Adebar hatte sturmfreie Bude

Interessiert, aber vorsichtig schaute er über den Rand des Storchennestes in Geisling auf dem alten Kamin. Sturmfreie Bude hatte er mit seinem Geschwisterstorch, der aber viel scheuer und etwas schüchtern war. Die Alten mussten wohl, wie bei Heranwachsenden so üblich, fürs Futter sorgen, während sich die Jungen einen faulen Lenz machten …

Ein schöner Tag da draußen in den Donauauen runter bis unterhalb Pfatter. Die Wolken sind zur Zeit sehr angenehm, sie halten die Sonne ab und zu von der Haut fern. Der Wind bläst seit gestern sehr frisch aus Westen, die 21 °C fühlten sich doch hier und da ohne Sonne etwas kühl an.

Eine schöne lange Heimfahrt, dreieinhalb Stunden kamen zusammen und es blieben viele schöne Eindrücke hängen. Gerne wieder …

Zwei Stunden Zeit

Musste am Abend noch einen Termin wahrnehmen, also waren zwei Stunden Zeit nach der Arbeit bis dahin, zu wenig um heimzufahren. Aber eine Runde die Donau runter ging auf jeden Fall.

Vom Osthafen über Barbing, Sarching, Friesheim, Pfatter bis raus Richtung Gmünd und retour über die Schleuse Geisling und die Tour de Baroque wieder bis Osthafen. Viel Wind, 23 °C, Sonne, Wolken, toll zu fahren, vor allem die Donau abwärts, der Wind kam von schräg hinten. Die Fernsicht war einmalig, wenig Verkehr, alles bestens.

Auf der Rückfahrt dann der härtere Teil gegen den Wind. Aber 30+ gingen immer, von Donaustauf rüber nach Barbing mit Wind schräg von vorne sogar bis zu 45 km/h. Lief sehr gut und war doch unaufgeregt zu fahren heute. Auch der Puls im angenehmen Bereich, was wäre da heute gegangen, wenn ich keinen Termin mehr gehabt hätte … so blieben noch 20 Minuten zum Duschen, Umziehen und für 2 Äpfel …

Die Smartwatch rechnet die Bruttozeit, also Pausen an den Ampeln, an Einmündungen, beim Fotografieren und sonstigen notwendigen Stopps werden nicht rausgerechnet. Damit ist hier auch nur der Bruttoschnitt angegeben, also die gesamte Zeit von Abfahrt bis Ende.

Da macht das Fahren mit dem Flachen echt Spaß, nicht auszudenken, was das mit einem normalen Rad für ein Kraftaufwand wäre, an so eine Zeit heran zu kommen. Und bequem und entspannt ist man mit so einem Flachen auch noch unterwegs, können sich die Leute halt nicht vorstellen, sonst würden sie es auch tun …

Alle Bilder von heute: https://goo.gl/photos/uMhMcKzfzsyGiZA17

Sommer an der Donau

Schon krass, wie die Temperatur gleich in die Höhe geht! Über 30 °C und das schon am zweiten Sommertag. Da wird schnelles Radfahren zur echten Anstrengung, vor allem an zwei hintereinander folgenden Tagen. Ein 30er-Brutto-Schnitt mit zwei Stadtdurchfahrten und Fotopausen ist doch nicht das Gelbe vom Ei, vor allem nach dem Tag gestern, an dem es noch schneller zur Sache ging.

Die Hitze habe ich heute stark bemerkt, dazu kam ein Wespenstich während der Fahrt direkt unterhalb des Knies, keine Ahnung, wie die Wespe da hin kam. Auf jeden Fall hat sie sofort mehrfach gestochen. Klasse Gefühl und Optik …

Es ging die Donau runter bis unterhalb Geisling, in Pfatter habe ich dann den Rückweg angetreten um dem direkten Hitzetod zuvor zu kommen. Der Blick auf die „blaue“ Donau hat etwas geholfen, die Jetskifahrer bei Geisling am rechten Donauufer waren rasant auf und im kühlen Nass unterwegs. Schaut toll aus, ist aber laut ohne Ende und jeder Laubsauger, Rasenmäher ist eine Wohltat dagegen. Aber es ist erlaubt und eine von zwei Jetskistrecken auf der Donau.

Das Geheimnis des Baums mit den bunten Anhängen habe ich nicht ergründen können. Mal schauen, vielleicht sehe ich mal irgendwann jemanden, der da noch etwas dazu hängt. Dann werde ich fragen.

