Sonniger Nachmittag auf dem Flachen

Viktor und allerlei Räder auf Biergartentour 

Die Welt ist bunt! 

Die Fahrradwelt noch bunter … Abendrunde ins Zunftstüberl nach Matting. 

Fünf Fahrräder, komplett unterschiedliche Einsatzbereiche, aber ein Ziel und ein schöner Abend. Ein Mountainbike, ein Crosser, ein Lastenrad, ein Liegerad, ein Singlespeed. 

Gerne wieder! 

Und unsere Gesellschaft könnte sich von den Fahrrädern was abschauen … eine bunte Vielfalt ohne Probleme miteinander und friedlich nebeneinander ist jederzeit möglich! 

Start der TdF 2017 – Einzelzeitfahren mit dem Carbonara

Enttäuschung!

:(Wollte mich vor dem Start noch schnell anmelden, ging nicht. Außerdem wäre das Tretlager des Carbonara zu weit oben. Aber der technische Leiter stimmte einer virtuellen Teilnahme zu und schickte mir eine gpx-Datei eines Kolumbianers, gegen den ich per Ghostracer fahren könne.

Perfekt. Ging gegen halb fünf los, der Kerl fuhr wie der Teufel. Offensichtlich auf der Straße, denn ich musste am Radweg die ersten zehn Kilometer fünfmal anhalten, er fuhr einfach weiter und hatte einen gehörigen Vorsprung. Okay, mein Schnitt im A…., er auf dem Display von Ghostracer ein gutes Stück voraus. Aber auch total rücksichtslos unterwegs.

Dann plötzlich blieb er stehen, so nach 16 bis 17 Minuten. Was ist denn da los? Hat der keine Lust mehr? Noch nicht mal Bad Abbach erreicht … 50 km stehen doch auf der Uhr. Na ja, ich weiter, wollte nichts riskieren, nicht disqualifiziert werden.

Fuhr dann ein einsames Rennen und kam alleine nach 50 km an der Fähre in Prüfening an.

Lief nicht gut heute, zu viele verkehrsbedingte Stopps, achtmal musste ich wegen vorausfahrender Begleitfahrzeuge an Engstellen und Kreuzungen anhalten, rauswärts starker Gegenwind, kostete mehr Zeit als der Rückenwind auf der Rückfahrt wieder einbrachte, statt des Zettels mit der Dosierung zur Senkung des Hämatokritwerts von 62 Prozent während des Rennens auf die erlaubten 50 Prozent zum Rennende, den mir der brasilianische Arzt mitgegeben hatte, hatte ich eine Rechnung vom Mediamarkt über den Rasierer, den ich letzte Woche gekauft hatte, dabei. Telefonisch war der Brasilianer nicht zu erreichen, seine Sekretärin sagte mir, er hätte eine Standleitung nach Düsseldorf. Das Kortison, das ich einnehmen muss und auch das Asthmamittel halfen mir aber ganz gut, trotzdem war die Chance auf eine gute Platzierung dahin. Zum Glück, denn in der Dopingkontrolle wäre ich wegen der Blutwerte aufgefallen, wir liegen ja hier auf 330 Meter und nicht auf 6800 Meter Meereshöhe …

Was solls, auch der Toni Martin wurde nur Vierter und war wahrscheinlich auch enttäuscht. Immerhin bin ich ca, 3 Minuten vor Toni Martin wieder daheim gewesen und habe seinen Zieleinlauf im Fernsehen gesehen. Das ist doch auch ein Erfolg!

Für meine schlechte Leistung möchte ich mich entschuldigen und verspreche, dass ich beim nächsten Event dieser Art besser vorbereitet sein werde. Nachdem nun Valverde raus ist, bin ich auch raus, er hätte mich gut über die Berge gebracht, alleine habe ich keine Lust mehr …:whistle:

Vor allem werde ich mich über die Streckenlänge besser informieren, denn wie ich jetzt weiß, sind die Jungs nur ca. 13 km gefahren und ich fast die vierfache Strecke.

Mit dem Flachen eine Runde im Donautal

Nachdem mit dem ersten sonnigen und fast Frühlingstag (es hatte nicht mehr als 13 °C, auch wenn man in der Sonne einen anderen Eindruck hatte) morgen schon wieder Regen angesagt ist, war es nach den Arbeitsfahrten mit dem Singlespeed unbedingt notwendig, noch eine Runde mit dem Flachen im Donautal zu fahren.

Aufgrund des Wetters waren doch einige Radfahrer unterwegs, die allerdings erst raus fuhren, als ich schon wieder in die Stadt rein fuhr. Es lief gut, für kurze Klamotten war es noch etwas kühl, aber mit einem Baselayer und einem kurzärmeligen Trikot und Armlingen ging es perfekt, weder zu kühl, noch zum Schwitzen.

In Kelheim am ersten Kreisel fuhr ich raus auf die Staatsstraße und zurück zur Fähre Prüfening, die ich für gemessene Fahrten als Start- und Endpunkt nehme, damit ich mich aus der Stadt raus ein- und ausfahren kann. Bis auf einen langsam fahrenden Bus in Poikam in der Engstelle und zwei einbiegenden Traktoren in Oberndorf lief es flüssig und glatt, ohne besondere Vorkommnisse. Bin zügig, aber nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen gefahren … dafür bin ich langsam aber sicher aus dem falschen Produktionsjahr!

Im folgenden Beitrag die Fahrt als Video aus der Vogelperspektive mit eingefügten Bildern … oder gleich hier: https://www.relive.cc/view/902612763?r=wa

Crosser und Dreirad in der Kältekammer 

Sonntag früh, halb neun, -11 °C, der Nebel fällt wie Schnee vom Himmel, alles weiß und grau … was spricht eigentlich gegen eine Radrunde mit einem genauso Narrischen? 

Andy mit dem Crosser wartete an der Fähre Prüfening, ich habe Viktor wegen der Straßenverhältnisse in der Garage gelassen und das Trike genommen. 

Gemeinsam ging es an der Donau entlang, durchs Reden verging die Zeit schnell und die Kälte ebenfalls. Wobei ich neben dem Crosser meine Komfortzone schon verlassen musste … 

Etwas Sonne zwischen den Nebelschwaden, kurz vor dem Zusammentreffen mit der Kohorte von Wanderern aß Andy noch eine leicht gefrorene Banane, einen bevorstehenden Kampf fürchtend? 

Eine schöne Runde mit teils frischem Rauhreif in den Hängen vor fast blauem Himmel. Und hinterher fahrend versuchte ich noch das eine oder andere Foto zu machen. 

Gegen Mittag dann immer noch -7 °C und leichter Schneefall in der Stadt. Winter eben! 

Mal wieder mit dem Dreirad ein bisschen offroad gefahren 

Grau, mit -2 °C kalte, wenigstens kein Wind und trocken. Mal wieder über Stock und Stein, einem Mountainbiker begegnet, den ich auch noch gut ablichten konnte, ansonsten eher eine Fahrt gegen den Schweinehund, der heute etwas aufmüpfig war, dann aber auch unter drei Räder gekommen ist …