Mit dem Flachen nach Riedenburg 

Nochmal ein warmer Herbsttag, klasse zum Rad fahren!

Heute ein paar Kilometer weiter ins Altmühltal hinein bis Riedenburg. Kelheim und Essing habe ich auf der Staatsstraße umfahren, das machte sich auch bei der längeren Strecke im Schnitt (brutto, also mit Standzeiten an Ampeln und kurzen Stopps für Fotos) bemerkbar. Mehr geht aber nicht mehr, dazu müsste ich echt trainieren …

Kleiner Spaß! Und mir hat es auch viel Spaß gemacht heute. Vor allem die Farben der beiden Felder hatten es mir angetan!

Viktor am Morgen, Highracer am Nachmittag 

In die Arbeit mit Viktor durch die menschenleere Stadt, vorbei an alten und historischen Gebäuden. Blumen inklusive …

Dann mit dem Highracer aus der Stadt raus an die Donau rauf bis Kelheim, durch Kelheim durch, ins Altmühltal bis Essing. Heftige Kopfsteinpflasterpassagen inklusive. Dann retour.

Bei so einer Fahrt mit zwei Stadtdurchfahrten von Tür zu Tür schaut die Sache schon ganz anders aus, wenn man die Zahlen betrachtet, dazu muss ich sagen, dass die Smartwatch den Bruttoschnitt berechnet und jeder Stopp zulasten des Gesamtschnitts geht. In der Stadt steht man dann halt verkehrsbedingt oder an Ampeln.

Verglichen mit der Runde mit dem Flachen gestern ohne Stadt, ohne die schlechten Bedingungen bei der Einfahrt ins Altmühltal war ich heute nicht langsamer unterwegs und hatte auch noch das schnellere Rad. Der Wind war wie gestern, West, auf dem Rückweg eher unbeständig und nachlassend.

Gestern ein 37er, heute ein 32er Schnitt. Okay, annähernd doppelt so lange Strecke, aber das macht das Kraut auch nicht fett …

Immerhin noch 22 °C, Sonne, herbstliche Farben! Vielleicht der letzte Tag über 20 °C in diesem Jahr.

Aber der Herbst ist wie im Leben trotzdem die schönste Zeit …

Weniger Wind, mehr Sonne

Wenn jetzt die Temperatur auch noch zweistellig wird, dann ist ein Gefühl von Frühling da. Aber mit dem noch vorherrschenden Nordostwind und den maximal 9 °C fühlte sich das noch sehr winterlich und für die Jahreszeit deutlich zu kalt an (meinen wenigstens die Wetterjungs im Radio).

Doch hundert Prozent Sonne, nur ein paar dünne Schleierwolken, ein herrliches Blau des Himmels über dem Donau- und Altmühltal und den angrenzenden Höhenzügen, die die Täler begrenzen. Rauf und runter ging es, manche Straße, die ich noch nicht gefahren bin.

Vom Felsenhäusl hinter Essing rauf auf die Hochebene durch eine kleine Schlucht mit Felsen und hohen Bäumen, einer Höhle hoch oben am Hang und einem kleinen Marterl, das an den verunglückten Bauernsohn Josef Schneider von Kaltenhofen erinnerte, der da am 16. August 1929 wohl beim Holztransport ums Leben kam. Der Bitte bin ich auf meine Art nachgekommen, ein Vaterunser hilft ihm nicht. Aber ich habe mir Gedanken gemacht, wie es wohl zu seiner Zeit und in seinem Leben ausgeschaut haben mag …

Ein paar Eindrücke vom alten Ludwig-Donau-Main-Kanal und dem neuen Main-Donau-Kanal in Kelheim, von den markanten Landpunkten und allem, was mir so aufgefallen ist.

So darf es weitergehen und ruhig noch etwas wärmer werden, damit sich das Gefühl von Frühling auch hier in der Gegend einstellt.

Schöne Augenblicke im Altmühltal

Ein echter Frühlingstag. Na ja, früh dichter Nebel, Sichtweiten unter 50 Meter, dann ab 11 Uhr Sonne, aber kühle 6 Grad. Um 12 Uhr dann die Aussicht auf einen warmen Sonnentag. Mit dem Fatbike ging es auf überwiegend unbefestigten Wegen immer am Wasser entlang bis ins Altmühltal, wo ich am Campingplatz Haidhof umkehrte. Die Holzbrücke bei Essing ist immer wieder ein schöner Anblick, übrigens die längste Holzbrücke Europas. Die Uferwege am Main-Donau-Kanal sind mit dem Fatbike ein Genuss, der feine und grobe Schotter ist nicht zu spüren, wie auf Luftkissen gleitet man darüber und zieht eine leichte Staubfahne hinter sich her. Die Sonne, das Wasser, die menschenleeren Wege und der nicht vorhandene Kraftfahrzeugverkehr machten die Fahrt zu einem echten Genuss. Ein paar eindrucksvolle Momente von dieser tollen Gegend habe ich mit dem Smartphone festgehalten. So kann es weitergehen …