Viktor und ein bisschen Weltuntergang

Bis zur Eisernen Brücke sah es noch ganz gut aus. Der freie Blick von der Brücke auf Altstadt und über die Donau Richtung Westen ließ mich erahnen, wie der weitere Heimweg aussehen würde …

Drei Fotos, noch während der letzten Aufnahme begann ein Sturm der feinsten Art, die Leute, die über die Brücke gingen, nahmen gerne das Geländer, ich hatte Mühe mein Rad zu halten.

In der Thundorfer Straße Staubfontänen, Blätterwirbel und erste schwere Tropfen. In der Altstadt versuchten Gastronomen und Gäste zu retten, was von Bestuhlung, Sonnenschirmen und aufgetischtem Essen noch übrig war.

Und dann plötzlich war die Front donauabwärts gezogen und bei wieder hellem Himmel fuhr ich trocken und ohne Sturm nach Hause.

Viktor, La Belle Fleur und Gewitterregen 

Wer findet Viktor? 

Am Mittag bei der Fahrt in die Arbeit stellte er sich einfach in die Reihe der Reiseräder, die vor der Belle Fleur aus Holland, einer alten Kanalpeniche, die als Basis für die Radreise dient, standen. 

Und bei der Heimfahrt am Abend steht er nach heftigem Gewitterregen im Gegenlicht der kurz durchbrechenden Sonne am Poller auf der Kaimauer im Westhafen. 

Macht er nicht überall eine gute Figur? 

Tropische Gewitterregenrunde mit dem Flachen 

Nach einem regnerischen Tag am Nachmittag Sonne, blauer Himmel und eine gute Prognose auf dem Wetterradar. 

Mit dem Flachen bei tropischer Schwüle bis Kelheim, eher Tourentempo, am rechten Ufer, da die Freizeitinsel wegen einer Veranstaltung nicht befahren werden kann. 

Am Rückweg dann in Oberndorf Regen aus blauem Himmel bei Sonne und leichtem Wind. Wegen stärker werdendem Regen habe ich im Biergarten des Zunftstüberl in Matting eine dunkle Radler getrunken und bin nach Ende des Regens in die Stadt rein gefahren, wo es gar nicht gut aussah am Himmel. Vollgas nach Hause und gerade noch vor dem Megagewitter mit Hagelkörnern in Murmelgröße in die Garage eingebogen … 

Mit dem Flachen im Gewittersturm

Mit dem Flachen im Donautal Richtung Kelheim, die übliche Feierabendrunde. Doch heute waren Gewitter angesagt, die Sonne schien nur noch diesig aus einem grauen Himmel, es war verdächtig windstill. 

Ab der Freizeitinsel in Bad Abbach dann auffrischender Wind, der immer stärker und böiger von vorne kam, rauf nach Herrnsaal war es eine echte Herausforderung. Da auch einige schwarze Wolken aus Richtung Kelheim anrauschten, machte ich oben in Herrnsaal kehrt und fuhr zurück. 

Der Wind blies oft unvermittelt von der Seite, das Fahren kein Spaß heute. 

Und immer noch fuhren Radfahrer raus, hinein ins ankommende Wetter. 

Mit den ersten Regentropfen kam ich gerade noch rechtzeitig zu Hause an … 

Sport auf dem Hauptdeck

Während auf dem Zwischendeck der Lunch vorbereitet wurde … überhaupt eine gute Idee, ein Dach über dem Kopf zu suchen, denn von Westen her kam ein übles Gewitter mit Donner über die Stadt.

Gut, dass ich in den Osten raus musste, wo es noch einigermaßen hell aussah. Das dachten sich wohl auch die Schiffsführer der zwei Gütermotorschiffe und des Fahrgastschiffes Rataspona, während die Kristallprinzessin unaufhaltsam in den heranziehenden Regen hinein steuerte.

Aber da gibt es zwei überdachte Decks … Sport wurde aber dort auf keinem gemacht, nur gegessen und getrunken!

Im Südosten

Das war krass heute … ein wechselhafter, eher kühler Tag war vorhergesagt. Vom Ende her gesehen war das durchaus korrekt!

Durch den südöstlichen Landkreis ging es ausgedehnt in die Arbeit, in den Donauauen bei Sarching ein paar Eindrücke von der immer wieder beeindruckenden Walhalla. Viel Grün, viel Sonne, 21 °C, leichter Westwind. Ein paar weiße Hälse ragten aus dem satten Grün des Feldes, in der Ferne am anderen Donauufer die Walhalla.

Im Laufe des Tages wurde es wolkiger, windiger. Es gipfelte in einem regelrechten Sturm mit immer dunkler werdenden Wolken. Auf dem Wetterradar sah man eine Wetterfront mit Gewittern von Westen her kommen. Am frühen Abend war es dann soweit.

Gewitterwolken im Südosten der Stadt, der Himmel über dem Bayerwald unterhalb Donaustauf war schwarzgrau, der Wind stürmisch. Unterhalb Donaustauf regnete es heftig und die Temperatur fiel auf 11 °C.

Nach zwei Stunden, pünktlich zur Heimfahrt, war der Spuk vorbei, der Wind nicht mehr so stark und im Westen schon wieder Sonne.

Das erste Gewitter

Eine zweigeteilte Fahrt … das Donautal rauf und in den Mattinger Hängen Sonne, Windstille, fast schon schwülwarme 21 °C, keine Ahnung, wo die Wärme plötzlich her kam. Dann oben, auf dem Weg neben der B 16 hoch über Bad Abbach, beim Blick zurück, die Einsicht, dass sich da wohl was ändern wird auf der Rückfahrt.

Graue Wolken, teils hoch aufgetürmt, der Himmel wurde zunehmend dunkler, Wind kam auf auf den Höhen bei Bad Abbach. Ich schaute, dass ich Richtung Regensburg kam und bis ich unten an der Walba war, zeigte das Thermometer nur noch 12 °C, Richtung Sinzing/Naabtal sah es nicht gut aus. Doch unten im Donautal war noch alles still, aber es konnte nicht mehr lange dauern.

Immer noch kamen mir Rennradfahrer entgegen, ich deutete beim Grüßen Richtung Regensburg, aber keiner reagierte. Richtung Naabtal und Winzerer Höhen war es rabenschwarz, in Großprüfening waren die einsetzenden Gewitterböen so heftig, dass die Felder unter einer Staubwolke lagen. Keine Zeit mehr für Fotos … mit altersangepassten 50plus flog ich in die Stadt rein, die Radfahrer, die stadtauswärts fuhren, waren fast im Schritttempo unterwegs.

Erst auf dem Weg von der Garage ins Haus fielen die ersten schweren Regentropfen. Alles richtig gemacht!