Kunst

Die Tage mit dem Fetten

Mit dem Flachen unterwegs

Farben an einem Regentag

Viktor, Graffiti, Grieser Steg und Entenrennen 

Bei frostigen -3 °C am Morgen zur Arbeit. Mit klammen Fingern am Dultplatz nur die Schnellwahltaste am Smartphone für die Aufnahme vor dem Graffiti bedient, das geht auch bei gefühlten minus zehn Grad mit Handschuhen. 

Am Grieser Steg eine schöne Spiegelung der Sonne im Wasser, da musste ich nochmal umdrehen. Beim Anschauen der Bilder daheim habe ich dann auch die beiden Enten gesehen, die durch die Sonnenbrille im Gegenlicht komplett unsichtbar waren … 

Und bei der Heimfahrt am Nachmittag noch ein kurzes Shooting am Donaumarkt oben an der alten Mauer. 

Viktor auf harten, gefährlichen und eindeutigen Wegen 

Eine trübe und regnerische Fahrt in die Arbeit. Farbe im Graffiti, auf den Grashalmen zwischen den Pflastersteinen und auf den vom Regen noch teilweise nassen Kastanien. 

Mehr ist heute nicht passiert, auf der Rückfahrt war es stockdunkel und bis auf vereinzelte Rücklichter vor mir komplett farblos … 

Die lange Runde zur Arbeit

Der große Regen blieb aus. Im Gegenteil, herrlicher Sonnenschein schon am frühen Morgen. Also die lange Runde über Geisling zur Arbeit. Und gechillt mit dem Flachen, immer der Sonne entgegen, bevor es retour in den Ernst des Lebens ging.

Das schlechte Wetter kündigte sich am Himmel schon an, ein deutlicher Wolkenstreifen kam aus dem Südwesten heran, unaufhaltsam. Und gegen Mittag war es dann auch vorbei mit Sonne und 15 °C. Egal, da musste ich eh arbeiten.

Viele schöne Eindrücke vom Fluss, den Ufern, den angrenzenden Anhöhen, dem Weinbaugebiet in Kruckenberg und Bach, wo es sogar ein Weinmuseum zu besichtigen gibt. Die Arbeiten in den wenigen Weinbergen liefen schon an, Vorbereitungen wurden getroffen, es lag schon einiges bereit, was eingepflegt werden muss.

Schöne Blicke auch in den Bayerwald und über den Fluss ans andere Ufer oder den Fluss rauf oder runter. Einfach schön hier. Egal wohin man fährt, man muss nur die Augen offen halten und all die schönen Eindrücke aufnehmen.

Oder für diejenigen, die nicht dabei waren, im Bild festhalten. Viel Spaß beim Anschauen!

Fett(er Wind)

Ostern vorbei, Winter vorbei, Urlaub vorbei, erste Fahrt zur Arbeit und zurück vorbei …

Dafür beginnt viel Neues: Frische Luft aus Westen, in teils heftigen Böen, den ganzen Tag. Wieder mal das Fette statt dem Flachen. Kräftiges Gelb vor zartem, frischem Grün. Neue Touristen werden herangeschippert, bringen frisches Geld in die Stadt. Vor der großen Schifffahrtssperre und aufgrund des niedrigen Wasserstandes reger Umschlag in den Häfen. Im Westhafen geleicherter Quarzsand vor dem Weitertransport nach Linz. Neue Graffities am Dultplatz.

Und die beste Nachricht: Der Frühling scheint tatsächlich direkt ums Eck zu sein. Er wird wohl diese Woche noch bei uns vorbei schauen und hoffentlich ein paar Tage bleiben!

Dann lieber in die Arbeit

Das sind die Tage, an denen es outdoor nicht unbedingt schön ist. Neblig, kalt, nass, windig (der Ostwind geht immer noch, das Tief ist wohl hoch über uns unbemerkt hinweggezogen) und Tauwetter. Gerade so über Null Grad, der Schnee in der Stadt ist sulzig, nass, pappig, draußen auf den freien Flächen noch etwas griffiger, gut zu fahren, wenn auch hier und da noch eisig und glatt.

Mit den Spikes kein Problem, sie greifen und halten die Spur, nur auf dem braunen zusammengeschobenen Salzmatsch, da hilft gar nichts mehr, ausser den Lenker festhalten und durch.

Die Sicht war heute sehr begrenzt, auf den Bildern, die ich auf der Fahrt in die Arbeit gemacht habe, gut zu sehen. Na ja, vieles ist gar nicht zu sehen, wenn man es genau nimmt. Ich hatte aufgrund des Windes die Hoffnung, dass es irgendwann im Lauf des Tages aufmachen wird, aber bis auf ca. fünf Minuten am späten Nachmittag, wo sich über der Innenstadt ein kleiner Fleck blauer Himmel zeigte, blieb es doch neblig und je weiter man nach Osten kam, desto dichter wurde die Suppe.

Am Abend dann noch eine ausgedehnte Heimfahrt. Dunkel ist dunkel. Da ist der Nebel egal, er ist nur in Mikroteilchen im Scheinwerferlicht zu sehen. Die Fischtreppe am Pfaffensteiner Wehr sieht aus wie eine Lavarinne, in der sich langsam die zähe Flüssigkeit zu Tal wälzt, immer wieder ein schöner Anblick durch die lange Belichtung. Und passend fand ich heute das Graffiti, das in den trüben, grauen Tag mit seinen überwiegend weißen Flächen ein bisschen Farbe und brachte und dazu noch so etwas wie gute Laune vermittelte …