Mit dem Fetten durch die Donauauen 

Zwoa Reifen, a gführiga Schnee, des is hoit die hächste Idee … 

Oder so ähnlich war doch die Aussage in dem alten Skifahrerlied aus dem Zillertal!? 

Donauauen, Sarchinger See, Uferwege bis Geisling. Schnee vom Feinsten, bärig zu fahren, anstrengend, aber viel Spaß und frische Luft da draußen. 

Na ja, der Arbeitsweg geht auch kürzer, aber das Winterwetter ist dafür einfach zu schön. Und außerdem ist alles weiß und man sieht die Wege ganz schlecht … 😉 

Mit dem Fetten in Schnee und Eis 

Nochmal bei Schnee und Eis zur Arbeit. Teils hart zu fahren, teils glatt, teils loser Schnee auf vereistem Untergrund, teils tiefer Schnee wie Pulver. 

Erforderte trotz Spikes volle Konzentration und oft akrobatische Einlagen um auf dem Rad zu bleiben. 

Viel Eis auf Donau und Regen, schön anzusehen, aber nicht tragfähig oder befahrbar. Das wird hoffentlich noch kommen! 

Am Abend dann ein völlig mit Schnee und Matsch bedecktes Fatbike, das morgen früh noch genauso wieder aus der Garage heraus rollen wird. Beim Zustand unserer Radwege ein völlig normales Aussehen … 

Mit dem Fetten in den Donauauen 

Kälte, Schnee, eisiger Wind und Sonne. So war es heute da draußen im Donautal. Und ab und zu ein paar Wolken, die für Stimmung am Himmel und beim Sonnenuntergang am Westbadweiher für schöne Pastellfarben sorgten. 

Eine Heimfahrt von der Arbeit, die letztlich zweieinhalb Stunden dauerte, bis der Maschinist so langsam in die Kältestarre verfiel … trotzdem ein toller Tag da draußen! 

Viktor und sein Spiegelbild 

Arbeitsweg nach Hause an der Donau entlang. Durch das Hochwasser der letzten Tage stand vielerorts noch etwas in den Wiesen hinter dem Damm und die dagegen stehende Sonne gab ein paar schöne Eindrücke zum Festhalten mit der Kamera. 

Viktor im Gegenlicht und im Spiegel des glatten Wassers. Er macht sich schon gut … finde ich. 

Mit dem Fetten in den Donauauen und der Altstadt 

Arbeitsweg hin durch die Donauauen und entlang der Kiesbank bei Tegernheim bei sehr kaltem Herbstwetter mit Wolken und nur kurzen Sonnenlücken. 

Geregnet hat es dann erst gegen Abend, auf nassen Straßen und nur noch 4 °C ging es durch die City nach Hause. 

Wo ist denn der goldene Oktober? 

Wenn die Fahrradklingel klingelt

Eine klasse Runde im Donautal vom Osthafen bis Pondorf mit ein paar Abstechern von der Route. Nach Bach an der Donau zweimal zum Schifferl für Getränke, unterhalb Wörth zur Donau rüber um einen Blick über den Damm zu werfen. Schönstes Radfahrwetter, Sonne, Wolken, leichter Wind, 23 Grad. Das Flache lief gut, die aufgezeichnete Zeit mit der Smartwatch zeigt leider nur die Gesamtzeit, die Stopps für Getränke, Fotos, Pinkelpause werden nicht heraus gerechnet, d. h. der Schnitt ist brutto, die Fahrzeit tatsächlich kürzer.

Aber das ist nur Randerscheinung an so einem Tag wie heute, an dem es sehr gut lief mit dem Flachen. Etwas anderes bereitete mir wieder einmal Kopfzerbrechen und ich habe wieder keine Antwort gefunden …

Was assoziiert der Klang einer Fahrradklingel? Also, was denke ich mir, wenn es hinter mir klingelt? Da kommt ein Fahrrad, ich fahre mal etwas zur Seite und mache dem Schnelleren Platz, das denke ich mir, wenn mir das mal passieren sollte …

Was denken sich andere? Offensichtlich nicht das, was ich mir denke. Heute mehrere Situationen.

Drei Radfahrer nebeneinander auf dem ca.2,5 m breiten Radweg. Ich passte zum Überholen nicht mehr daneben. Also klingelte ich. Nichts. Nochmal. Wieder nichts. Ein drittes Mal. Jetzt haben sie es gehört. Und was passiert? Alle drei hören zu treten auf, drehen sich wie auf ein Kommando um und schauen mich an. Dann schauen sie sich an. Und dann, gefühlten 100 Meter weiter, bequemen sie sich, doch hintereinander zu fahren.

Eine Gruppe von ca. 50 Personen steigt in Donaustauf aus dem Fahrgastschiff aus und steht am Radweg. Sie sehen mich schon von Weitem kommen. Nichts. Noch 50 Meter. Immer noch nichts. Noch 25 Meter. Immer noch nichts. Sie schauen mich nur an. Wohl gespannt, ob ich da durch möchte!? Ich bremse auf Schrittgeschwindigkeit, einer ruft laut: Fahrradfahrer!. Jetzt aber. Langsam gehen die Leute etwas auseinander und lassen mich durch.

