Mal ohne Fahrrad, aber am Nachmittag dann noch eine Stadt-Land-Fluss-Runde ❄️🌨️😎

Viktor, Rauhreif und der Nikolaus 

Leichter Frost, den ganzen Tag Nebel, bizarr angefrorene Bäume auf den Höhen über der Stadt. Alles in Weiß- und Grautönen, kalte Farben und kalte Luft.

Was wäre das für ein Bild mit ein bisschen Sonnenschein gewesen …

So musste auf dem Weg von der Arbeit nach Hause der Nikolaus am Neupfarrplatz für warme Farben und etwas Wärme sorgen, auch wenn er völlig unbeeindruckt über dem Trubel am Weihnachtsmarkt thront.

Sonne, Rauhreif, Kälte und beim alten Papst war auch keiner daheim

Herrlicher Rauhreif heute!

Der Nebel der vergangenen Nacht fror an Bäume, Sträucher und Zäune, vor dem strahlend blauen Himmel ein wunderbarer Kontrast, ganz standesgemäß weiß-blau, wie sich das hier in Bayern gehört …

Kalt war es, die Sonne war dann am Nachmittag weg, Wolken bedeckten den Himmel, wenigstens der übliche Nebel blieb aus. Die Kälte von gestern steckte mir noch in den Knochen, deswegen begnügte ich mich heute mit einer kürzeren Runde, die mich am Rückweg über Pentling führte. Vom Donautal hoch auf die Höhen bringt Wärme in den Körper, das war die Intention auch heute. Langsam und stetig bergauf, langsam im Schnee wieder bergab durch den Wald, möglichst wenig Fahrtwind, der schneidend kalt ist und den Körper unnötig belastet.

Durch das Joseph-Ratzinger-Gangl ging es runter zum ehemaligen Wohnhaus des alten Papstes Benedikt XVI. Unscheinbar das Haus, wie er war und immer noch ist. Erst kürzlich war er wieder einmal im Fernsehen zu sehen, scheint im noch immer gesundheitlich gut zu gehen bei den Römern. Heute hätte es ihm hier in seiner alten Heimat sicher auch gefallen!

Das Haus ist unbewohnt, lediglich Verwalter kümmern sich darum, sein Bruder, der ehemalige Domkapellmeister, lebt in einem Stift hier in Regensburg.

Ein paar Eindrücke von unterwegs. Sonne, Rauhreif, angefrorene Bäume, Zäune, Knospen, ein vereister Bachlauf, das Fette vor dem Fernsehturm und zum Ende hin total fertig auf einer kalten Schneefläche liegend.

Regensburg rundumadum – auf den Höhen rund um die Stadt

Am frühen Nachmittag sah es dann doch danach aus, als würde das Wetter halten. Sogar ein paar Wolkenlücken ließen erahnen, wo sich die Sonne bei kühlen 6 Grad versteckte. Also rein in die Radklamotten, Foto und Wasserflasche in die Radtasche gepackt und los ging es.

Die Wege und Pfade waren tief und schwer zu fahren, am Max-Schultze-Steig war sowieso Schieben angesagt, denn nach der Naturschutzgebietsverordnung ist das Radfahren nicht erlaubt. Es wäre auch nur dem Trialweltmeister möglich gewesen, dort zu fahren, selbst das Laufen war grenzwertig. Nur Schlamm unter nassen Blättern.

Die Aussicht von da oben ist toll, flussaufwärts auf die Autobahnbrücke über die Donau, flussabwärts nach Kleinprüfening.

Unten dann auf den anderen Flussseite ein Blick zurück hinaus, wo ich hergekommen bin.

Auf den Winzerer Höhen eine schöne Sicht von Norden auf die ganze Stadt, den Fernsehturm gegenüber, die Donau von Mariaort her kommend, den Dom in der Altstadt.

Über den Stadtosten ging es hinauf am Universitätsklinikum vorbei bis nach Großberg, am Rückweg nochmal ein Blick auf die inzwischen beleuchtete Stadt und den Fernsehturm mit dem letzten Abendrot in der Ferne.

Alle Eindrücke von der anstrengenden, aber schönen Runde mit dem Fatbike Trek Farley 6 in meinem Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/14Dezember2014RegensburgRundumadum