Mal ohne Fahrrad

Mit dem Carbonara schnell nach Weltenburg 

Bedeckt, keine viertel Stunde Sonne, mit 18 °C eher kühl, fast kein Verkehr, nur vereinzelt Radfahrer. Das waren die Bedingungen heute am frühen Nachmittag. 

Draußen an der Donau entschloss ich mich zu einem Abstecher nach Weltenburg. Die Strecke über Saal, Unterteuerting, Pullach und Holzharlanden ist sehr reizvoll, etwas hügelig, aber eine schöne Alternative. 

Am Kloster Hochbetrieb, ich bin gleich wieder zurück zur Fähre in Stausacker und habe übergesetzt um über den Col de Stausacker zurück nach Kelheim zu fahren und dann die übliche Strecke nach Hause. 

Das Carbon Aero 2 lief einfach perfekt, trotz der Trödelei am Kloster, der Überfahrt mit der Fähre und den Stopps zum Fotografieren kam auf 84,7 km mit 786 Höhenmetern ein glatter 30er Schnitt zusammen. Da gibt es nichts zu meckern … 

Viktor auf großer Fahrt durch den Donaudurchbruch 

Bequem an Bord mitgefahren, anfangs noch bei Sonnenschein, den schönen Teil in der Weltenburger Enge dann aber bei Dauerregen. Wasser von oben und unten und die Schönheit des Donaudurchbruchs kam so gar nicht zur Geltung. 

Eine schöne Fahrt war es trotzdem und die Anstrengung für die Anfahrt zum Hafen und zurück hielt sich in Grenzen … 

Über Kelheim von der Arbeit nach Hause

Ein klasse Radltag. Sonne, Wolken, Wind, 30 °C, wenig los auf den Uferstraßen, ganz im Gegensatz zum Treiben auf dem Wasser und den Attacken der heuer total verrückten Stechmücken entlang des Flusses. Nur nicht stehenbleiben, sonst ist man Opfer …

Es ging gute 80 km von der Arbeit nach Hause, der Umweg führte durch den Donaudurchbruch und entlang der Donau. Eine klasse Gegend, die mich immer wieder begeistert und wo es mich nicht wundert, dass Leute hier Urlaub machen und das Kloster Weltenburg und die Befreiungshalle als echte Highlights besuchen.

Ich freue mich jedes Mal, dass ich da einfach mal schnell hinradeln kann …

Weltenburger Enge

Das macht das Besondere an unserer Gegend aus … sanfte Hügel mit toller Sicht, Felder und Wälder im Wechsel, rasante Abfahrten und geschlängelte, sich an die Topographie anpassende, verkehrsarme Straßen. Da macht Radfahren einfach Spaß.

Und wenn das Ziel ein so einzigartiger Platz wie der Donaudurchbruch in der Weltenburger Enge mit dem Kloster St. Georg ist, dann gibt es fast keine Steigerung mehr für eine ausgedehnte Heimfahrt von der Arbeit.

Vier Stunden Sonne, Ostwind, bis zu 20 °C und Radfahren vom Feinsten! Da müssen die Bilder sprechen, besser kann man es nicht ausdrücken!

In der Klosterschänke schon reger Betrieb, dort wo bei extremen Wasserständen die Donau im Innenhof steht, die Fahrgastschiffe von Kelheim her kommend brachten die Besucher, die das dunkle Bier im Schatten der mächtigen Kastanien genossen.

Draußen an der großen Kiesbank Kinder, die Kieselsteine ins Wasser warfen, ein Zillenfahrer, der Wanderer übersetzte. Es war schon was los bei dem Wetter heute.

Ein schönes Fleckchen Erde …

Im Donaudurchbruch an der langen Wand

Kühle und windige 6 Grad, gefühlt noch kälter, Mütze und Handschuhe waren angebracht. Keine Sonne, bedeckter Himmel, aber eine Runde mit dem Fatbike die Donau rauf bis zum Donaudurchbruch war zeitlich drin, wo man am geografisch linken Ufer an der langen Wand das Fahrtende hat, wenn man nicht weiterschwimmen möchte.