Drei Menschen mit Stöcken auf dem Radweg, nebeneinander herwalkend. Ich klingle. Nichts. Noch einmal. Wieder nichts. Ein drittes Mal. Sie bleiben alle drei stehen, drehen sich um, schauen mich an. Ich bleibe auch stehen und frage, ob ich denn vorbei fahren könne.

Ein Ehepaar mit Hund auf dem Radweg. Wieder das Spielchen. Beim dritten Mal geht der rechts gehende Mann mit Hund auf die linke Seite, die links gehende Frau auf die rechte Seite. Was zum Geier ist da denn los. Und dann läuft der Hund an der Leine noch kurz vor mit nach rechts zum Frauchen …

Ich rufe nur noch laut: „Fahrrad!“. Dann gehen alle Leute gleich zur Seite, ohne Umdrehen, ohne Verzögerung.

Vielleicht sollten Fahrradklingeln auch „Fahrrad!“ rufen …

Die Donau runter

Was für ein Sonnentag!!!

Auch wenn es richtig kalt war und der immer noch vorherrschende Wind keine Frühlingsgefühle bescherte, war es ein perfekter Tag. Am Vormittag noch etwas wolkig auf dem Weg in die Arbeit, vorbei am Sarchinger Weiher und über Friesheim am rechten Donauufer.

Am späten Nachmittag dann aber nur noch blauer Himmel und nachlassender Wind. Ein herrliches Licht und fantastische Blicke hinein in den Vorwald bis unterhalb Wörth am linken Donauufer, wo ich dann der Zeit wegen umkehrte.

Einiges los heute, viele Radfahrer, Inliner und Spaziergänger und eine Schafherde mit einem braungebrannten Schäfer, der gar nicht zimperlich ein Lamm der Schafmutter nachtrug, da es nicht mehr laufen wollte. Dafür rannte mich das Schaf fast über den Haufen, als es den Anschluss an die Herde suchte.

Gerne mehr solche Tage und gerne auch mit Frühlingstemperaturen …

Streifenweise Sonne und ein toller Sonnenuntergang

Jetzt verstehe ich endlich auch die Aussage im Wetterbericht: „Streifenweise Sonne“ … ein Kollege meinte, als er das Bild sah: „Haben die die Fahrbahnmarkierung gerade erneuert? Und du bist gleich drüber gefahren?“

Die neuen Reifen am Fetten sind toll, samtweich, leise, schnell und doch komfortabel, alles wegschluckend, mit vorne 0,7 und hinten knapp einem Bar Druck. Von dem englischen Versender On-One, produziert von Vee. Und mit 22 EUR ein echtes Schnäppchen!

Am Vormittag nur hin und wieder Sonne, wolkig, sehr windig, viel frische Luft direkt aus dem Oberen Bayerischen Wald, eiskalt. Am Nachmittag dann mehr Sonne, noch mehr frische Luft, noch kälter. Mit fast null Grad am Abend und dem Nordostwind gefühlt im Minusbereich.

Aber die Eindrücke haben entschädigt, egal ob es der Blick die Donau bei Friesheim und auf den Oberen Bayerischen Wald, das Panorama in den Donauauen, die Schafe an der Schleuse Geisling, die Sonne hinter den Wolken oder der grandiose Sonnenuntergang am Sarchinger Weiher waren.

Ein schöner Tag, nicht nur zum Radeln!

Die Wildgänse von Nils Holgersson

Hunderte von Wildgänsen (landläufig eher Graugänse genannt) in den Donauauen und auf den Wiesen um den Almer Weiher draußen bei Tegernheim. Schwierig, sich den Gänsen zu nähern, es gibt einen 30-Meter-Warnbereich, in den man einfach nicht hineinkommt. Die erste Gans beginnt zu schreien und dann erfolgt zunächst ein gemeinsamer Marsch, die Köpfe zum Störenfried gewandt, weg vom Eindringling, bleibt man nicht stehen, ein Massenstart. Die Gänse, die etwas weiter weg sind, bleiben völlig unbeeindruckt.

Nils Holgersson war wohl nicht dabei oder so klein, dass ich ihn nicht gesehen habe … aber vielleicht waren ja der zahme Gänserich Martin, die Anführerin der Wildgänse Akka von Kebnekaise, Gusta, Ingrid und Gunnar mit dabei, wer weiß?

Auf jeden Fall ein schöner Anblick auf den grünen Wiesen, in den braunen Feldern sind die Wildgänse so gut wie nicht zu sehen, die Tarnung des Gefieders ist einfach zu perfekt.

Und dann noch ein paar Eindrücke aus den Donauauen mit dem Fetten, mit Blick auf die Walhalla, ein paar Altwasser und alte Bäume, sowie knallrote Beeren, die noch vom Herbst an den Sträuchern rund um den Almer Weiher hängen.

Nachmittagsrunde, die Sonne war gerade weg

Heute müssen die Bilder für sich sprechen … ich kam erst los, als die Sonne, die am Mittag durch den Nebel kam, wieder hinter Wolken verschwand.

Trotzdem eine Fahrt mit vielen Eindrücken, dazu kann ich wegen des Abendprogramms, das Vorrang hat, nicht mehr viel schreiben, aber ich denke, die Bilder sprechen für sich.