Hose waren frisch gewaschen, aber noch nicht imprägniert. Na ja, kein Problem, wenn man nass ist, solange es einem warm bleibt. Die Funktionsunterwäsche von Odlo tut da klaglos ihre Dienste und hält die Knochen und Muskulatur warm und funktionsfähig …

Das Graffiti am Oberen Wöhrd passte so recht zum Wetter, das weiße Schiffchen schaukelte auf den Wellen, die erstaunten Augen schauten mich groß an. Ja, da kann man nicht nur rudern oder schwimmen, da kann man auch mit dem Rad fahren.

Ein kurzes Posing am Wasser, dann ein geschickt dekoriertes Handtuch im Fenster eines Flusskreuzfahrtschiffes, das ebenfalls nach Ablichtung bettelte, den grimmig drein blickenden Mann im Spiegelbild habe ich erst jetzt bemerkt, wird nicht wieder vorkommen.

Viel Wasser auch von unten, da wurden Rad und Fahrer wieder sauber, hatte es doch auf den verschlammten Wegen ganz anders ausgesehen.

Und dann am Abend auf dem Weg zum Stammtisch einen Freund mit seinem Trike getroffen und mit ihm die dreiviertel Stunde zum Menzo nach Wenzenbach geradelt, bevor es am Abend dann wieder zurück ging und auf einer kleinen Stadtrunde noch der weihnachtlich dekorierte Hochkran an der Baustelle an der Eisernen Brücke aufgenommen werden wollte. Warum sonst wäre er denn so geschmückt worden?