Wochenbeginn mit Viktor

Motivation zum Wochenende

Viktor und der graue Gruseltag 

Das, liebe Leute, das war der gruseligste Nebeltag des Monats, des ganzen Herbsts. 

Und da stehe ich in Landsend am Osthafenspitz und da fährt der Klinger mit dem Fahrgastschiff zur Walhalla! Hammer! Null Sicht, saukalt und nass, nichts Schönes, gar nichts … 

Am Abend auf den am Donausüdarm stillliegenden Hotelschiffen und der Kristallkönigin dann schon ein bisschen ein anderes Bild, warm und einladend. 

Doch Viktor musste weiter und sah aufgrund des nassen, schmutzigen Belags auf Straßen und Wegen nicht so aus, als würde man ihn an Bord lassen … ein anderes Mal! 

Sonnenaufgang im Osthafen

Endlich mal wieder einen Sonnenaufgang erwischt. Zwischen zwei Uferbäumen am linken Donauufer kam die Sonne gerade über den Höhenrücken hinter Tegernheim und ich schaute just in dem Moment da rüber … immer wieder schön anzuschauen. Das Wasser war trotz der Strömung absolut glatt und lag wie ein Spiegel da. Das ist selten da draußen, vor allem um diese Zeit, da kurz vor sechs doch die ersten Frachtschiffe ihre Fahrt wieder aufnehmen und das Wasser aufwühlen.

Am Nachmittag dann endlich die ersehnte Wärme mit bis zu 21 °C. Der Wind böig, aber nicht mehr so kalt, der Himmel im schönsten Blau, die Natur in allen möglichen Grüntönen und die Rapsfelder in ihrem einmaligen Gelb, das ich immer wieder begeistert anschaue.

Getroffen habe ich einen Freund auf seinem Liegedreirad (Trike) und einen weiteren Liegeradfahrer, der sich als Martin aus Burghausen vorstellte und eigentlich aus dem Landkreis Regensburg stammt. Er war mit seinem Liegerad auf der Rückfahrt von Riedenburg und verbringt ein paar Tage hier zum Urlaub machen und Rad fahren. Wir haben uns nett unterhalten und festgestellt, dass die Welt gar nicht so groß ist, da wir beiden einen weiteren Liegeradfahrer aus Burghausen kennen …

Erkenntnisse am Fluß

Ein paar Erkenntnisse bei der morgendlichen Fahrt in die Arbeit an der Donau entlang …

  • Die Flusskreuzfahrtschiffe fahren noch immer, obwohl es schon Winter und fast Weihnachten ist. Am Donaumarkt lagen heute morgen schon 7 solcher schwimmender Hotels und die Touristengruppen bevölkerten die Uferwege, Altstadt und Weihnachtsmärkte.
  • Im Schleusenkanal kann so eine Begegnung schon eng werden und die Schiffe fahren dicht am Ufer, ziehen eine Menge Wasser weg und sich beim Vorbeifahren gegenseitig an.
  • Im unteren Vorhafen der Schleuse Regensburg begegnen sich zwei der Riesen.
  • So ein 135-Meter-Schiff auf einem Flussabschnitt mit 150 Metern Breite zu wenden ist schon beeindruckend, aber letztlich nichts anderes als mit dem PKW ein Wenden in 3 Zügen.
  • Wer sein Fahrrad im Fluss lagern möchte, der muss sich was zur Konservierung der Fahrradteile und des Rahmens überlegen, BEVOR er es dort einlagert! Obwohl die Farbe und der Bewuchs schon auch cool aussehen. Die Kette und das Schaltwerk werden aber wohl nicht mehr ganz zu gebrauchen sein.
  • Es gibt nicht nur Verrückte mit Spezialfahrzeugen neben sondern auch auf dem Wasser. Nass sind weder sie noch ich geworden heute, es hat nämlich nicht geregnet …

Windig, regnerisch, bewölkt

Ein windiger, regnerischer Tag, an dem die Sonne nicht wirklich eine Chance hatte. Nicht mal die Tauben auf der Eisenbahnbrücke Mariaort hatten Lust zu fliegen, sie saßen einfach da und schauten in den Wind …

Immerhin stiegt die Temperatur novemberuntypisch nochmal auf 14 °C am Nachmittag und sogar auf meiner langen Runde nach Hause blieb es trotz Wind angenehm. Um 20.30 Uhr hatte es noch immer 12 °C, der Himmel riss immer mehr auf, was sich schon draußen in Schwabelweis beim Sonnenuntergang andeutete.

Auf dem Weg in die Arbeit schon eine Begegnung Höhe Osthafen mit einem der großen Flusskreuzfahrtschiffe, das aus Richtung Passau kam. Dann am Nachmittag auf dem Heimweg noch die Melodia, die an der Schwabelweiser Hinterstellung still lag. Auf dem Landgangsteg konnte ich das Fatbike gut parken und ein paar Aufnahmen vom ungleichen Paar machen. Die deutsche Gastlandflagge wehte im Wind, ansonsten war es still auf dem Schiff, die Fahrgäste waren wegen des Niedrigwassers schon einige Tage von Bord.