Mit dem Flachen unterwegs

Fatbikerunde an der Donau

Fatbikerunde an der Donau bis Kapfelberg. In Bad Abbach kamen mir vier Fatbiker entgegen, die offensichtlich auf Tour waren. Zu langsam war ich, bis ich die Kamera klar hatte, die Chance war vorbei.

Ich kaufte mir noch ein dunkles Weltenburger Radler im Café Donaulände, dann fuhr ich über Lohstadt zur Fähre Matting, von dort bis rein in die Stadt.

Und wen traf ich beim Hochfahren in der Brückstraße in der Moccabar? Genau, die vier Fatbiker, eine Familie mit zwei Kindern und coolen Rädern und einem noch cooleren Anhänger.

Sonntagsrunde am 4. Advent und Wiedersehen mit dem Kussmund

2 Grad, die Straßen noch etwas nass, doch schon waren erste Wolkenlücken erkennbar. Das Niederschlagsradar zeigte nichts an, auch für die nächsten Stunden schien mit dem Westwind nichts anzukommen. Bei dem Wind war das Trike wegen seiner aerodynamischen Vorteile das Rad der Wahl und so ging es die Donau entlang Richtung Kelheim.

Höhe Unterirading an der Walba sah ich dann den Kussmund zu Berg fahren, es reichte gerade, um an der Gierseilfähre in Matting ein paar Fotos zu schießen. Schon beim Weiterfahren sah ich kurz vor Oberndorf, dass die A-Rosa Silva wohl länger auf die Bergschleusung warten muss, da gerade ein Schubverband in die Schleusenkammer einfuhr und für die 135 Meter des Kussmunds kein Platz mehr war.

Ich fuhr weiter Richtung Kelheim, drehte dann aber in Saal an der Donau um und fuhr noch in die Mattinger Hänge hoch zum Rosengarten, bevor ich wieder den Heimweg antrat.

Auf der Brücke über den Schleusenkanal in Bad Abbach rüber zur Freizeitinsel traf ich dann die A-Rosa Silva eine gute Stunde später noch einmal und konnte sie ganz nah fotografieren. Die Reling am Oberdeck war wegen der Brückendurchfahrt umgelegt, das Steuerhaus heruntergefahren und der Schiffsführer und seine junge Begleiterin (seine Tochter?) schauten durch die Dachluke heraus. Hoffentlich würde das gut gehen. So einen Fall (okay, die junge Dame damals war 25 Jahre alt und die Geliebte des Kapitäns, was diesen wohl etwas durcheinander brachte) gab es ja vor einigen Jahren im Mittelmeer auch, wo das in einer Katastrophe endete. Hier ging das Manöver gut, die Durchfahrtshöhe reichte aus und Kussmund fuhr Richtung Kelheim weiter, ich Richtung Regensburg zurück, entlang an den von der Sonne beschienenen Felsen entlang der Mattinger Straße.

Eine schöne, wenn auch kalte und windige Vormittagsrunde.

Alle Eindrücke hier: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/21Dezember2014TrikerundeAnDerDonau