Der Wind hat geholfen

Also nicht beim Fahren, da war er sehr hinderlich, da von Bad Abbach bis fast Geiselhöring und rüber nach Geisling fast immer von vorn kommend. Aber beim Wetter! Das kam wie ich aus dem Westen und der Ostwind hat es aufgehalten. Sehr schön …

Es war dann dreieinhalb Stunden sonnig, mit 25 °C sehr warm, erst mit Überqueren der Donau auf der Straßenbrücke unterhalb der Schleuse Geisling war dann auch die Front der grauen Bewölkung da, über Donaustauf sah es beim Retourfahren fast aus, als gäbe es Gewitter. Auf dem Bild mit Blick zu Tal von der Straßenbrücke in Geisling aus ist die Trennlinie gut zu sehen.

Wenig Verkehr im südlichen Landkreis, die Straße von Wolkering nach Gebelkofen war gesperrt, ruhiges und entspanntes Fahren. Die Sicht war gut, die Brotzeit in Bach an der Donau beim Schifferl auch.

Ein schöner, wenn auch etwas umständlich gefahrener Arbeitsweg. Die Kollegen sagen hin und wieder, dass sie mir mal ein Navi schenken, damit ich den direkten Weg finde!

Bei Sonne und Wind durchs Donautal und den Gäuboden

Zusammen mit einem Winterpokalkameraden ging es heute bei Sonne, kaltem Nordostwind und 5 °C durchs Donautal und hinein in den Gäuboden. Zwei Liegeräder von Flux, ein S-Comp und ein Z-Pro, das konnte ja nur ein gelungener Nachmittag werden. Mehr als fünf Stunden sind es dann auch geworden.

Auf dem Donauradweg bis runter an die Schleuse Geisling, dort ans rechte Donauufer und kreuz und quer durch den Gäuboden auf leeren, verkehrsfreien Straßen und durch einige Dörfer und vorbei an Höfen und Scheunen. Schloss Puchhof lud zu einem kurzen Abstecher ein, die Sonne schien dort im Gäuboden am Nachmittag durch einen diesigen Himmel, der weißlich schimmerte und nur drüben, vorm Bayerwald sah man das schöne, tiefe Blau des klaren Nachmittagshimmels.

In Straubing wechselten wir dann das Ufer wieder und fuhren auf der anderen Seite wieder den Donauradweg zurück. Hin und wieder ein Radfahrer, ein paar Spaziergänger, war recht ruhig heute da draußen. Wir trennten uns in Kiefenholz, ich fuhr alleine weiter Richtung Regensburg und musste mich beeilen, dass ich nicht in die Dunkelheit hineinkommen würde. Flott ging es zu Berg, den Wind glücklicherweise schräg von hinten, die Sonne immer klarer direkt von vorne.

An der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke ein herrlicher Sonnenuntergang, über der Altstadt ein feuerroter Sonnenball, der langsam hinter den altehrwürdigen Bauten und Türmen der Stadt versank. Für schöne Bilder störten die Baukräne und es fehlte mir auch die Zeit, wurde es doch schon ziemlich dunkel und ich wollte die Beleuchtung nicht noch montieren.

Entlang der Thundorfer Straße, an der Steinernen Brücke, am Fischmarkt und Arnulfsplatz laute Rufe von allen Seiten: „Boah, hast du den gesehen!“. „Was war das denn?“. „Wow, der heizt da durch!“.

Na ja, es pressierte halt und seit Stefan nicht mehr in Regensburg wohnt, muss ja irgendwer mal für solche Aktionen in der Altstadt sorgen …

Wiedereinstieg nach den stillen Tagen

Es muss ja wieder weitergehen nach der langen Weihnachtspause, damit die überschüssigen Kalorien verbrannt werden und die alten Knochen nicht zum Rosten anfangen …

Wie gewohnt gab es Nebel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, erst am Nachmittag wurde es mit bis zu 4 °C etwas wärmer. Die Welt war grau und die Sicht begrenzt, schemenhaft sah ich in der Ferne Bäume und Kirchtürme auftauchen, von den Höhen des Bayerischen Waldes sah ich gar nichts.

Es ging kreuz und quer durch den südlichen Landkreis, von Regensburg bis Bad Abbach, Thalmassing, Dünzling, Moosham, Taimering bis Geisling. Dort in der Bäckerei ein kurzer Snack, ein Smalltalk mit den Verkäuferinnen und einem Rennradfahrer, dann ging es kreuz und quer wieder zurück.

Wenig bis gar nicht befahrene Straßen, die Eindrücke sind auf den Fotos (heute leider nur mit dem Smartphone, da ich die Speicherkarte nicht in der Kamera hatte, die ich dabei hatte) zu erkennen … grau, wenig Verkehr, die Bäume am Straßenrand waren die einzigen Highlights auf der fünfstündigen Rundfahrt.

Und dann noch zwei Wasserfahrzeuge, ein ca. 180 Meter langer Schubverband und die Fähre Matting, die zwei landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge übersetzte, die am anderen Ufer Holz abholten.

Morgen dann hoffentlich ein bisschen mehr Licht … oder vielleicht sogar Sonne?