Brücken

Ein grauer Morgen

Nach dem großen Regen

Es schien so, als würde es nicht mehr aufhören zu regnen … eine Kollegin, die mittags in den Dienst kam, erzählte, dass sie in Weiden am Vormittag bei Sonne im Freibad schwimmen war … na ja, geschwommen sind wir heute hier auch. Überall Wasser und davon reichlich.

Erst am späten Abend dann Entspannung und Zeit für eine Abendrunde die Donau raus bis Bad Abbach. Die Luftfeuchtigkeit war hoch, es war kalt mit nur noch 12 Grad beim Sonnenuntergang und folglich bildete sich auch Nebel, der sich langsam über die Landschaft legte.

Eindrucksvolle Stimmungen entlang der Hänge des Flusstals und direkt am Fluss. Die Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck davon.

Der Moment, wenn man die Winterklamotten wieder anzieht

Bis zum frühen Nachmittag teils heftiger Regen, Temperaturen gefühlt nahe dem Gefrierpunkt, starker Wind, ein krasser Tag.

Erst am späten Nachmittag dann etwas Wetterberuhigung, der Wind flaute ab, sogar die Sonne kam ab und zu durch die Wolken. Aber es war bitterkalt. Mit 5 °C und dem Wind fühlte es sich wie 2 °C an, ich habe für die Tour mit dem Flachen tatsächlich die Winterklamotten angezogen.

Nicht daran denken, dass es heute vor einem Jahr am späten Nachmittag Sonne und 21 °C hatte! 21 °C! Irgendwie ist dieser April einer, der wirklich macht, was er will. Nur nicht warm …

In Anbetracht weiterer Schauer habe ich mich um Regensburg herumgetrieben und hier und da ein Foto gemacht, wo sich der Blick gelohnt hat.

Sonne, Wolken, Licht und weite Sicht

In der Früh vor Sonnenaufgang eisige Kälte. Die Nässe vom gestrigen Abend war überfroren, bei -1 °C Straßenglätte in den höheren Lagen, die Streudienste fuhren tatsächlich noch einmal und warfen kräftig Salz auf die Straßen. Ich hatte auf der einstündigen Fahrt zur Arbeit richtig kalte Finger … wie schon lange nicht mehr.

Tagsüber dann Sonne und Wolken, Regen- und Schneeschauer im Wechsel. Mit 7 °C am Nachmittag war es dann in der Sonne schön auszuhalten, die Fahrt an der Donau und Naab entlang, rauf auf die Höhen Richtung Adlersberg war sehr angenehm und es war sehr hell heute, viel Licht, klare und weite Sicht.

Ein schöner Tag zum Radeln, wenn auch noch ziemlich nass und matschig auf den unbefestigten Wegen und mit den Straßenreifen hier und da ein echtes Abenteuer. Fast so glatt wie in der Früh, auf jeden Fall aber um ein Vielfaches schmutziger. Man sieht es dem Rad, den Schuhen und der Radhose an.

Entspannte Fahrt mit dem gebrochenen Vorderhuf

Nein, ich habe mir kein Bein gebrochen, keine Sorge …

Das ist ein Kommentar eines Freundes, der das Liegerad mit der Einarmschwinge am Vorderrad so bezeichnet hat. Schaut aus, wie ein gebrochener Vorderhuf beim Pferd, meinte er.

Aber es ist eine Sänfte. Bequem, vollgefedert, ein perfektes Rad für die genussvolle Tour im Winter. Mit der überzogenen Sitzauflage hat man quasie eine Sitzheizung, Rücken und Hintern sind immer schön warm, was will man mehr bei diesem Wetter.

Ja, wolkig bis neblig war es da draußen neben der Donau. Nur bei Bad Abbach ein kurzer Abschnitt, wo die Nebelschwaden Platz für eine etwas fahle Sonne machten, die nicht mal einen richtigen Schatten werfen konnte.

Ein paar Eindrücke von unterwegs, während der Fahrt mal von ganz unten, mal von oben, mal von der Seite fotografiert, die Perspektiven am Liegerad sind etwas anders und ungewohnt für einen Normalradfahrer.

Es hat Spaß gemacht, ich hoffe nun auf besseres Wetter und Bilder mit Sonne am morgigen Sonntag …