Kleine Stadtrunde auf der Suche nach der Sonne

Vor dem Termin heute Abend noch eine entspannte Stadtrunde mit allem … Touristen-Watching, Passagierschiffe anschauen, die Altstadt genießen, in das Hochwasser der Donau reinschauen.

Einfach eine schöne Stadt … eine sehr schöne Stadt!

Das alte Rocky Mountain durfte das Flair miterleben.

Wolken und immer wieder heftige Schauer

Regenschauer im schnellen Wechsel mit Sonne und riesigen Wolkentürmen. Früher regnete es einmal, heute fiel das Wasser einfach geschlossen vom Himmel …

Wehe, man fand kein festes Dach über dem Kopf! Blieb nur die Wahl, die Radfahrten in die sonnigen Abschnitte zu legen, was mir gut gelang.

Eindrücke vom Arbeitsweg hin und zurück. Schiffsanlegestelle Donau an der Thundorfer Straße, Marc-Aurel-Ufer mit der Schiffsanlegestelle der Fahrgastkabinenschiffe, Westhafen mit den Umschlagskränen und dem übel riechenden Haufen Müllschlacke, Blick auf die nächste Regenfront und Heimfahrt in den Sonnenuntergang.

Die Hoffnung auf einen Sommer stirbt zuletzt … heute wären wir zu viert nach Italien gestartet mit den Liegerädern. Sechs Tage von hier aus und zurück. Jetzt hoffen wir auf Ende Juli …

Die Donau runter

Heute ging der Heimweg von der Arbeit am Nachmittag die Donau runter bis Pondorf, dort habe ich einen Freund von der Arbeit abgehalten, Brotzeit im Schatten der großen Bäume am Platz vor der beeindruckenden Kirche gemacht und auch ein paar Fotos.

Es war sehr warm heute, bis zu 28 °C, sonnig, auflebender westlicher Wind. Aber immer noch schwül, die Haut war gut nass, gegen den Wind ging es ganz gut, mit dem Wind war Schmoren im eigenen Saft angesagt.

Die angekündigten Gewitter blieben bis zum späten Abend aus, östlich von Donaustauf war es sonnig und die paar Schleierwolken lösten sich irgendwie wieder auf. Auf dem Rückweg noch ein Stopp im Armenspital in Donaustauf auf ein dunkles Radler, dann ging es noch über Mariaort und Etterzhausen ein Stück ins Naabtal und im Donautal bis zur Walba. Dort aber keine Einkehr mehr, da dann doch die Wolken immer dunkler wurden und der Heimweg die bessere Variante war.

Lichter am 3. Advent

Arbeiten war angesagt heute am 3. Advent … Adventstee ist damit ausgefallen, die Familie feierte alleine.

Auf der abendlichen Heimfahrt dann aber doch Lichter in Hülle und Fülle. Weihnachtliche und solche auf den Straßen und Plätzen, mal ganz weiß, mal golden glänzend, mal knallig rot, mal statisch, mal bewegt, mal schnell vorbeiflitzend. Aber allesamt eine schöne Abwechslung in der Dunkelheit neben dem hell erleuchteten Scheinwerferkegel der Bikelampe mit dem fast reinweißen LED-Licht.

Nibelungenbrücke, Stadtamhof, Donaulände, Donaueinkaufszentrum mit dem Christbaum und Donauuferweg Höhe Westbad dienten als Locations für die Aufnahmen, Hauptdarsteller immer das Fette mit dem sternförmig strahlenden weißen oder roten Licht.

 

Heute mit Allem

Ein Regensburger weiß, was das heißt … mit Allem. Wenn man eine Knackersemmel bestellt, vor allem am Christkindlsmarkt, dann mit Allem (Meerrettich, süßem Senf, mittelscharfem Senf, Essiggurke). Schmeckt fantastisch!

So war die Fahrt zur Arbeit und zurück heute auch. Nebel und -1 °C beim Start, dann eine Minute, ja, tatsächlich eine, Hoffnung auf Sonne mit zwei kurzen Lichtblicken auf den warmen Planeten, doch die Hoffnung verging schnell, denn der Nebel war heute einfach stärker. An der voll belegten Donaulände vorbei, die Veronika am linken Ufer durch eine kleine Lücke fotografiert, dann an der Donaulände den Eisenstreuer entdeckt (siehe vorherigen Blogeintrag) und eine grausige Entdeckung gemacht … ein Verbrechen, eine Schlachtung, oder was war hier geschehen?

Entwarnung. Das Schiff, das Eisenerz geladen hatte, ist ohne Lukenabdeckung gefahren und hat durch den langen Regen etwas Wasser im Laderaum gehabt. Beim Entladen ist dieses dann rot gefärbte Wasser aus der Kranschaufel getropft und hat den Bereich um den Festmachepoller so grausig aussehen lassen.

