Arbeitsweg

Im richtigen Moment am richtigen Ort

Statt Sonnenaufgang Vollmond

Viktor und ein bisschen Weltuntergang

Bis zur Eisernen Brücke sah es noch ganz gut aus. Der freie Blick von der Brücke auf Altstadt und über die Donau Richtung Westen ließ mich erahnen, wie der weitere Heimweg aussehen würde …

Drei Fotos, noch während der letzten Aufnahme begann ein Sturm der feinsten Art, die Leute, die über die Brücke gingen, nahmen gerne das Geländer, ich hatte Mühe mein Rad zu halten.

In der Thundorfer Straße Staubfontänen, Blätterwirbel und erste schwere Tropfen. In der Altstadt versuchten Gastronomen und Gäste zu retten, was von Bestuhlung, Sonnenschirmen und aufgetischtem Essen noch übrig war.

Und dann plötzlich war die Front donauabwärts gezogen und bei wieder hellem Himmel fuhr ich trocken und ohne Sturm nach Hause.

Viktor und der Vollwaschgang

 

34 Grad am Nachmittag, irgendwie kam da eine warme Luftblase aus dem Süden heran. Und für den Abend waren Gewitter und Regen für die Nacht angesagt. Na, das war eine schöne Aussicht auf die Heimfahrt von der Arbeit!

Bis zur Eisernen Brücke ging es sogar, war trocken für ein paar Fotos, aber der Blick nach Westen hieß nichts Gutes …

So war es dann auch. Ab Stadtmitte heftiger Regen, warm und angenehm, trotzdem nass und daheim nach zehn Minuten Vollwaschgang lief das Wasser dann aus den Schuhen, als ich sie umdrehte.

Ist ja nur Wasser, sagte ein Mädchen mit dem Fahrrad an der Kumpfmühler Kreuzung an der roten Ampel neben mir und wischte sich das Gesicht trocken. Wir mussten beide lachen …

Wiederentdeckt 

Bürgerfest 2017 in Regensburg. Die Altstadt ist für Kraftfahrzeuge komplett gesperrt, die 40000 Besucher müssen anderweitig in die Altstadt kommen. 

Und man glaubt es nicht, aber die Leute besinnen sich auf ein alternatives Verkehrsmittel, das gute alte Fahrrad. 

Überall abgestellte Fahrräder, in der Nacht um 24 Uhr bei Ende des Festes unglaublich viele Radfahrer auf dem Weg raus aus der Altstadt, so gut wie keine Autos. 

Warum geht das nicht im Alltag!? 

Es wäre die einzige Möglichkeit, die Stadt von Gestank, Blechlawinen und Lärm zu befreien und das Leben ein Stück lebenswerter zu machen … 

Fett durch den Nebel und über 11 Brücken 

Nebel, 2 °C, grau und diesig, so ging es in der Dämmerung mit dem Fetten von der Arbeit nach Hause. 

Und da fahre ich tatsächlich elfmal über die Donau und ihre Nebenarme! 

Von wegen über sieben Brücken musst du gehen … 

Ein paar Aussichten aufs Wasser, die Ufer und entfernte Details. 

Das Fette im Nebel 

Dichter Nebel am Morgen in der Altstadt, nicht ungewöhnlich um diese Jahreszeit. Doch ungewöhnlich, dass nur einen guten Kilometer weiter donauabwärts an der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke die Sonne scheint und mein Schattenbild ins noch grüne Laub der Bäume zeichnet … 

Ein Hinweis, wie der Radfahrer aussieht, findet sich auf dem dritten Bild!