Niemand unterwegs, ein stiller und einmaliger Ort mit einem Hauch von Mystik. Langsam fließt das Wasser vorbei, die Kiesbank wegen des hohen Wasserstandes sehr schmal. Hier wird einem beim Innehalten schnell klar, dass unsere Vorstellung von Zeit etwas Nichtiges und Unbedeutendes hat. Über Jahrmillionen hat sich das Wasser den Weg durch die gewaltigen Felsmassive gebahnt, ohne Vorstellung von Zeit.

Wegen des kalten Windes blieb ich nur eine Viertelstunde dort, bevor ich wieder zu Tal Richtung Regensburg und gegen den Wind nach Hause fuhr.

Hier noch alle Eindrücke von diesem besonderen Ort: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/12Marz2015AnDerLangenWand#

Im Donaudurchbruch am Bienenkorb

Bei frühlingshaften 14 °C und Sonne ging es raus an die Donau und immer zu Berg bis hinein in den Donaudurchbruch oberhalb Kelheim. Mit auffrischendem Westwind kam eine Front aus Schleierwolken an, die schon vor Kelheim die Sonne fast vollständig verdeckten und nur noch einen Schimmer vom Sonnenlicht durch ließen. Im Donaudurchbruch war es dann diesig, kein schönes Licht mehr, aber trotz allem begeistert die Landschaft mit den Felsformationen, die bis ans Wasser reichen und schöne Überhänge haben. Ein paar Eindrücke vom Bienenkorb, zwischen Klösterl und Langer Wand, habe ich mit dem Smartphone festgehalten.

Mehr Infos zum Bienenkorb: http://www.donaudurchbruch.org/natur_felsformation_bienenkorb.html

Und hier noch alle Eindrücke von heute: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/10Marz2015AmBienenkorbImDonaudurchbruch#

Samstagsrunde in den Donaudurchbruch über Stock und Stein

Nach viel Nässe und Regen in den letzten Tagen waren die unbefestigten Wege noch matschig, voller Wasserpfützen und teils schwer zu befahren. Doch mit meinem neuen Rad sollte das möglich sein und das sogar mit einer Menge Spaß, wenn ich den ersten ErFAHRungen glauben wollte.

Bei Sonne und fast schon milden 6 Grad ging es raus Richtung Donau, gleich hinter dem Prüfeninger Schloss den Waldweg hoch und oben durch den Wald bis fast zum Autobahnparkplatz vor der Sinzinger Brücke. Die breiten Reifen griffen satt in den weichen und teils steinigen Boden, keinen Moment der Unsicherheit fühlte ich, ein perfekt sicheres Gefühl, das ich von keinem anderen Rad kannte. Auch hinunter nach Großprüfening auf einem ausgefahrenen Feldweg zog das Bike sicher und ohne Rutschen seine Spur, Steine und Unebenheiten wurden einfach weggeschluckt. Kein Wunder, bei 0,5 Bar Reifendruck.

So wählte ich bis hinein in den Donaudurchbruch hinter Kelheim unbefestigte Wege entlang des rechten Donauufers und war durchgängig von der Performance des Trek Farley 6 begeistert. Die Sonne trug ihren Teil dazu bei und als ich beim Klösterl auf der langen, wegen des niedrigen Wasserstands auch breiten Kiesbank ein paar Fotos machte und anschließend im weichen, teils schon vom Wasser umspülten Flusskies ohne Rutschen oder Einsinken dahin fuhr, kannte meine Begeisterung kaum noch Grenzen – und auf so ein Rad musste ich 50 Jahre warten!

Auf dem Rückweg noch über den gerade öffnenden Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in Kelheim und dann am linken Ufer am geschotterten Uferweg zurück, an der Schleuse Bad Abbach vorbei bis zum Rosengarten, wo die mächtigen Felsfangzäune den Schotterweg und die Bahnlinie vor herabstürzenden Steinen und Felsbrocken schützen. Das Fatbike hing ich kurzerhand für ein Posing in die Stahlringe und hielt die Zweckentfremdung auch fotografisch fest. Nein, beschädigt habe ich dabei weder Zaun noch Bike.

Über Sinzing und die Naabbrücke in Mariaort ging es dann zum Abschluss rein bis zum Pfaffensteiner Wehr, dort wieder auf die rechte Donauseite und heim zum Kaffeetrinken.

Eine klasse Rundfahrt mit einem tollen Bike, das mich absolut begeistert und einen hohen Suchtfaktor besitzt. Einfach nur fett …