Schnee ohne Ende und zur Krönung Eisregen am Abend

Eisregen, Tauwetter, Wasserpfützen … mit dem dritten Rad geht fast alles 

Glatt, nass, grau in der Früh, nass, etwas Sonne und teilweise noch immer glatt am Nachmittag. 

Spannend auf dem Arbeitsweg heute. Rutschen, einbrechen, driften, durch Wasserpfützen Rasen, stecken bleiben, alles dabei gewesen. 

Auf Naturwegen war kein Fahren möglich, entweder das blanke Eis oder fünf Zentimeter tiefer Harsch. Ein paar Mal habe ich dann geschoben. 

Ein paar Eindrücke von unterwegs … 

Überall Glatteis … Trikewetter

Ohne Worte!

Hab ich so noch nicht erlebt. Anstrengend, das Trike in Bewegung zu bringen, ist wie fahren auf der Rolle. Und für das Schleudern wäre eine Bremse am Hinterrad der Hit gewesen.

Ach ja, der Nachbar hat die Schlittschuhe raus geholt und ist nach 15 Jahren mal wieder gefahren. Aber das erste Mal auf der Straße Straße …

Mega kalt und abends froh über das Trike 

Eiskalt auf der Fahrt in die Arbeit, frischer Rauhreif und gefrierender Nebel, zweimal kurz die Sonne zwischen den Nebelschwaden, ein paar graue Eindrücke von unterwegs. 

Die Donau draußen im Osten gefroren, da kann man drüber gehen, ich muss aber nicht der Erste sein! 

Und am Abend gefrierender Regen. Alter Schwede! Mein Trike, meine Klamotten, meine Brille mit einer Eisschicht überzogen, das Hinterrad fuhr sicher die doppelte Strecke und in Kurven ging es oft gerade aus dahin. 

Gut, das Dreirad dabei gehabt zu haben … 

Gar kein Wetter … wäre manchmal besser

Na ja, Sauwetter wollte ich in die Überschrift nicht reinschreiben. Aber es trifft das heutige Wetter perfekt.

Am Morgen schnell noch etwas Neuschnee, der erwartete Eisregen blieb dagegen aus, tagsüber dann immer noch Frost, aber tonnenweise Streusalz auf den Straßen, matschig brauner Schnee, zusammengefahren von den Autos, ekelhaft für Radfahrer, denn das Profil jedes Reifens macht komplett zu und man fährt wie im Sand irgendwo hin.

Zum Glück gab es genug offroad-Strecken, die schneebedeckt und damit gut zu fahren waren. Auf der Rückfahrt von der Arbeit dann noch einsetzender Nieselregen oder Eisregen, die Temperatur stieg aber auf etwas unter Null Grad, in der Stadt gefror der Regen nicht, draußen auf den Freiflächen schon, da hörte ich beim Fahren das Knacken und Knistern des frischen Eises auf dem alten Schnee.

Nach ja, ein grauer Tag, früh grau, mittags grau, abends grau bis dunkel … man kann Rad fahren, muss man aber nicht an so einem Tag.

So ein Spaß …

Die Überschrift habe ich mir mal vom Waldler geklaut, der heute mit seinem Fetten auch sehr viel Spaß im Schnee hatte … https://waldlerblog.wordpress.com/2016/01/05/so-ein-spass-2/

Auf der Fahrt in die Arbeit Schneefall, Eisregen, auf den Brücken extreme Glätte, am Geländer festgefrorenes Wasser, aus dem Brückenablauf meterlange Eiszapfen in bizarren Formen, von denen langsam das Schmelzwasser tropfte, ein Containerschiff in der Schleuse Regensburg, im Auslauf unter dem Schleusentor jede Menge Fische, die von den Möwen gierig gefangen wurden, das Containerschiff dann auf der Talfahrt vor der Nibelungenbrücke, Höhe Tegernheim dann noch ein talfahrendes Schiff, dorthin führt nur ein Feldweg, den noch niemand vorher gefahren war.

Der Schnee war schwer heute, oben leicht angefroren, darunter weich und pappig, schwer zu fahren, oft schwer zu steuern, auf den Uferwegen sah man an den zwei, drei Fahrradspuren, dass da Schlangenlinien fahren angesagt war, teils Matsch mit mehr als zehn Zentimeter Höhe, dann wieder gefrorene Stellen.

Sobald es etwas in die Hügel ging nahm die Schneehöhe zu, oft zusammengetretener Schnee, der noch schwerer zu fahren war. Eine echte Herausforderung heute, aber auch viel Spaß.

Zum Schluss der heutigen Schneefahrten noch eine Runde durch die Altstadt mit ein paar Stadtansichten und einem kleinen Schneemann, der gerade noch als solcher zu erkennen war, so spartanisch war seine Körperform und Ausführung …

Ein toller Tag mit dem Fetten im Schnee!

Nochmal Neuschnee – Spaß pur

In aller Früh fing es nochmal zu schneien an, mit -6 °C war es auch recht kalt, der Wind aus Ost war auch zu bemerken.

Doch der erste auf unberührten Wegen zu sein, erst noch im Dunkeln, dann nach Sonnenaufgang auch mit etwas Sicht im Schneetreiben, entschädigte für die winterlichen Rahmenbedingungen.

Und dass es richtig Spaß und Laune machte, brauche ich nicht zu erwähnen. Der Arbeitsweg hin und zurück dehnte sich heute wegen des weißen Zeugs und des passenden Setups am Fatbike (Spikes sind einfach toll) auf viereinhalb Stunden aus …

So kann es noch ein bisschen bleiben, habt ihr gehört, ihr Wetterexperten, so bleiben!!!

Dass die Bilder nahe an Schwarz-Weiß sind, dafür kann ich nun aber auch nichts, wenn da draußen alles Grau und Weiß ist. Nur der Vollständigkeit halber.