Am Abend dann im Regen und immerhin 2 °C nach Hause. Der Holzbelag der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke immer wieder ein Unterfangen bei Nässe, wenigstens aber beleuchtet, nicht nur durch die Bikelampe. Am Donaumarkt die Kristallkönigin, fertig hergerichtet für eine Firmenweihnachtsfeier de luxe, die Herren Vorstände brauchen ja auch Unkosten, damit die Steuerabgaben ans Finanzamt nicht zu hoch ausfallen. Viel Spaß Leute bei der Feier, wir alle haben sie also bezahlt, auch wenn wir nur von außen mal reinschauen dürfen und ich beim Fotografieren der vor dem Schiff aufgebauten Glühweinhütte von einem Fräulein aus dem Service gefragt wurde, was ich denn da machen würde. Nicht ganz passend angezogen und die Herren und Damen kommen wohl auch nicht mit dem Fahrrad … danke!

An der Schleuse Regensburg dann die Renate aus Kelheim, eine Spur gediegener, hier darf man auch als Normalsterblicher mitfahren und Speis und Trank genießen, wenn man auch selber zahlen muss und nicht eingeladen ist. Schön hat sie ausgeschaut, die Renate!

Und dann noch ein Trost beim Anblick des Katharinenspitals in Stadtamhof – es hätte ja auch schneien können heute. Also richtig, nicht nur virtuell an der Hauswand.

Ein Eisenstreuer

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Salz- und Pfefferstreuer kennt man ja. Aber so einen Eisenstreuer  sieht man nicht alle Tage …

Richtig flüssig und fast schon elegant rotierte die große Baggerschaufel vom Schiffsladeraum zum großen Eisenerzhaufen und warf dort die schwere Ladung ab, ganz so als wäre es fein rieselnder Sand.

Irgendwann wird es wieder in einem Schiffsladeraum verschwinden und nach Linz zu den Eisenwerken weiter transportiert werden.

Und vielleicht werden sogar einige Teile, die am Fahrrad verwendet werden, daraus gefertigt … hochfest und haltbar, ganz im Gegensatz zum elegant rieselnden Rohstoff.

Man gewöhnt sich dran

Ja, auch an den Regen und den Wind gewöhnt man sich. Tag 3. Aber mit 8 °C unverändert warm, wenn auch nass.

Unspektakulär die Fahrten zur und von der Arbeit. Durch die City mit ein paar Aufnahmen vom alten Gemäuer des Doms und der Brückstraße mit dem Tor am Salzstadel, einmal am Vormittag, dann am Abend.

An der Donaulände der Holzgreifer des Hafenkrans, der einsam herumsteht, auf der Zufahrt zur Schwabelweiser Eisenbahnbrücke ein ebenso einsam blühendes Blümchen im Regen und oben am schmalen Weg die vielen Wasserpfützen, die schöne Spiegelungen ergeben.

Am Abend dann entlang der Donau gen Westen, immer dem Wind und Regen entgegen. Eine letzte Aufnahme auf der Naabbrücke bei Mariaort, deren Holzbelag glatt wie Schmierseife war, nur beide Füße am Boden und vorsichtiges Bremsen machten die Abfahrt fahrbar. Nein, nicht stürzen, das kenne ich, das kann weh tun …

In der Hoffnung auf morgen ohne Regen – es bleibt spannend. Aber fast drei Stunden sind dann heute doch zusammen gekommen.

Im Dunkeln nach Hause

Wie immer nach der Spätschicht ging es im Dunkeln nach Hause, heute allerdings ohne Regen. Sogar der Mond schaute Höhe Osthafen hinter ein paar Wolken vor, die Bewölkung nahm dann aber schnell zu und schon auf der Brücke des Odessarings über die Donau bei Schwabelweis war er nicht mehr zu sehen.

Dafür aber die hell erleuchtete Kirche, die sich heute im bewegten Wasser nicht so schön spiegelte. Ein paar Aufnahmen von der Straße, dem Radweg, den Lichtern und dem Bikelicht auf der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke.

An der Donaulände lag die Savor, deren Namen das Bikelicht anstrahlte, die Kristallkönigin lavierte kurz unterhalb zu Tal, eine Abendveranstaltung mit Gästen an Bord.

In der Innenstadt reges Treiben, ein Nikolaus mit Hund machte Musik, Livemusik auch im Spitalgarten, der weihnachtlich geschmückt und erleuchtet war.

Weiter im Westen am Donauuferweg war es dann nur noch dunkel, wenig Motive zum Fotografieren …

Mit 1 °C war es gefühlt nicht so kalt wie die letzten Tage, es war trocken und die Luft ruhig, kein Wind.