Replay von gestern mit dem Carbonara 

Strecke wie gestern, aus der Garage bis in die Garage, nach dem Hagel gestern Abend viel Kleinholz auf den Radwegen und auf der Uferstraße in wechselnden Bereichen und vor allem Waldstücken. 

Mehr tropische Hitze, mehr Wind, nur ein paar Tropfen Regen, bei Oberndorf knapp an einem Gewitter vorbeigeschrammt, kein Biergarten. 

Heute das Carbonara, das Rad ist einfach schnell und leicht, steif und passt wie angegossen. Die feinere Gangabstufung und der im Schulterbereich breitere Sitz sind auch noch ein Vorteil. 

Also weniger Durchschnittspuls und trotzdem 7 Minuten schneller unterwegs. 

Carbon statt Kondition! 

Stadt im Fluss

Nach der Arbeit der lange Weg nach Hause. Sonne, bis zu 29 °C, Ostwind, vier Stunden auf dem Bacchetta Carbon Aero 2, es machte viel Spaß und lief geschmeidig.

Der Sitz passt jetzt, nachdem ich gestern Abend noch eine kleine Anpassung vorgenommen habe. Es fühlt sich gut an und auch am Berg kommt die Kraft gut an die Pedale. Die Sitzposition ist moderater, die Atmung komplett frei, was bei zu flachem Sitzwinkel oft ein Problem ist.

In Kelheim reger Betrieb, kein Wunder bei dem Wetter. Immer wieder schön dort in der Innenstadt, okay etwas zu viele Autos, die da rumstehen, das ginge auch eleganter. Aber der Mensch von heute kommt halt ohne Auto nirgends mehr hin und die Kisten müssen ja dann auch zentral und in der Nähe stehen, damit er nicht zu weit laufen muss …

Die Rennradfahrer fuhren erst ins Donautal raus, als ich schon auf dem Rückweg und hinein Richtung Regensburg war. Wäre heute sicher einiges los gewesen und zum Mitfahren mit ein paar Rennradgruppen ideal.

So kann es mit dem Wetter weitergehen. Sonne, etwas Wind, kein Regen und viel Laune beim Radfahren!

Die weiße Ente

Gesehen an der Schiffsanlegestelle Donau in Kelheim zwischen dem Fahrgastschiff Maximilian II und dem Ufer. Der Schiffsführer erzählte mir, dass die Erpel in den letzten Tagen wie verrückt waren und sich wie wild um die weiße Ente „beworben“ haben. Ist ja auch etwas Besonderes. Soll wohl eine verwilderte Pekingente oder eine Hybrid-Stockente sein, das sagen die Biologen.

Ein sonniger Tag mit so etwas wie Frühlingstemperaturen. Immerhin 19 °C, wenn auch windig, aber Sonne und Wolken im Wechsel. Und Regensburg soll heute zu den wärmsten Orten in Bayern gehört haben.

Es war ein schöne Nachmittagsrunde im Donautal mit einem Stopp in Kelheim auf der Rückfahrt und ein paar Eindrücken vom alten Ludwig-Donau-Main-Kanal, mit dem Schleusenhäuschen, der alten Schleuse und dem alten Güterhafen.

Eine schöne Ecke! Wird mal wieder Zeit für eine Runde in den Donaudurchbruch hinein …

Drei-Täler-Fahrt bei strahlendem Sonnenschein

Fast ein Frühlingstag!

Bis zu 13 Grad, Sonne pur, keine Wolke am Himmel, jedoch noch kalter Wind auf den Anhöhen. Es ging vom Donautal über die Höhen rüber ins Altmühltal und weiter über den Berg ins Labertal.

Viele Auf- und Abfahrten, wenn man die Täler quert anstatt sie entlang zu fahren …

Naab- und Regental hätte ich noch dranhängen können. Aber das war mir heute zu weit.

Ein toller Tag auf dem Flachen.

Weniger Wind, mehr Sonne

Wenn jetzt die Temperatur auch noch zweistellig wird, dann ist ein Gefühl von Frühling da. Aber mit dem noch vorherrschenden Nordostwind und den maximal 9 °C fühlte sich das noch sehr winterlich und für die Jahreszeit deutlich zu kalt an (meinen wenigstens die Wetterjungs im Radio).

Doch hundert Prozent Sonne, nur ein paar dünne Schleierwolken, ein herrliches Blau des Himmels über dem Donau- und Altmühltal und den angrenzenden Höhenzügen, die die Täler begrenzen. Rauf und runter ging es, manche Straße, die ich noch nicht gefahren bin.

Vom Felsenhäusl hinter Essing rauf auf die Hochebene durch eine kleine Schlucht mit Felsen und hohen Bäumen, einer Höhle hoch oben am Hang und einem kleinen Marterl, das an den verunglückten Bauernsohn Josef Schneider von Kaltenhofen erinnerte, der da am 16. August 1929 wohl beim Holztransport ums Leben kam. Der Bitte bin ich auf meine Art nachgekommen, ein Vaterunser hilft ihm nicht. Aber ich habe mir Gedanken gemacht, wie es wohl zu seiner Zeit und in seinem Leben ausgeschaut haben mag …

Ein paar Eindrücke vom alten Ludwig-Donau-Main-Kanal und dem neuen Main-Donau-Kanal in Kelheim, von den markanten Landpunkten und allem, was mir so aufgefallen ist.

So darf es weitergehen und ruhig noch etwas wärmer werden, damit sich das Gefühl von Frühling auch hier in der Gegend einstellt.

Kalte und windige Vormittagsrunde

Diesige Sonne, nur ansatzweise hier und da zu sehen, kalt mit 4 °C. War wenig los in der Früh da draußen an der Donau, nur ein paar Jogger auf dem Uferweg. Entspanntes, verkehrsfreies Fahren.

In Bad Abbach die Sonne hoch über der Kirche und Burg am Berg, eine etwas düstere Stimmung. Aber Sonne hinter dem Kirchturm macht sich gut, lenkt den Blick aufs Wesentliche und zeigt, was uns am Leben erhält und wärmt.

In Kelheim etwas besseres Wetter, die Befreiungshalle oben am Berg halb eingerüstet, auf den neuen Anstrich wartend. Am Volksfestplatz Flohmarkt, alles war auf den Beinen und per Auto unterwegs. Bloß weg und wieder raus auf die einsamen Landstraßen.

Jetzt am Rückweg auffrischender Wind, oben auf der Hochebene bei Herrnsaal schon stürmisch, gut, dass ich mit dem Flachen unterwegs war. Mehr Radfahrer jetzt, die mir nur so entgegenflogen. Einer war der Frank, der auf seinem Eigenbau aus Carbon angeschossen kam und dann doch noch die Bremsen fand für einen kurzen Smalltalk an der Leitplanke. Sein Rad ist schon stark, der neue Lenker eine Eigenentwicklung, die einen sehr guten Eindruck machte und der auch gut auf mein Bacchetta CA2 passen würde.

Gegen den stärker werdenden Wind ging es dann wieder rein in die Stadt und heim zum verdienten Mittagessen. Kalt war es, aber eine schöne Morgenrunde mit vielen Eindrücken.