Fatbikerunde an der Donau

Fatbikerunde an der Donau bis Kapfelberg. In Bad Abbach kamen mir vier Fatbiker entgegen, die offensichtlich auf Tour waren. Zu langsam war ich, bis ich die Kamera klar hatte, die Chance war vorbei.

Ich kaufte mir noch ein dunkles Weltenburger Radler im Café Donaulände, dann fuhr ich über Lohstadt zur Fähre Matting, von dort bis rein in die Stadt.

Und wen traf ich beim Hochfahren in der Brückstraße in der Moccabar? Genau, die vier Fatbiker, eine Familie mit zwei Kindern und coolen Rädern und einem noch cooleren Anhänger.

Stadtradeln Regensburg – Tag 13 – Fatbikerunde nach Oberndorf

Eigentlich wollte ich ja nur etwas mit dem Fatbike fahren, da es am Nachmittag etwas wärmer wurde und nicht mehr regnete. Bei 15 Grad ging es raus an die Fähre Prüfening, doch Richtung Bad Abbach sah es dunkel aus am Himmel. Also rein am Ufer entlang, vorbei an der Naabmündung mit der Wallfahrtskirche Mariaort, Richtung Stadt. Doch kurz vorm Pfaffensteiner Wehr fing es auch da zu regnen an. Unter der Brücke stand das Team von Nora, die mit einem „Für das Team“ Richtung Westen losfuhr.

Ich wartete und hielt noch die Aussage „Alles Lüge“ fest, die ein Sprayer auf einem Betonsockel hinterlassen hat. Was immer er damit meinte, er hat in vielen Dingen sicher Recht!

Da es jetzt im Westen wieder heller aussah, fuhr ich den Donauradweg wieder raus zur Fähre, doch dort fing es dann auch zu regnen an. Also Regenhose und -jacke drüber, kurz das Regenradar gecheckt, aber so richtig trocken schien es nirgends zu sein. Da fuhr eine Bikerin an mir vorbei, die ich kurze Zeit später wieder einholte und aus einem kurzen Gespräch wurde eine Regen-Fahrgemeinschaft bis zur Walba. 9 Grad hatte es noch, es war lausig kalt, die nassen Hände empfindlich kalt.

An der Walba kam noch ein Local oder wie man neudeutsch sagt Guide dazu, die beiden hatten eine Tour in den Höhenzügen um Oberndorf geplant. Ich schloss mich an, wir hatten viel Spaß und auf Waldwegen und Trails eine schöne Tour zusammen. Am Wasserturm oben in Pentling dann noch eine grandiose Aussicht ins Donautal, bevor sich der Guide von uns trennte und wir wieder in die Stadt rein fuhren.

Interessant war, dass das Bike der Bikerin daheim in der Badewanne gewaschen wird. Ich stelle mir gerade vor, dass man danach sicher duschen kann, da der Sand in der Badewanne eine Rutschsicherheit garantiert und man diesen wesentlich gefährlicheren Vorgang (ohne Spaß, da passieren die meisten Kopfverletzungen) des Duschens ganz ohne empfohlenen Duschhelm durchführen kann. Spaß beiseite, wir steuerten noch die Autowaschanlage in der Kirchmeierstraße an und säuberten dort mit sanftem Strahl aus der Düse die Bikes, die wie neu aussahen.

Ein toller Nachmittag mit netten Leuten, fürs Stadtradeln hat es aber wegen der Strecke nicht allzuviel an Kilometern gebracht, nur magere 48,6 km bei zum Schluss 7 Grad und leichtem Regen … ich gelobe Besserung … wobei 1800 km in 11 Tagen sind ja auch nicht gerade wenig und Faulheit kann mir da keiner aus dem Team vorwerfen!

Eiskalter Nordostwind an der Burgruine Donaustauf

Bei -3 Grad und gegen den eisigen Nordostwind (in Böen bis 40 km/h) ging es raus Richtung Donaustauf und die Donau runter. Am Rückweg dann noch hoch auf die Burgruine Donaustauf, die Auffahrt mit 20% Steigung hat es in sich, auch wenn es nur ein kurzes Stück ist. Und ganz ehrlich, ich wäre bestimmt nicht schneller als 30 km/h gefahren, auch wenn das Verkehrszeichen da nicht oben drüber gewesen wäre … an der Steigung selber beginnt das Vorderrad des Fatbikes schon aufzusteigen, wenn man nicht aufpasst und mit dem Körper zu weit hinten auf dem Sattel bleibt.

Der Wind und das Fatbike sind nicht so kompatibel, den Gegenwind spürt man deutlich stärker als mit einem „Schmalspurrad“, bei Seitenwind kann man sich gut gegen den Wind lehnen, so viel Widerstand bietet das Fatbike. Gewöhnungsbedürftig.

An der Burgruine oben war es sehr glatt, selbst das Gehen war schwierig, das Rad diente tatsächlich als Gehhilfe. An Fahren war nicht zu denken, weder rauf noch runter. Und der Wind pfiff heulend durch die alten Gemäuer, eisig kalt war es und ich war froh, dann nach ein paar Fotos und dem grandiosen Ausblick runter ins Donautal wieder ins Tal hinunter zu kommen.

Das Wetter war nicht so schön, nur ein paar kleine Wolkenlücken, aber keine Sonne. Trotzdem ein paar schöne Augenblicke da oben und die Fahrt war ja sowieso eine feine, wenn auch anstrengende Sache, vor allem, wenn der Wind von vorne kam.

