Blick ins Donautal

Auf der Burgruine Donaustauf

Über die Burgruine Donaustauf in die Arbeit. Aber nicht mit dem alten Walhalla-Bockerl rausgefahren, nein, auf eigenen Rädern.

Ganz schön steile Auffahrt zur Burgruine, nicht ganz einfach zu fahren, da das Rad vorne gerne hoch möchte und nur noch auf dem Hinterrad fährt. Also Gewicht nach vorne und aufpassen, dass dabei die Traktion am Hinterrad nicht verloren geht. Loser Schotter und arge Löcher im Kopfsteinpflaster machen das Ganze zum Lottospiel.

Ganz oben ist dann Schieben angesagt, zu steil ist die Auffahrt und mit Radschuhen sowieso nicht gut zu laufen.

Aber die Aussicht ist einzigartig, noch schöner als von der naheliegenden Walhalla. Und der Wind da oben war auch nicht verkehrt, kühlte er doch etwas bei den heißen Temperaturen.

Sturm auf der Burgruine Donaustauf

Ein stürmischer, aber warmer Novembertag. Schon in aller Frühe hatte es 14 °C, der Wind nahm bis zum frühen Nachmittag stetig zu, in Böen bis zu 7 Beaufort, die Fahrt raus zur Burgruine Donaustauf war ein Genuss, der Weg vorher in den Westen eher weniger …

Auf der Burgruine herrliche Weitsicht, die Wolken ließen nur ab und zu etwas Sonne durch, die sich dann unten in der Donau silbern spiegelte. Ganz im Osten die hohen Berge des Bayerischen Waldes zu sehen, das ist nicht immer so. Der Wind pfiff und heulte da oben durch die alten Gemäuer, ich war froh, als ich wieder unten war.

Na ja, die Fahrt rein in die Stadt war weniger prickelnd, die harten Böen und das fette Rad forderten alle Kraft um vorwärts zu kommen.

Am späten Nachmittag dann bei Sonnenschein und abflauendem Wind noch eine Runde gen Westen mit einem Abstecher auf die Jahninsel mit Blick nach Stadtamhof und auf die Altstadt.

Schöne Eindrücke heute bei noch schönerem Wetter. So darf es noch ein bisschen weitergehen.

Eiskalter Nordostwind an der Burgruine Donaustauf

Bei -3 Grad und gegen den eisigen Nordostwind (in Böen bis 40 km/h) ging es raus Richtung Donaustauf und die Donau runter. Am Rückweg dann noch hoch auf die Burgruine Donaustauf, die Auffahrt mit 20% Steigung hat es in sich, auch wenn es nur ein kurzes Stück ist. Und ganz ehrlich, ich wäre bestimmt nicht schneller als 30 km/h gefahren, auch wenn das Verkehrszeichen da nicht oben drüber gewesen wäre … an der Steigung selber beginnt das Vorderrad des Fatbikes schon aufzusteigen, wenn man nicht aufpasst und mit dem Körper zu weit hinten auf dem Sattel bleibt.

Der Wind und das Fatbike sind nicht so kompatibel, den Gegenwind spürt man deutlich stärker als mit einem „Schmalspurrad“, bei Seitenwind kann man sich gut gegen den Wind lehnen, so viel Widerstand bietet das Fatbike. Gewöhnungsbedürftig.

An der Burgruine oben war es sehr glatt, selbst das Gehen war schwierig, das Rad diente tatsächlich als Gehhilfe. An Fahren war nicht zu denken, weder rauf noch runter. Und der Wind pfiff heulend durch die alten Gemäuer, eisig kalt war es und ich war froh, dann nach ein paar Fotos und dem grandiosen Ausblick runter ins Donautal wieder ins Tal hinunter zu kommen.

Das Wetter war nicht so schön, nur ein paar kleine Wolkenlücken, aber keine Sonne. Trotzdem ein paar schöne Augenblicke da oben und die Fahrt war ja sowieso eine feine, wenn auch anstrengende Sache, vor allem, wenn der Wind von vorne kam.

Alle Eindrücke im Web-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/5Februar2015BurgruineDonaustauf