Frühling, wo bist du denn?

Sonne angesagt, mal schauen

Fahrt zur Arbeit, aber Spaß auf dem Dreirad 

Etwas Neuschneeauflage, drunter das blanke Eis, heimtückisch fürs Zweirad. Da kommen auch die Spikes an ihre Grenzen, den Eisrinnen ist nicht zu entkommen. 

Und lieber feige als auf der Nase liegen … hatte ich vor zwei Jahren, muss ich nicht mehr haben! 

Mit dem Trike machte es viel Spaß, etwas ruppig, die Federung kommt mit der hohen Frequenz nicht mit, das muss ein Fattrike werden nächsten Winter. Durch den modularen Aufbau gut machbar, schau mer mal … 

Eine paar Eindrücke von heute. 

Mit dem Fetten alles richtig gemacht 

Ich war schon mit dem Dreirad unterwegs, aber in unserem Viertel sind die Straßen nicht geräumt und das ständig durchdrehende Hinterrad hat mich dazu bewogen, umzudrehen und das Fette zu holen. 

An der Donau entlang ging es bei Minusgraden und eisiger Ostwind zur Arbeit, die beiden Aliens konnten es gar nicht glauben und hielten mich wahrscheinlich für einen solchen! 

So gefroren wie heute Mittag habe ich schon lange nicht mehr, gefühlt waren das windige und eisige minus 20 Grad … 

Dann fing es am Nachmittag zu schneien an, schnell war überall auf den Straßen eine geschlossene Schneedecke, es war plötzlich um fünf Grad wärmer und gab auch noch Eisregen. Unter dem Schnee das blanke Eis, in der Altstadt kamen die Busse teilweise nicht mehr aus den Haltestellen, Autos und Radfahrer rutschten umher. 

Nur das Fette mit den Spikes fühlte sich wohl und fuhr bis auf wenige Stellen mit zusammen geschobenem Schnee-/Salzgemisch wie auf Schienen. 

Richtig entschieden, denn mit dem Trike wäre ich da nicht durchgekommen … 

Eisglätte und drei Räder 

Nicht gut, wenn es bei Minusgraden auf tagelang gefrorenen Boden regnet! Da war was los heute früh, teilweise pures Eis auf Straßen und Wegen. 

Spikes am Zweirad waren Pflicht. Oder ein Dreirad und jede Menge Spaß! Hui, driften und rutschen, meistens kontrolliert, wenn nicht, dann ohne Folgen. Da spielt so ein Trike seine ganze Stärke aus. 

Und die Landschaft war in den Höhenlagen weiß vom gefrorenen Nebel und Nieselregen. Ein herrliches Bild. Übers Labertal und Eilsbrunn ging es zum Gut Grafenried und dann auf abenteuerlichen Wirtschaftswegen und über Felder und durch den Wald wieder runter ins Donautal. 

Eine kleine Tour mit teils stark verschmutzten Fahrbahnen, aber die Abstreifer an den Vorderrädern haben sich in ihrer Einfachheit wieder mal bewährt und Wasser und Dreck einfach abtropfen lassen. Bremsen und Motor blieben sauber! 

So ein Spaß …

Die Überschrift habe ich mir mal vom Waldler geklaut, der heute mit seinem Fetten auch sehr viel Spaß im Schnee hatte … https://waldlerblog.wordpress.com/2016/01/05/so-ein-spass-2/

Auf der Fahrt in die Arbeit Schneefall, Eisregen, auf den Brücken extreme Glätte, am Geländer festgefrorenes Wasser, aus dem Brückenablauf meterlange Eiszapfen in bizarren Formen, von denen langsam das Schmelzwasser tropfte, ein Containerschiff in der Schleuse Regensburg, im Auslauf unter dem Schleusentor jede Menge Fische, die von den Möwen gierig gefangen wurden, das Containerschiff dann auf der Talfahrt vor der Nibelungenbrücke, Höhe Tegernheim dann noch ein talfahrendes Schiff, dorthin führt nur ein Feldweg, den noch niemand vorher gefahren war.

Der Schnee war schwer heute, oben leicht angefroren, darunter weich und pappig, schwer zu fahren, oft schwer zu steuern, auf den Uferwegen sah man an den zwei, drei Fahrradspuren, dass da Schlangenlinien fahren angesagt war, teils Matsch mit mehr als zehn Zentimeter Höhe, dann wieder gefrorene Stellen.

Sobald es etwas in die Hügel ging nahm die Schneehöhe zu, oft zusammengetretener Schnee, der noch schwerer zu fahren war. Eine echte Herausforderung heute, aber auch viel Spaß.

Zum Schluss der heutigen Schneefahrten noch eine Runde durch die Altstadt mit ein paar Stadtansichten und einem kleinen Schneemann, der gerade noch als solcher zu erkennen war, so spartanisch war seine Körperform und Ausführung …

Ein toller Tag mit dem Fetten im Schnee!

Nochmal Neuschnee – Spaß pur

In aller Früh fing es nochmal zu schneien an, mit -6 °C war es auch recht kalt, der Wind aus Ost war auch zu bemerken.

Doch der erste auf unberührten Wegen zu sein, erst noch im Dunkeln, dann nach Sonnenaufgang auch mit etwas Sicht im Schneetreiben, entschädigte für die winterlichen Rahmenbedingungen.

Und dass es richtig Spaß und Laune machte, brauche ich nicht zu erwähnen. Der Arbeitsweg hin und zurück dehnte sich heute wegen des weißen Zeugs und des passenden Setups am Fatbike (Spikes sind einfach toll) auf viereinhalb Stunden aus …

So kann es noch ein bisschen bleiben, habt ihr gehört, ihr Wetterexperten, so bleiben!!!

Dass die Bilder nahe an Schwarz-Weiß sind, dafür kann ich nun aber auch nichts, wenn da draußen alles Grau und Weiß ist. Nur der Vollständigkeit halber.