Alle Eindrücke im Web-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/5Februar2015BurgruineDonaustauf

Langsam gewöhne ich mich an den Schnee

Knackig kalt war es heute auch tagsüber, allerdings stieg die Temperatur doch auf -3 Grad an, besser als die -9 Grad der letzten Nacht. Der Schnee war gefroren, das Knirschen unter den Reifen hört sich gut an und das Gefühl beim Fahren war auch gut.

Dort wo gestern die Sonne hin schien, war es eisig, aber auf den Feld- und Waldwegen unproblematisch zu fahren. Am frühen Nachmittag verschwand die Sonne hinter einer ziemlich dichten Bewölkung, die nur hier und da Lücken ließ. Da galt es beim Durchscheinen der Sonne schnell zu halten und das schöne Licht einzufangen.

Die weiten, weißen Flächen und das Licht waren heute wunderschön, das Auf und Ab auf den Hügeln machte viel Spaß und so vergingen drei Stunden wie im Flug. Den Sonnenuntergang sah ich von der Anhöhe über dem Max-Schultze-Steig, danach wurde es kälter und ich machte mich über den Hügel auf den Heimweg.

Alle Eindrücke von heute im Web-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/4Februar2015SchneefahrtBergaufUndBergab

Im Schnee die Mattinger Hänge rauf und runter

Die Sonne nimmt den Schnee bei Tagestemperaturen um den Gefrierpunkt schon etwas weg, vor allem an den Südlagen. Durch den Frost in der Nacht gefriert das Schmelzwasser und bildet auf den Forst- und Waldwegen eine eisige Schicht, die Tritte der Fußgänger gefrieren beinhart und das Fahren wird schwierig.

Trotz der 3,8-Zoll breiten Reifen rutscht das Fatbike auf eisigem Untergrund schnell weg, hier helfen letztlich nur Spikes, die den notwendigen Grip geben würden.

Die Fahrt führte in die Mattinger Hänge, auf Feld- und Waldwegen ging es rauf und runter, ein paar Stopps für Fotos waren mit dabei und mit Wolken, Sonne, Schneefall und Mond war wettertechnisch für einen schönen Mix gesorgt.

Beim Reinfahren in die Stadt dann noch ein kurzer Moment Sonnenuntergang am Prüfeninger Schloss. Ein kalter, aber schöner Nachmittag draußen auf dem Rad.

Alle Eindrücke von unterwegs im Web-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/1Februar2015Schneerunde

Über Nacht wurde Ostbayern schneeweiß

15 cm Neuschnee über Nacht, in den Höhenlagen über den Tälern mehr. Der Schnee war schwer, die Bäume ächzten unter der Last, der frische Wind befreite sie aber zum großen Teil von dem zusätzlichen Gewicht, der große Schneebruch blieb wohl aus.

Am Nachmittag klarte es etwas auf, die Temperatur fiel schnell unter den Gefrierpunkt, der Schnee wechselte den Ton vom Knirschen aufs leise Krachen, Vorsicht war angesagt, vor allem dort, wo die Nässe nicht weg zog, sondern einfach am Boden fest fror.

Die Fahrt im Wald hoch nach Eilsbrunn, vorbei am Walderlebniszentrum und dann wieder im Tal unten auf dem Labertalradweg war fantastisch, weite Bereiche waren unberührt, fahrtechnisch am Anfang mit dem pappigen Schnee nicht immer einfach, später mit dem gefrierenden Schnee ging es dann einfacher. Aufpassen musste man bei Fußspuren, da fuhr das Vorderrad hier und da einen eigenen Weg, aber bei 12 bis 15 km/h im bis zu 15 cm hohen Schnee war das schnell zu korrigieren.

Mit den breiten Reifen hat man bei so viel Schnee ständig das Gefühl, dass man bergauf fährt. Selbst im leichten Gefälle muss man treten, da der Widerstand des Schnees, den man zusammendrücken muss, sehr hoch ist.

Aber es machte riesig Spaß und nachdem es jetzt aufgeklart hat und die Temperatur schon bei -2 Grad liegt, wird es morgen noch einen Schneetag mit dem Fahrrad geben. Je nach Glätte eventuell mit dem Trike, mal sehen.

Alle Bilder von heute im Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/30Januar2015Neuschnee

Am Altwasser

Ein Tag mit sehr wechselhaftem Wetter. Schneeschauer, Regenschauer, Wind, Sonne. Im schnellen Wechsel zogen riesige Wolkenfelder über den Himmel und sorgten so für sehr abwechslungsreiche Erlebnisse auf dem Rad.

Die schönste Zeit erwischte ich dann am späten Nachmittag draußen an der Donau Richtung Walba, wo sich das Licht der hinter den Wolken untergehenden Sonne im Altwasser spiegelte und der alte, umgestürzte Baum, vom Biber gefällt und abgenagt, für ein schönes Wirrwarr im Wasser sorgte.

Danach zogen wieder dicke Wolkenfelder über den Himmel und schon in Bad Abbach fing es wieder zu schneien an, was am Rückweg rein bis in die Stadt anhielt. Aber in der Dunkelheit sah ich den Schneeregen nur im Licht des Scheinwerfers und ab und zu auf der Brille, wenn sich eine Schneeflocke unter die Schirmmütze verirrte.